Bermuda pilotiert Stellar-basierte digitale Währung

  • Das Überseegebiet des Vereinigten Königreichs, Bermuda, wird einen auf der Stellar Blockchain basierten digitalen Bermuda Dollar pilotieren. 
  • Der Bermuda Dollar kann zunächst nur zum Kauf von Rum bei Gosling’s Limited verwendet werden, soll aber auf weitere Unternehmen ausgedehnt werden. 

Wie das Nachrichtenportal Coindesk berichtet, wird das kanadische Unternehmen Bidali einen digitalen Bermuda Dollar auf dem Archipel im Nordatlantik pilotieren. Technische Grundlage für den digitalen Bermuda Dollar wird dabei die Stellar Blockchain sein, wobei im Rahmen des Projekts zunächst nur das beliebte lokale Rum-Unternehmen Gosling’s Limited die Währung akzeptieren wird.

Laut dem Bericht wird die erste Phase des Projekts von Penrose Partners koordiniert, einer kanadischen und bermudischen Beratungsfirma. Wie Eric Kryski, CEO und Mitbegründer von Bidali erklärte, hofft er, dass der Bermuda Dollar auch auf andere Unternehmen auf den Bermudas expandiert werden kann.

Bermuda – ein idealer Schauplatz für digitale Währungsexperimente

Bidali untersucht bereits seit 2018 die Bermudas, um Kryptowährungszahlungen in den Mainstream zu bringen. Kryski führte in einem Blogbeitrag, dass 60.000 Menschen genug sind, „um einen sinnvollen Produktionseinsatz zu demonstrieren, bevor sie auf anspruchsvollere Umgebungen skalieren.“

Bermuda präsentiert sich indes seit 2018 als attraktive Jurisdiktion für den Krypto-Space, nachdem die Regierung den Digital Assets Business Act (DABA) verabschiedet hat, der eine Sandbox für Innovationen im Bereich der digitalen Vermögenswerte schafft.

Denis Pitcher, Chef-Fintech-Berater von Premierminister E. David Burt, skizzierte, dass Bermuda keinen Zugang zu alternativen Zahlungsplattformen, wie PayPal oder Square hat, weshalb die Lösung das Potenzial hat die Bermudas mit dem globalen Finanzsystem zu verbinden. „Unser Ziel ist es, zu versuchen, den Bermuda-Dollar auf jeder öffentlichen Blockchain zu digitalisieren. Dann werden die Märkte und Bürger herausfinden, was die beste Lösung ist“, sagte Pitcher gegenüber CoinDesk.

Im Einklang damit sagte Kryski aber auch, dass es dem Land keine Lösung aufzwingen wird. Die Bermudas haben in der Vergangenheit bereits mit Stablecoins experimentiert, und unter anderem mit dem vom CENTRE Konsortium ausgegeben USD Coin (USDC) zur Zahlung von Steuern. Pitcher stimmte dem zu und erklärte:

Es ist nicht unsere Position zu sagen, welche Technologie das Problem lösen wird. Es ist unsere Position, zu schauen, was die Risiken sind und wie wir sicherstellen, dass sie verwaltet werden. … Ihre Kunden möchten vielleicht in USDC bezahlen oder sie möchten in einer Vielzahl von Assets bezahlen. Es geht also darum, diese Art der Auswahl zu ermöglichen.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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