Grayscale: Kryptowinter kann noch acht Monate dauern – doch das ist kein Grund zur Sorge

  • Laut Grayscale ist jetzt die Zeit für langfristig planende Anleger, die den Dip kaufen.
  • Der Markteinbruch sei keineswegs fatal, sondern werde robusten DeFi-Projekten zugute kommen.

Der weltweit größte Digitalvermögen-Verwalter Grayscale Investments hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, der das Ende der Marktkrise für die Kryptobranche in Aussischt stellt. Grayscale verglich den aktuellen Zustand der Kryptowährung mit früheren Krisen. Laut Grayscale könnte die aktuelle Krise noch acht Monate dauern.

Grayscale merkt an, dass der Kryptomarkt genauso zyklisch verlaufe wie die traditionellen Aktienmärkte. Ein Baissezyklus am Kryptomarkt dauere 1275 Tage oder vier Jahre. Laut Grayscale fiel der reale Marktpreis von Bitcoin am 13. Juni 22 unter den Spot, was den Beginn der Baisse signalisiere. Grayscale stellt fest, dass dies die beste Kaufgelegenheit für Investoren sein könnte. Ausgehend von historischen Trends sei jetzt die Zeit der Akkumulation für langfristige planende Investoren.

Außerdem stellte Grayscale fest, der Bitcoin-Bullrun auf seinen Höchststand im letzten Jahr sei der längste gewesen. Grayscale führt dieses beschleunigte Wachstum auf die Beteiligung sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Investoren am Markt zurück. Der Vermögensverwalter stellte fest:

„Der Zyklus 2020 scheint einen längeren Lauf im ATH-Bereich mit zwei längeren Spitzen zu haben, im Gegensatz zu dem starken Anstieg und Fall in früheren Zyklen. Das könnte auf die zunehmende Reife des Kryptomarkts zurückzuführen sein, die es in früheren Zyklen nicht gab.“

Scheitern von Krypto-Projekten ist nicht tragisch

In letzter Zeit sind mehrere Krypto-Projekte gescheitert, wobei das größte das Terra-Ökosystem war. Durch den Zusammenbruch dieses dezentralen DeFi-Projekts wurden innerhalb einer Woche mehr als 40 Milliarden Dollar an Investorengeldern verbrannt.

Grayscale Investments sieht die Branche trotz alledem und trotz der Preisrückgänge in starker Verfassung. Scheiternde Krypto-Projekte hätten keine Auswirkungen auf den Wachstumspfad von Bitcoin und den gesamten Markt. Außerdem sei das Bitcoin-Netzwerk nach wie vor robust und funktioniere sicher.

Die Forscher von Grayscale sehen in dem jüngsten Markteinbruch für die Branche eine weitere Wachstumsmöglichkeit. Matt Maximo und Michael Zhao, Research Analysten bei Grayscale Investments, schrieben:

„Dieser Marktzyklus hat uns bereits kampferprobte DeFi- und Infrastrukturprotokolle, Innovationen bei Skalierungslösungen, eine wachsende Metaverse-Industrie und mehr beschert. Trotz Preisverfall, Liquidationen und Volatilität baut die sich die Kryptobranche weiter auf und ist innovativ, wodurch sie die Grenzen des Möglichen verschiebt.“

Grayscale hat sich sehr für die Umwandlung seines GBTC-Produkts in einen Bitcoin-Spot-ETF eingesetzt. Die SEC lehnte jedoch ihren Vorschlag ab, woraufhin Grayscale inzwischen rechtliche Schritte gegen die US-Börsenaufsicht einleitete – Ausgang ungewiss.

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