Kevin O’Leary: Geplantes PoW-Verbot im Staat New York schreckt Investoren ab

  • Der bekannte Shark Tank-Investor Kevin O’Leary hat New York davor gewarnt, PoW zu verbieten, da dies Investoren abschrecke.
  • In Bezug auf Terra sagte der Unternehmer, dass das Scheitern des Projekts nicht als Maßstab für den Rest der Branche herangezogen werden sollte.

New York sollte sich von der Idee eines Proof-of-Work (PoW)-Verbots fernhalten, sagt der bekannte Fernseh-Moderator und Investor Kevin O’Leary. Ein solcher Schritt werde nur Krypto-Investoren und ihr Kapital aus dem Staat verscheuchen. Der Staatssenat von New York hat vor einem Monat ein zweijähriges Moratorium genehmigt, das kohlenstoffverbrauchende PoW-Mining-Anlagen verbietet. Das Gesetz wurde von Umweltschützern, die sich für eine Reduzierung der Kohlenstoffemissionen einsetzen, sehr begrüßt. O’Leary hingegen ist der Meinung, dass dieser Schritt New York wie schon Kalifornien und Massachusetts „uninvestierbar“ machen würde. Seiner Meinung nach sind die drei Länder von schlechtem Management und einer harten Politik gegenüber Kryptounternehmen geprägt.

O’Leary: Wirtschaftspolitik gegen die Kryptobranche ist ein großer Fehler

Im Gespräch mit CNBC sagte O’Leary, dass eine Wirtschaftspolitik gegen das Kryptogeschäft ein großer Fehler sei. Der Big Apple, sagt er, versäume es, die Vorteile seiner reichhaltigen Wasserkraftversorgung zu nutzen. Die meisten Miner würden es vorziehen, erneuerbare Energie statt fossile Brennstoffe zu verwenden. Der Shark-Tank-Millionär und Investor sagte auch, dass der Staat viele Vorteile aus dem Kryptogeschäft ziehen könnte, nicht nur Steuern.

„Sie könnten daraus eine Menge Steuern und gute Arbeitsplätze gewinnen, aber alles, was sie getan haben, ist, das Kapital zu verscheuchen.“

Als Beispiel nannte O’Leary seine persönlichen Erfahrungen, als er sagte, er habe seine Investitionen von New York nach Norwegen verlagert. Kalifornien und Massachusetts stehen in seinem Investitionsbuch ebenfalls auf der schwarzen Liste. Stattdessen werde er sein Kapital in Texas und Florida anlegen. Diese beiden Staaten haben seiner Meinung nach eine kryptofreundliche Politik betrieben, da sie wissen, dass digitale Vermögenswerte „nicht wieder verschwinden werden“. Texas zum Beispiel hat Miner willkommen geheißen, um seine billige und reichlich vorhandene Energie zu nutzen. Hin und wieder werden Kryptounternehmen ermahnt, grün zu werden oder nach Hause zu gehen. Während die Änderung auf Unterstützung stößt, haben Miner die Öffentlichkeit auch an den unbedeutenden Energieverbrauch von PoW erinnert. Der Bitcoin Mining Council sagte Ende letzten Jahres, dass Kryptowährung nur 0,12% der weltweiten Energie verbrauche.  Diese Argumente werfen daher die Frage auf: Wird das PoW-Mining, wie das Bitcoin-Mining, auch bei einem Energieverbrauch von weniger als 1% jemals die richtige Menge an Energie haben? Und ist Energieknappheit nur ein falsches Narrativ, das von Krypto-Gegnern verbreitet wird?

Ist der Fall Terra repräsentativ für die Branche?

O’Leary sagt, dass das gescheiterte Terra-Projekt nicht das grundlegende Konzept dessen gewesen sei, was ein Stablecoin sein sollte. Allerdings hält auch er nichts von dem Etikettenschwindel algorithmischer Stablecoins, die in Wahrheit gar nicht mit Dollars besichert, sondern nur an dessen Kurs gekoppelt sind – solange es denn gutgeht. Seiner Meinung nach sind Stablecoins wie UST „eine Form der Unterhaltung“, so wie ein Besuch in Las Vegas. Darüber hinaus sprach er sich für eine Regulierung aus und sagte, dass die Stablecoin-Aufsicht die Unternehmen bei der Verwendung digitaler Vermögenswerte anleiten würde. Ein klarer Rahmen würde auch einen gesunden Wettbewerb zwischen verschiedenen Krypto-Projekten schaffen.

About Author

Let’s talk crypto, Metaverse, NFTs, and CeDeFi, and focus on multi-chain as the future of blockchain technology. I like analyzing on-chain data in search of reliable investment.

Comments are closed.