Ermittlungen wegen Geldwäsche: Londoner Metropolitan Police beschlagnahmt Krypto im Wert von 250 Millionen Dollar

  • Die Londoner Metropolitan Police beschlagnahmt 250 Millonen Dollar an Kryptowährung – ein neuer Rekord in der Geschichte Großbritanniens – bislang lag er bei 158 Millionen Dollar.
  • Nach anonymen Hinweisen wird gegen eine 39-jährige Frau ermittelt.

Großbritannien hat in den letzten Jahren strenge Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung von Kryptowährungen unter Kontrolle zu bringen und ihre Rolle bei der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzudämmen. Erst kürzlich beschlagnahmte die Metropolitan-Police rund 114 Millionen Pfund (158 Millionen Dollar) in Kryptowährungen. Kaum einen Monat später wurde die neue Rekordsumme von 180 Millionen Pfund (250 Millionen Dollar) beschlagnahmt, bei der der Verdacht besteht, dass es sich um Erlöse aus der Geldwäsche handelt.

Laut einem Polizeibericht erhielten Ermittler des Metropolitan Economic Crime Command von einer nicht identifizierten Person Informationen über die Übertragung von kriminell angeeigneten Vermögenswerten. Die Ermittlungen führten zu einer 39-jährigen Frau, die am 24. Juni wegen des Verdachts auf Straftaten im Zusammenhang mit Geldwäsche festgenommen wurde. Sie wurde jedoch gegen Kaution freigelassen, da die Ermittlungen noch andauern. Die Operation ist Teil einer laufenden Untersuchung zur internationalen Geldwäsche, die zur Beschlagnahmung einer Rekordmenge an Kryptowährung in Höhe von 294 Millionen Pfund (407 Millionen Dollar) geführt hat.

Digitale Plattformen fördern den Anstieg organisierter Kriminalität

Deputy Assistant Commissioner Graham McNulty von der Metropolitan Police, stellte fest, dass die Entwicklung digitaler Plattformen dazu geführt hat, dass immer mehr organisierte Verbrecher Kryptowährungen als Mittel zur Geldwäsche nutzen.

„Die Detektive haben akribisch ermittelt und Kryptowährungen im Wert von Millionen Pfund aufgespürt, die im Verdacht stehen, aus kriminellen Aktivitäten zu stammen und gewaschen werden sollten, um die Spuren zu tilgen. Unsere Untersuchungen laufen weiter, um solche Transfers auch künftig zu unterbinden und die Beteiligten zu identifizieren.“

McNulty räumte ein, dass Krypto-Kriminalität sehr schwer zu handhaben sei. Derzeit gebe es jedoch geschulte Beamte und Spezialeinheiten, die daran arbeiten, denen, die Krypto für illegale Aktivitäten nutzen, einen Schritt voraus zu sein.

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Detective Constable Joe Ryan teilte mit, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten verhaftet werden und solche Aktivität eingedämmt werden.

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Vor weniger als einem Monat haben wir 114 Millionen Pfund in Kryptowährung beschlagnahmt. Unsere Ermittlungen seither waren komplex und weitreichend. Wir haben hart gearbeitet, um dieses Geld zu verfolgen und die Vorgänge zu identifizieren, mit denen es möglicherweise verbunden ist. Die heutige Beschlagnahmung ist ein weiterer bedeutender Meilenstein in dieser Untersuchung, die noch monatelang andauern wird, während wir uns auf die Personen konzentrieren, die im Zentrum der mutmaßlichen Geldwäscheoperation stehen.“

Großbritannien fährt eine harte Linie gegenüber der  Kryptobranche, denn die die Unternehmen müssen sich bei der Financial Conduct Authority (FCA) zu registrieren, um weiterhin innerhalb ihrer Gerichtsbarkeit tätig sein zu dürfen. Dass soll helfen, die Bürger über Firmen zu informieren, die gesetzeskonform operieren, und die Verwendung von Krypto für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung zu kontrollieren.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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