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Hoskinson: Cardano wird Ethereum in 2020 übertrumpfen

  • Cardano wird Ethereum in 2020 übertrumpfen und zur besten Multi-Asset-Plattform aufsteigen, wie Charles Hoskinson behauptet.
  • Laut dem CEO von IOHK wird Cardano in 2020 einen Multi-Asset-Standard, ein Wahlsystem und Smart Contracts implementieren sowie Interoperabilität und Dezentralisierung erreichen.

In einem neuen Videoupdate hat Charles Hoskinson, Erfinder von Cardano, über die Ziele des Projekts für 2020 gesprochen. Wie der CEO von IOHK feststellte, war in 2015, als Cardano gegründet wurde, nicht klar, welche Ideen umsetzbar sind. Mit dem Launch von Shelley und dem Abschluss der Forschungsarbeiten wird IOHK nun beginnen alle Versprechen aus 2015 einzulösen, um eine skalierbare Proof of Stake Blockchain zu veröffentlichen, die im Funktionsumfang noch über Ethereum hinausgeht (frei übersetzt):

Die ursprüngliche Vereinbarung sah auch vor, dass wir einen vollständigen Node und eine Wallet schaffen würden. […] Der Cardano Node, das Daedalus Wallet und das Backend erfüllen unsere Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft über alle verwendeten Plattformen hinweg. Byron Reboot wird uns zu 80 Prozent zu unserer endgültigen Version führen, und die restlichen 20 Prozent werden bis zum Ende des Jahres eingeführt.

Des Weiteren ergänzte Hoskinson, dass die Umsetzung des Blockexplorer wesentlich komplizierter war, als bei einer Proof of Work Blockchain. Es mussten das Abstimmungssystem, die Staking Pools und Transaktionen integriert werden. Dies bedeutet, dass Cardano in der Lage sein muss, Verträge während ihrer Laufzeit zu prüfen und die Historie von Staking Pools zu erfassen.

Weiterhin lag ein weiterer Fokus auf der Interoperabilität mit anderen Kryptowährungen. An dieser Stelle hat Cardano ein Konzept entwickelt, welches es ermöglicht Proof of Work Kryptowährungen zu verstehen, ohne die gesamte Blockchain herunterzuladen. Laut Hoskinson gibt es derzeit zwei Netzwerkstandards, denen sich Cardano anpassen wird. Der erste ist die Bolt Spezifikation und der zweite ist der Inter Ledger-Standard. Durch die Unterstützung beider Standards könnte Cardano mit den „drei wichtigsten Kryptowährungen“ kommunizieren.

Wie Hoskinson konstatierte, wurde auch ein Multi-Asset-Standard mit dem erweiterten UTXO-Modell entwickelt, welches Cardano zur „Klassenbesten Multi-Asset-Plattform“ machen soll:

Wir glauben, dass es einfacher sein wird, ein Asset auf Cardano anzubieten, zu pflegen und zu verfolgen als auf Ethereum, da alle Token wie ADA behandelt werden. Bei Ethereum werden neue Vermögenswerte nicht wie Ether, sondern wie eine separate Klasse behandelt.

Ein weiteres Feature das Cardano von der Konkurrenz abheben wird ist die Integration eines Identitätsstandards noch in 2020. Hierbei setzt Cardano auf einen bereits bestehenden Standard, um „eine Koordination um eine einzige Plattform herum zu vermeiden“. Cardano wird Prisma zusammen mit Cardano ausliefern und den Standard damit dApp Entwicklern zur Verfügung stellen.

Dezentralisierte Entwicklung von Cardano

Hoskinson deutete auch an, dass IOHK darüber nachdenkt wie die Governance und Weiterentwicklung dezentralisierter gestaltet werden kann. IOHK wird für die Entwicklung verantwortlich sein, bis Voltaire und die Governance-Schicht in 2020 implementiert sind, wozu ein Abstimmungssystem, eine Diskussionsplattform und eine Möglichkeit, Vorschläge zu unterbreiten, gehören. Danach wird die Community entscheiden.

Im Nachgang betonte Hoskinson via Twitter allerdings auch, dass er und IOHK das Projekt nur verlassen werden, wenn es die Community wünscht:

Bei Voltaire geht es vor allem darum, der Gemeinschaft die Verantwortung für die zukünftige Richtung zu übertragen, was wirtschaftlich entscheidend ist, die Roadmap und wer sie bauen darf. Ist das nicht der ganze Sinn der Kryptowährungen? Sollen wir nicht dezentralisieren und keinen Verantwortlichen haben?

Wir werden am Ende des Jahres weitere 3-5 Jahre mit einem großen Umfang ausschreiben. Wir werden bleiben, wenn die Gemeinschaft will, dass wir bleiben. Wir werden weggehen, wenn sie uns nicht mehr dort haben wollen und beschließen, in eine andere Richtung zu gehen. Das ist der ganze Sinn der Dezentralisierung.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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