- Aktuell werden weltweit etwa 4,05 Millionen BTC von Unternehmen, Institutionen und ETFs gehalten.
- Laut einer Studie von Presto Research ging Bitcoin in der November-Krise am stärksten während der jeweiligen europäischen Handelszeiten zurück.
Neue Daten haben gezeigt, dass etwa 4,05 Millionen BTC sich zurzeit nicht in Umlauf befinden, sondern von Anlegern gehalten werden. Bezogen auf die unveränderlich limitierte Bitcoin-Gesamtmenge von 21 Millionen Token sind aktuell 19% davon angelegt.
Sie befinden sich vor allem in Unternehmensrücklagen und Reserven von Institutionen und Regierungen, sowie in Gestalt von ETFs und anderen Anlageformen, einschließlich direkten Bitcoin-Eigentums.
Den Daten zufolge halten börsennotierte Unternehmen wie Strategy, Tesla und Block jetzt über 1,06 Millionen BTC, was 5% der Gesamtmenge entspricht.
Bei alledem hat die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETFs in den USA Anfang 2024 eine große Rolle gespielt. Die aktuellen ETF-Bestände von Vermögensverwaltern und anderen Fonds liegen bei 1,49 Millionen BZC.
Darüber hinaus beläuft sich die Zahl der Bitcoins die von privaten Unternehmen, Börsen, Verwahrern, in DeFi und Smart Contracts gehalten werden, auf fast 1,45 Millionen – weitere 36,4 Prozent.
Kryptoanalysten sprechen zutreffenderweise von einer Bitcoin-Hausse. Da immer mehr Unternehmen Bitcoin langfristig anlegen, schrumpft das frei verfügbare Angebot. Verknappung ist die Folge und sie wird zu neuem Anstieg des BTC-Kurses führen.
Andererseits deuten jüngste Analysen auch darauf hin, dass übermäßig fremdfinanzierte Unternehmen gezwungen sein könnten, ihre Bitcoin-Reserven zu verkaufen, um Dividenden zu zahlen und andere Ausgaben zu decken. Solche Verkäufe könnten plötzliche Abwärtsdruckwellen erzeugen, die die Kurse unerwartet nach unten drücken würden.
EU-Handel verursachte den hohen BTC-Verkaufsdruck
Eine Studie von Presto Research zeigt, dass der insgesamt 20% starke Kursverfall von Bitcoin und Ethereum im November vor allem während der europäischen Börsenzeiten stattfand. Insbesondere der Bitcoinkurs hatte die schlechteste Performance eines Monats seit sieben Jahren.
Laut Presto Research hatte nur Europa hohe Bitcoin-Verluste, während es in Asien und den USA noch kleine Gewinne gab.

