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FECIF führt neue Regeln für Bitcoin und Kryptowährungen in Europa ein

  • Der FECIF-Bericht erläutert die wichtigsten Punkte der neuen Regulierungsoffensive für Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen.
  • Der neue Vorschlag kündigt ein Pilotprogramm zur Untersuchung der Nutzung der Blockchain Technologie Europa an.

Die Forschungsfirma D-Core hat einen Bericht der European Federation of Financial Advisers and Financial Intermediaries (FECIF) über die Annahme des „Digital Financial Package“ veröffentlicht. Das Ende September von der Europäischen Union verabschiedete Paket führt ein beispielloses Regelwerk für Bitcoin, Ethereum, Stablecoins und digitale Vermögenswerte im Allgemeinen ein. Der Verband führt die wichtigsten Punkte sowie dessen unmittelbare Auswirkungen für Dienstleister, Verbraucher und die Zukunft der Branche in Europa genauer aus.

Der neue Rechtsrahmen gliedert sich in die folgenden Teile: Digitales Finanzpaket, Digitale Finanzstrategie, Strategie für den Massenzahlungsverkehr, Legislativvorschlag zu Krypto-Assets und Legislativvorschlag zur betrieblichen Belastbarkeit. Wie Crypto News Flash bereits berichtete, besteht sein Ziel darin, die „Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ in den europäischen Ländern zu fördern, den Verbrauchern neue Finanz- und Zahlungsinstrumente zur Verfügung zu stellen und das mit dieser Anlageklasse verbundene Risiko zu verringern.

Kernpunkte zur neuen Regulierung für Bitcoin und Stablecoins in Europa

Laut FECIF wird die digitale Finanzstrategie in Europa die „Fragmentierung des digitalen Binnenmarktes“ verringern. Die europäischen Verbraucher und Industrien werden daher in der Lage sein, auf die von ihr regulierten Finanzprodukte mit „Regeln zuzugreifen, die für das digitale Zeitalter geeignet sind“. In Europa wird die Anwendung der Blockchain Technologie gemäß den Standards der Institution in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz erlaubt sein. Banken und andere Finanzdienstleister, so die FECIF weiter, werden die gleichen Regeln vorfinden und dem gleichen Risiko ausgesetzt sein.

Die eingeführte Strategie für den Massenzahlungsverkehr wird einen „modernen“ Ansatz haben, der darauf abzielt, die Geschwindigkeit der in der Europäischen Union getätigten Transaktionen zu erhöhen und ihre Kosten zu senken. Ihre Hauptstärke besteht darin, durch die Schaffung eines integrierten Massenzahlungssystems in der gesamten Region die Zahlungserleichterung für die europäischen Verbraucher zu fördern. Lokale Zahlungslösungen, verdeutlicht FECIF, werden gefördert sodass Unternehmen wie Ripple von der neuen Regelung profitieren werden.

Einer der wichtigsten Aspekte der vorgeschlagenen Gesetzgebung ist die „Verordnung über Märkte für Krypto-Aktiva“ (MiCA). Die MiCA soll Emittenten und Dienstanbietern von digitalen Assets Rechtsklarheit und -sicherheit bieten und wird es „zugelassenen Betreibern“ in einem europäischen Land ermöglichen, ihre Dienste in der gesamten Region anzubieten. Sie führt auch neue Sicherheitsvorkehrungen ein, wie z.B. Kapitalanforderungen, Verwahrung von Vermögenswerten, Durchsetzungsverfahren und andere.

Auf der anderen Seite werden die Emittenten von Stablecoins größere Anforderungen erfüllen müssen. So müssen sie unter anderem ein Whitepaper veröffentlichen und ihre Wirtschaftsinformationen transparenter gestalten und für den Verbraucher zugänglich machen.

Die Institution veröffentlichte auch Einzelheiten über das Pilotprogramm zur Einführung der Blockchain Technologie, dass mit einem „Sandkasten“-Ansatz arbeiten soll, welcher zunächst in bestimmten Gebieten der Europäischen Union eingesetzt wird. Dabei werden Vorschriften zeitweise ausgesetzt, sodass Regulierungsbehörden Erfahrungen im Umgang mit der Blockchain sammeln können.

Dadurch können Erfahrungswerte in realen Anwendungsszenarien gesammelt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Dienstleistungsanbieter, Firmen und Finanzinstitutionen ihre Fähigkeit zum Umgang mit digitalen Bedrohungen nachweisen müssen. Dies ist deswegen wichtig, da in der Vergangenheit bereits zahlreiche Hacks auf Kryptobörsen stattgefunden haben.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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