Terra Luna Gründer Do Know: Kein Bitcoin-Vermögen wurde eingefroren, aber Reisepass wird für ungültig erklärt

  • Do Kwon bestreitet Verfügung über eine 40 Millionen Dollar Bitcoin-Wallet.
  • Die südkoreanischen Fahnder haben seinen Aufenthaltsort noch immer nicht ermittelt.

Die südkoreanische Regierung hat damit gedroht, den Reisepass des Ex-Chefs von Terra Labs, Do Kwon, „administrativ für ungültig zu erklären“. Das wurde bekannt, nachdem die südkoreanische Regierung Do Kwon aufgefordert hatte, innerhalb von 14 Tagen seinen Reisepass vorzulegen.

Die für den Terra-Fall zuständige Staatsanwaltschaft erklärte, man habe Bitcoin im Wert von etwa 40 Millionen Dollar eingefroren, die Do Kwon in Besitz gehabt habe. Obwohl Do Kwon dies bestreitet, ist die Tatsachet, dass sein Reisepass für ungültig erklärt werden soll, ein schwerer Schlag für den ehemaligen Terra-Boss.

Der Schritt, den Pass des Terra-Chefs für ungültig zu erklären, wurde bereits im September bekannt. Das würde Do Kwon zumindest daran hindern, aus Südkorea auszureisen, falls er sich denn noch dort aufhalten sollte. Ebenso kann er – theoretisch – nicht in ein anderes Land reisen, falls er sich außerhalb Südkoreas aufhält. Das Außenministerium teilte mit, dass Do Kwon bis auf weiteres keinen neuen Pass ausgestellt bekommen werde.

Hochrangiger Ex-Terramanager in Polizeigewahrsam

Im Übrigen ist der Aufenthaltsort von Do Kwon derzeit ohnehin unbekannt. Während er selbst behauptet, er sei nicht auf der Flucht, beklagen die Behörden, dass er nirgendwo zu finden ist. Zwar gibt es das Gerücht, dass er sich in Singapur aufhalten könnte, aber dafür gibt es keine offizielle Bestätigung.

Folge uns für tägliche Crypto-News!

Berichten aus Südkorea zufolge wurde inzwischen ein ehemals hochrangiger Terra-Manager namens Yoo Mo verhaftet und in Gewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft hält ihn für einen engen Vertrauten des flüchtigen Ex-Terra-Chefs.

Es handelt sich um die erste Verhaftung seit Beginn der Ermittlungen der südkoreanischen Behörden im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von LUNA und UST.  Yoo Moo wird unter anderem die Verletzung des Kapitalmarktgesetzes und Betrug vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er eine Bot-Programmierung missbraucht hat, um den Marktpreis von Terra zu manipulieren.

Ein Bezirksgericht in Seol muss nun entscheiden, ob Yoo Moo in Untersuchungshaft genommen wird, oder wieder auf freien Fuss gesetzt wird. Die Entscheidung soll noch heute erfolgen.

About Author

Olaleye Komolafe is a professional reporter with vast experience in web3, cryptocurrencies, and NFT journalism. He enjoys writing about the evolving metaverse sphere. Notably, some of his contents have been published in numerous publications.

Comments are closed.