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Hoskinson: Cardano wird ein weltweites Finanzbetriebssystem etablieren

  • Laut Charles Hoskinson wird Cardano als weltweites Finanzbetriebssystem dienen, um es der Bevölkerung zu ermöglichen, Wert, Identität und Governance in einem einzigen Rahmen zu erhalten.
  • Kleinere bis mittelgroße Länder werden ein Interesse daran haben die Blockchain zu implementieren, um im Welthandel fair behandelt zu werden.

Im Rahmen des Slot Leader Podcasts hat Charles Hoskinson über die Gründe gesprochen, warum die Welt ein neues „Finanzbetriebssystem“ benötigt und warum Regierungen und Unternehmen auf offenen Blockchain Plattformen wie Cardano aufbauen sollten. Wie der Erfinder von Cardano erläuterte, ist die Menschheit an einem Punkt angekommen, an welchem immer mehr Menschen verstehen, dass das derzeitige Finanzsystem „schlecht“ ist.

Insbesondere sei das System der Weltreservewährung zum Scheitern verurteilt. Laut Hoskinson gibt es zwei Optionen, entweder es wird eine „Ein-Welt-Währung“ geben oder aber private Währungen werden mit nationalen Währungen konkurrieren. Letztlich sei der jetzige Status eine Herausforderung, um das Finanzbetriebssystem der Zukunft zu entwickeln:

Wir werden entweder eine Ein-Welt-Währung haben oder wir werden private Gelder haben, die mit den nationalen Währungen konkurrieren, aber es macht keinen Sinn, dass ein Land die Weltreservewährung ist […]. Und dann denkt man über Finanzen im Allgemeinen nach und sagt, so wie wir Bankgeschäfte machen, […] . All dieses Zeug ist wirklich schlecht.

Wir müssen es verbessern […] und es in eine Art darwinistischen Marktplatz verwandeln, auf dem es Tausende von konkurrierenden Ideen gibt. Sie kämpfen gegeneinander und letztendlich um das Überleben des Stärkeren, diese werden an die Spitze kommen, und wir können das weltweite Finanzsystem wieder aufbauen.

Cardano ist als weltweites Finanzbetriebssystem konzipiert. Hierbei handel es sich laut dem CEO von IOHK um eine Sammlung von Protokollen, Software und Hardware, die es der Bevölkerung ermöglicht, Wert, Identität und Governance in einem einzigen Rahmen darzustellen. Es soll denen, die keine wirtschaftliche Identität haben, eine Identität geben.

Zudem können darüber Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen und Utility Token ausgegeben werden, genauso wie KYC und AML durchgeführt werden und Reputationsmatrizen aufgebaut werden. Letztlich ermöglicht es „tatsächlich zu entscheiden, wer bezahlt und wer die Kontrolle hat.“ Letztlich ist es eine Identität, die einem keine Regierung wegnehmen kann. Konkret beschrieb Hoskinson die Vision für Cardano wie folgend:

Die allgemeine Idee ist, dass das System ein End-to-End-Stack für die wirtschaftliche Identität sein sollte. Das bedeutet also, dass, wenn eine Person im Senegal oder eine Person in Ruanda oder wo auch immer in das System eintritt, sie in der Lage sein sollte, irgendwo ihre Daten, ihre Identität zu platzieren, um sich einen Reputation aufzubauen. Sie sollten eine Möglichkeit haben, Kredite zu erhalten, sie sollten eine Schnittstelle zu einer Währung haben, die einigermaßen stabil ist, sie können an jeden in der Welt senden.

Sie sollten die Möglichkeit haben, mit Börsen in Verbindung zu treten, sie sollten ein Geschäft haben, sie sollten die Möglichkeit haben, dieses Geschäft zu verbriefen. Sie haben also Bankdienstleistungen, Versicherungsdienstleistungen, Kreditdienstleistungen, Überweisungsdienstleistungen, aber es beinhaltet auch einen Governance-Stack, wenn sie zum Beispiel Aktionärsabstimmungen mit einer Governance-Schicht durchführen wollen, können sie das Voltaire-System wiederverwenden […] Es ist ein One-Stop-Shop.

Wie Hoskinson erläuterte, kann Cardano als System, insbesondere für kleinere bis mittelgroße Länder sehr interessant sein, um in der Weltwirtschaft fair behandelt zu werden. Entgegen der Annahme, dass transnationale Organisationen wie die Weltbank, die Welthandelsorganisation, der IWF für Fairness sorgen, werden diese auch nur von den großen Ländern kontrolliert. Kleinere Länder haben somit ein Souveränitätsproblem, welches Cardano als Blockchain lösen kann:

In diesem Ausmaß haben sie nicht einmal Souveränität, […] und dann kommt ein transnationales Gremium zu Ihnen und […] Sie werden auf die schwarze Liste gesetzt und in einigen Fällen haben Sie einen Regimewechsel wie Gaddafi und Lybien, nachdem sie den Goldstandard anstreben wollten. […] Der ganze Sinn der Blockchain besteht also darin, dass Sie sagen ‚hey, niemand hat die Kontrolle‘ und das ist an sich reizvoll, solange es einen Begriff für Regulierung im System gibt, aber innerhalb des Systems geregelt wird.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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