SBF wird trotz Klage auf einem Gipfel mit BlackRock, Amazon, TikTok, Meta und FED sprechen

  • Sam Bankman-Fried, Gründer und Ex-CEO der Krypto-Börse FTX, wird von den Mainstream-Medien trotz der aktuellen Kontroversen um seine Person weiterhin wenig kritisch behandelt.
  • Bankman-Fried bestätigte in einem Tweet, dass er am 30. November auf dem DealBook Summit sprechen wird, der von der New York Times organisiert wird.

Der Gründer und Ex-CEO der Krypto-Börse FTX, wird von den Mainstream-Medien trotz der aktuellen Kontroversen um seine Person weiterhin wenig kritisch behandelt. Er wird allein für den Zusammenbruch von FTX verantwortlich gemacht und für die angebliche Veruntreuung von über einer Milliarde Dollar an Kundengeldern. Inzwischen wurde auch eine Sammelklage gegen ihn eingereicht.

Bankman-Fried bestätigte in einem Tweet, dass er am 30. November auf dem DealBook Summit sprechen wird, der von der New York Times (NYT) organisiert wird. Die Angelegenheit, über die seit dem FTX-Insolvenzantrag am 11. November spekuliert wird, wurde auch vom offiziellen Twitter-Handle der Veranstaltung bestätigt. In dem Tweet heißt es.

„Seit Sam Bankman-Fried das Unternehmen FTX gegründet hat, haben seine Führungskräfte und sein philanthropischer Arm Hunderte Millionen Dollar an politischen und wohltätigen Spenden, Beratungsgebühren, Investitionen in Medien und Immobilien ausgegeben oder zugesagt.“

Noch ist nicht klar, ob er persönlich anwesend sein oder zugeschaltet werden wird. Zu den weiteren namhaften Rednern und Gesprächspartnern des Summits gehören Meta-Chef Mark Zuckerberg, US-Finanzministerin Janet Yellen, Trumps ehemalige Vizepräsident Mike Pence, der ukrainische Präsident Zelensky und der Schauspieler Ben Affleck.

Viele Krypro-Insider sind verärgert über die Teilnahme

Angesichts der schockierenden Enthüllungen, die inzwischen über Bankman-Frieds Management von FTX bekannt wurden, stößt seine Teilnahme an der Veranstaltung bei vielen Krypto-Insidern und Anlegern auf massiven Widerstand. Laut Elon Musk ist die Situation „eines der größten Versagen der journalistischen Integrität in den USA “.

Die NYT ist auch wegen ihrer Berichterstattung über die Causa FTX in die Kritik geraten. Bereits Anfang dieses Monats wurde ein Artikel des Blatts über den FTX-Chef stark kritisiert.

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Coinbase-CEO Brian Armstrong bezeichnete den Artikel als „Lobeshymne auf einen Kriminellen“, während er Twitter als Quelle für zuverlässige Informationen über das FTX-Debakel lobte. Er sagte:

„Twitter hat so ziemlich jeden Teil dieser FTX-Geschichte mit Hilfe von Blockchain-Analysen aufgedeckt, während die NYT Lobeshymnen auf einen Kriminellen schreibt. Es fühlt sich an wie ein Wendepunkt für den Bürgerjournalismus und den Verlust des Vertrauens in die MSM.“

Viele sind auch darüber verärgert, dass die Strafverfolgungsbehörden nicht von Amts wegen tätig wurden. Einem Reuters-Bericht zufolge haben FTX-Kunden den ehemaligen CEO und einige der FTX-Influencer verklagt, darunter NFL-Quarterback Tom Brady und Komiker Larry Davis

Senatorin Elizabeth Warren und Senator Sheldon Whitehouse haben sich schriftlich an das Justizministerium gewandt und gefordert, dass FTX und seine Führungskräfte „im vollen Umfang des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden“.

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Olivia Brooke has been writing about cryptocurrencies since 2018. She’s currently fascinated by NFTs, and she remains committed to learning and writing about the broader cryptocurrency industry.

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