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Grayscale Investments: Ripple ist zentralisierter als Bitcoin und Ethereum

  • Grayscale Investments, der weltweit größte Krypto-Asset-Manager, hat einen Bericht über die Kryptowährung XRP veröffentlicht.
  • In diesem stellt das Unternehmen fest, dass XRP mehr zentralisiert ist, als andere Kryptowährungen.

Die Diskussionen ob Ripples native Kryptowährung XRP zentralisiert ist, ist eines der heißesten Diskussionsthemen am Markt. Kritiker erkennen XRP nicht als „wahre“ Kryptowährung an, weil sie einerseits dem bestehenden Bankensystem dienen soll. Andererseits wird sie durch das Unternehmen, Ripple kontrolliert, so die XRP Gegner. Die Verfechter von XRP, genauso wie Ripple selbst, führen jedoch an, dass XRP nicht zentralisiert ist. Ihrer Ansicht nach ist XRP eine eigenständige Kryptowährung, die auch ohne das Unternehmen weiterbestehen kann.

Der Frage nach der Zentralisierung von XRP hat sich nun auch der weltweit größte Krypto-Asset-Manager, Grayscale Investments, angenommen. Das Unternehmen hat einen Bericht über XRP erstellt, der die Geschichte, das Protokoll, die kommerziellen Technologien, die Transaktionsgeschwindigkeit und eben auch die Frage der Zentralisierung analysiert.

Grayscale: XRP ist mehr zentralisiert als andere Kryptowährungen

In Bezug auf die Frage der Zentralisierung führt Grayscale aus, dass XRP im Vergleich zu anderen Kryptowährungen weniger dezentralisiert ist, als beispielsweise Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH). Dies führt Grayscale auf drei Kernprobleme zurück.

Das erste Problem sieht das Investment Unternehmen in dem Vorhandensein einer zentralen Institution, nämlich Ripple, und dessen Rolle im Netzwerk. Dieses Thema geht bis zurück auf die Gründung von Ripple und die Schaffung des XRP Ledgers. Dieses wurde in 2012 von David Schwartz, Jed McCaleb und Arthur Britto geschaffen.

Sie schufen 100 Milliarden XRP, von denen 80 Milliarden in Form eines Zuschusses für die Schaffung des heutigen Ripple bereitgestellt wurden. Heute ist Ripple, so Grayscale, teilweise für die Entwicklung und Überwachung der XRP Ledger Technologie zuständig, einem Unternehmen, das in Privatbesitz ist.

Laut Grayscale ist auch wichtig zu beachten, dass etwa 21% der Nodes auf der Unique Node List (UNL) von Ripple kontrolliert werden. Zudem entscheidet Ripple, obwohl das XRP Ledger ein offenes Finanznetzwerk ist, welche Finanzinstitute am RippleNet teilnehmen und diesen nutzen dürfen.

Anfälligkeit für „Supply-Schock“ und Konzentration in wenigen Wallets

Das zweite Problem, welches Grayscale in Bezug auf die Dezentralisierung sieht, ist das Thema der Anfälligkeit für Marktmanipulationen. Ripple hält etwa 56,7 Milliarden XRP, davon 6,7 Milliarden für Investitionen und strategische Zwecke und 50 Milliarden XRP in einem Treuhandkonto. Zwar unterliegen die XRP in dem Treuhandkonto bestimmten Regeln.

Nach Angaben des Unternehmens werden maximal 1 Milliarde XRP monatlich durch den Verkauf an institutionelle Investoren oder an Börsen freigegeben. Der Rest des nicht verkauften Limits wird zurück auf das Treuhandkonto überwiesen. Dennoch gibt es laut Grayscale das Potential eines „Supply-Schocks“. Es besteht die Gefahr, dass „große und/oder anhaltende periodische Verkäufe den Preis von XRP unter Druck setzen“ könnten.

Die dritte Problematik, die Grayscale erkannt hat, ist die Konzentration von XRP in den Top-100-Wallets. Im Vergleich zu anderen beliebten Kryptowährungen sei die Konzentration deutlich höher, was 75% der nicht im Treuhandkonto befindlichen XRP und 37,5% aller im Umlauf befindlichen XRP betrifft.

Die Ergebnisse des Grayscale Berichts sind für Experten der Branche sicherlich keine Überraschung. Dennoch sind die Aussagen bemerkenswert, da sie von einem renommierten Unternehmen stammen, das mehr als 2,6 Milliarden Dollar an Kryptowährungen, darunter den Grayscale XRP Trust, hält.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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