Mark Zuckerberg amüsiert die Krypto-Community mit „Bitcoin-Ziege“

  • Mark Zuckerberg sorgt für Heiterkeit bei Krypto-Fans, indem er seinen beiden neuen Ziegen die Namen „Bitcoin“ und „Max“ gab
  • Die lustige Taufe gab es nur wenige Wochen nachdem Gerüchte aufgekommen waren,  Facebook führe auch Bitcoin in seiner Bilanz

In einem Facebook-Post vom 11. Mai hat Mark Zuckerberg Fotos seiner beiden neuen Ziegen mit ihren kuriosen Namen veröffentlicht. Er schrieb: „Meine Ziegen: Max und Bitcoin.“

Nun spekuliert die Krypto-Community, er würde womöglich damit andeuten, groß in Bitcoin einsteigen zu wollen.

Das wäre eine überraschende Wendung, da Facebook bereits in Diem, ehemals Libra, engagiert ist. Diese will eine universelle Währung sein, die auf Blockchain aufgebaut ist. Seit dem Start 2020 stand das Projekt unter starkem Druck von Regulierungsbehörden. Allerdings hat der Social-Media-Riese Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass er noch in diesem Jahr Pilotversuche mit dem Projekt durchführen wird.

Zufälligerweise kommt der Ziegen-Gag nur wenige Wochen, nachdem Facebook seinen Q1-Finanzbericht veröffentlicht hat, in dem angedeutet wurde, dass das Unternehmen Bitcoin in seiner Bilanz hält. Doch das stimmt nicht. Auch war nicht klar, woher das Gerücht kam. Doch vielleicht ist es gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt, und Zuckerberg ist tatsächlich an Bitcoin interessiert?

In etwa zwei Wochen wird Facebook sein jährliches Aktionärstreffen abhalten – und wieder einmal wird gemunkelt, das Unternehmen werde bei dieser Versammlung sein Bitcoin-Versteck offenlegen.

Marktbeobachter LilMoonLambo twitterte: „Sie haben zwei Wochen, um so viel BTC wie möglich anzuhäufen, bevor Mark Zuckerberg während der jährlichen Aktionärsversammlung bekannt gibt, dass er und Facebook Bitcoin gekauft haben… Das wird ein Riesenhit werden.“

Tesla berichtete, man habe im ersten Quartal etwa 100 Millionen Dollar aus Bitcoin-Verkäufen verdient. Das Unternehmen wollte damit beweisen, dass das Digital-Asset liquide gemacht werden kann. Analysten und Beobachter sind nun optimistisch, denn dieser Fall zeigt anderen Unternehmen, dass Bitcoin geeignet ist, in den Bilanzen geführt zu werden.

Vorsichtiger Optimismus bezüglich Facebook

Die Vermutung, dass Zuckerberg in die Fußstapfen von Twitters Jack Dorsey treten könnte, hat Krypto-Investoren hellhörig gemacht, aber sie ist mit Vorsicht zu genießen, da es unwahrscheinlich scheint, dass Facebook Bitcoin kaufen wird, während das Unternehmen gleichzeitig seine eigene Kryptowährung entwickelt. So hat es denn auch nur geringe Preis-Reaktionen gegeben. Tatsächlich sind die  Kurse von Bitcoin und die der meisten anderen Kryptos in den letzten 24 Stunden gefallen.

Zum Zeitpunkt der Harausgabe dieser Meldung war Bitcoin um 5 Prozent gefallen und wurde für 55000 Dollar gehandelt. Dieser Kurs zog eine Mehrheit der Large-Cap-Token, allen voran Ethereum, mit nach unten. Die stärkste Altcoin mit einem Höchststand von über $4,200 zu Wochenbeginn fiel unter $4000.

Über die Top Ten hinweg haben die meisten Münzen zwischen vier und zwölf Prozent verloren. Der einzige positive Aspekt ist, dass Bitcoin seine Dominanz zurückgewinnen könnte, da Investoren aus Altcoins aussteigen und Zuflucht i Bitcoin suchen, die bei Preisrückgängen stabiler ist. Zum Zeitpunkt der Harausgabe dieser Meldung liegt die Marktdominanz von Bitcoin bei 43 Prozent. Ethereum liegt mit etwas mehr als 18 Prozent an zweiter Stelle.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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