Garlinghouse: Ripple wird zum Amazon für Zahlungen

  • Brad Garlinghouse hofft, dass Ripple innerhalb von 5 Jahren zum Amazon für Zahlungen aufsteigt.
  • Der Börsengang von Ripple ist unvermeidlich, allerdings ist der Zeitrahmen noch offen.

Brad Garlinghouse war gestern bei Julia Chatterley von CNN zu Gast und sprach über die Gerüchte zu einem Börsengang, die Bewertung von Ripple als Unternehmen sowie über den aktuellen Zustand des Kryptowährungsmarktes. Chatterley begann damit, Garlinghouse zu fragen, was er von der These hält, dass eine Kryptowährung besser als alle anderen ist.

Garlinghouse beschreibt, dass es letztendlich keinen alleinigen Sieger im Krypto-Space geben wird. Verschiedene Kryptowährungen bieten dem Verbraucher unterschiedliche Dienste an, weshalb XRP nicht mit Ethereum oder Bitcoin verglichen werden kann.

In Bezug auf die jüngste Serie C Finanzierungsrunde und die finanzielle Lage von Ripple führt Garlinghouse aus, dass Ripple aktuell XRP im Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar besitzt. Diese Zahl ist deutlich höher, als die 10 Milliarden US-Dollar Bewertung, welche der Finanzierungsrunde zugrunde lag. Vor diesen Zahlen sind potenzielle Investoren oft eingeschüchtert, wie Garlinghouse konstatierte:

Ich glaube, jedes Mal, wenn Sie neue Investoren gewinnen, sind Sie durch die Erwartungen, die man an Sie stellt, eingeschüchtert. Aus dem gleichen Grund besitzt Ripple beim heutigen XRP Preis irgendwo nördlich von 15 Milliarden Dollar in Krypto. In gewisser Weise kamen diese Investoren also mit einem Abschlag herein. Wir befinden uns in einer sehr glücklichen Lage mit einer sehr starken Bilanz.

Er fügte hinzu, dass er den Unternehmenserfolg unter einem längerfristigen Blickwinkel betrachtet. Hierfür zog er einen Vergleich mit dem Onlinehandels-Giganten Amazon heran. Wie Garlinghouse erwähnte, begann Amazon zunächst als Buchhändler, bevor es zum Dreh- und Angelpunkt für den Onlinehandel wurde. Ein ähnliches Potenzial sieht er auch für Ripple:

Ich hoffe, dass wir in 5 Jahren nicht nur Amazon Bücher, sondern Amazon sind.

Allerdings stellte Ripple’s CEO auch fest, dass die grenzüberschreitenden Zahlungen das Kerngeschäft von Ripple bleiben werden. Mit neuen Entwicklungen, wie Coil für Mikrozahlungen wird das Ripple Ökosystem aber weiter wachsen, genauso wie Ripple als Unternehmen. Trotz der Baisse wurden 150 neue Mitarbeiter eingestellt, während bei vielen anderen Projekten massiv Personal entlassen werden musste.

Ripple’s Börsengang ist eine Frage der Zeit

Hinsichtlich des möglichen Börsengangs erläuterte Garlinghouse, dass Medien seine Aussage falsch interpretiert haben. Er wollte damals nur ausdrücken, dass Ripple nicht der erste aber auch nicht der letzte sein wird, der diesen Weg beschreitet. Weiterhin konstatierte er, dass ein Börsengang von Ripple unvermeidlich sei, aber der Zeitrahmen noch offen ist:

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Was ich sagte ist, dass es 2020 wahrscheinlich Krypto- und Blockchain Börsengänge geben wird. Und ich denke, dass Ripple nicht der erste sein wird, aber wir wollen sicher nicht der letzte sein. Also habe ich es irgendwie offen gelassen. Ich glaube, die Leute haben etwas Anderes gehört.

Ein IPO könnte Ripple mehr Flexibilität geben, um weitere Investitionen, wie die 50 Millionen Dollar-Investition in MoneyGram zu tätigen. Allerdings wird ein Börsengang von Ripple kontrovers diskutiert.

Den dritten Teil des Interviews, indem Garlinghouse über den IPO von Ripple spricht, bietet der nachfolgende Tweet.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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