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Größter Halbleiterhersteller Europas kündigt neues IOTA Funktionspaket an

  • Europas größter Halbleiterhersteller, STMicroelectronics, hat ein neues STM32Cube-Funktionspaket herausgegeben, welches Anwendungsfälle von IOTA, wie die Rückverfolgung für die Lieferkette, demonstriert.
  • Zusammen mit dem Chrysalis-Update ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten für Entwickler und Unternehmen, wie Dominik Schiener erklärte.

STMicroelectronics (ST) hat gestern ein neues Funktionspaket für den STM32Cube veröffentlicht, das neue Anwendungsfälle von IOTA demonstriert. Der französisch-italienische Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in der Schweiz ist der größte Halbleiterchip-Hersteller Europas und ein führender Hersteller von integrierten Geräten, in den Bereichen Smart Driving, Smart Industry, Smart Home und Smart City.

Die Zusammenarbeit zwischen der IOTA Stiftung und STMicroelectronics datiert auf Juli 2019 zurück, als letztere die Integration des IOTA Tangle, in die STM32Cube-Erweiterungssoftware von STM bekannt gegeben haben. Die Nachricht löste in der IOTA Community große Begeisterung aus, da jedes elektronische Gerät, in welchem der IOTA-fähige Mikrocontroller verbaut ist, über eine verbaute Schnittstelle mit dem Tangle kommunizieren kann. Somit könnte ST als größter Halbleiterhersteller Europas mit dem IOTA-fähigen Mikrocontroller die Massenadaption von IOTA in der Industrie bereiten.

STMicroelectronics kündigt neues IOTA Funktionspaket an

Wie STMicroelectronics gestern mitteilte, arbeitet das Unternehmen weiterhin an der Erforschung des IOTA Tangle. Mit dem FP-SNS-IOTA1 wurde gestern ein neues STM32Cube-Funktionspaket herausgegeben, mit dem Entwickler IOTA DLT-Funktionen auf einem IoT-Sensorknoten mit zellularer Konnektivität aktivieren können. Via Twitter schrieb das Unternehmen:

Für Entwickler, die #IOTA-Funktionen in #IoT-Sensorknoten implementieren! ST hat soeben ein neues Funktionspaket #STM32Cube veröffentlicht, das Anwendungsfälle von IOTA #dlt demonstriert, wie z.B. #AssetTracking für #Supplychain.

Das Funktionspaket implementiert und demonstriert IOTA basierte Anwendungsfälle für die STM32-Mikrocontroller. Die Anwendungsfälle erfassen Sensordaten und senden diese über eine LTE-Verbindung an das IOTA Tangle. Wie ST konkret beschreibt, nutzen die STM32Cube-Funktionspakete die Modularität und Interoperabilität der STM32 Nucleo und X-NUCLEOboards zusammen mit der STM32Cube- und X-CUBE-Software, um Funktionsbeispiele für einige der gängigsten Anwendungsfälle unterschiedlicher Anwendungstechnologien zu erstellen.

Das Funktionspaket ergänzt den STM32Cube um ein Board Support Package (BSP) für das LTE IoT Cellular Communication Expansion Board und das Motion and Environmental Sensorexpansion Board. Die Treiber abstrahieren Low-Level-Details der Hardware und ermöglichen es den Middleware-Komponenten und Anwendungen, Hardware-unabhängig auf Daten zuzugreifen. Zudem enthält das Paket einige Middleware-Bibliotheken, um IOTA Anwendungsfälle zu ermöglichen.

Weiterhin können Entwickler einen Prototyp eines IOTA Light Node erstellen, der auf einem STM32-Mikrocontroller läuft, um Sensordaten zu erfassen, eine IOTA Transaktion zu erstellen und diese über LTE-Konnektivität an das Tangle zu senden.

Dominik Schiener, Mitbegründer von IOTA, zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben und konstatierte:

Wirklich erstaunliche Arbeit, die das @ST_World-Team leistet! Stellen Sie sich nun die vielen neuen Möglichkeiten für Entwickler und Unternehmen mit den bevorstehenden Chrysalis-Protokoll-Upgrades, der Freigabe von sicheren Daten Streams (August) und der Zugangskontrolle für eingebettete Geräte (September) vor. Und natürlich Stronghold, unsere neue sichere Key Management Engine, die in Rust geschrieben wurde. Weitere Informationen dazu nächste Woche.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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