Innovative DeFi Anwendung Alkemi integriert Chainlink Oracles

  • Chainlink hat mit Alkemi einen neuen Partner gefunden, der eine neue Art von dezentralisierter Finanzanwendung (DeFi) im zweiten Quartal 2020 lancieren wird.
  • Alkemi hat die Technologie von Chainlink bereits integriert, um dezentralisierte und manipulationssichere off-chain Daten für seine Plattform zu erhalten.

Einen Tag, nachdem Chainlink eine Kooperation mit dem „Ethereum Südkoreas“, ICON (ICX), angekündigt hat, hat das Projekt den nächsten Partner an Bord holen können. Alkemi ist eine offene, Ethereum-basierte Finanzplattform für Prime Brokerage welche die Oracle Technologie von Chainlink integriert. Durch die Nutzung von Chainlink erhofft sich Alkemi von einem „hochpräzisen und zuverlässigen Strom von Krypto-Asset-Preisdaten“ zu profitieren und sich so als Prime Broker positionieren zu könnnen, der die strengen Anforderungen institutioneller Investoren erfüllt.

Alkemi sorgte im Mai 2019 als neue Art von dezentralisierter Finanzanwendung (DeFi) für Furore. Mit Outlier Ventures, Xpring (Ripple), Coven.VC (ConsenSys), 100x Advisors, Techstars und ARC Fund zählt Alkemi zahlreiche namhafte Tech-Unternehmen zu seinen Geldgebern und Unterstützern. Alkemi möchte ein Liquiditätssystem für Börsen schaffen, indem es einen zugänglichen Topf schafft, an dem sich Börsen bedienen können, wenn die Nachfrage schneller als das Angebot steigt.

Mit dieser neuen Art von dezentralisierter Finanzanwendung (DeFi) beabsichtigt Alkemi die Liquidität des Kryptomarktes zu erhöhen. Börsen-Nutzer können ihre Coins für Zinsen anbieten. Hierzu können sie ihr Börsen Wallet mit einem Smart Contract des Alkemi Protokolls verbinden. Wie bei einem Sparkonto ermöglicht Alkemi den Besitzern ihre Coins an Krypto-Börsen zu verleihen, während die Nutzer ihre eigenen Sperrfristen festlegen können. Der Mainnet Launch von Alkemi ist laut Roadmap für das zweite Quartal 2020 geplant.

Alkemi setzt auf die dezentralen Oracles von Chainlink

Wie Alkemi in der offiziellen Mitteilung schreibt, lösen die Oracles von Chainlink das Problem, dass die Smart Contracts zuverlässige und manipulationssichere Daten benötigen, die außerhalb der Blockchain (off-chain) verfügbar sind. Über externe Datenfeeds und APIs können die Daten durch Chainlink Oracles abgerufen werden. Damit wird ein Element des Vertrauens eingeführt, wie Alkemi schreibt (frei übersetzt):

Als offenes Netzwerk kann sich Alkemi nicht auf Off-Chain-Preisinformationen von einer einzigen korrumpierbaren Quelle der Wahrheit verlassen. Als vollständig dezentralisiertes Netzwerk verringert Chainlink die Wahrscheinlichkeit falscher oder ungenauer Datenberichte und verhindert gleichzeitig Netzwerkausfallzeiten, indem es Datenantworten von mehreren Orakeln, die eine Vielzahl von Datenquellen abfragen, zusammenfasst.

Weiterhin hebt die Mitteilung hervor, dass Alkemi Chainlink zunächst für den Sperr- und Freigabemechanismus integriert hat, der in den von den Benutzern erstellten Smart Contract (Wallets) enthalten ist. Der Benutzer (Liquiditätsanbieter) kann durch diesen Mechanismus eine Zeitdauer für die Sperrung seiner Kryptowährung festlegen. Darüber hinaus kann er einen Preisschwellenwert festlegen, der, wenn er einmal überschritten ist, bewirkt, dass die Vermögenswerte vor der Zeitablaufsperre entsperrt und zur Entnahme verfügbar werden.

Zudem verwendet Alkemi Chainlink für einen Oracle-Preisfeed, der erforderlich ist, um festzustellen, ob die Preisbedingung für die Freigabe der Gelder erfüllt ist. Alkemi hat sich für die Oracle Technologie von Chainlink entschieden, weil diese zum De-facto Standard geworden sind:

Das Protokoll von Chainlink erleichtert vertrauenswürdige Marktplätze für den Erhalt von Qualitätsorakeln, was sich schnell zum De-facto-Standard in der Kategorie Oracle-as-a-Service entwickelt. Chainlink hat bereits eine breite Akzeptanz in der gesamten Blockchainlandschaft erfahren, einschließlich einer Reihe von offenen Finanzprojekten sowie großer Unternehmen wie Google.

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About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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