Terra Luna and Terra Luna Classic Gründer bestreitet sein Bitcoin Vermögen auscashen zu wollen nach Haftbefehl

  • Ex-Terra-Chef und Bankrotteur Do Kwon behauptet steif und fest, er habe sich keinerlei Bitcoin-Reserven von der Luna Foundation Guard auszahlen lassen.
  • Recherchen zeigen jedoch, dass die Luna Foundation Guard Mitte September eine Wallet erstellt und über 3.000 Bitcoins an diverse Krypto-Börsen transferiert hat.

Seitdem Interpol Anfang der Woche einen internationalen Haftbefehl gegen Ex-Terra-Chef Do Kwon ausgestellt hat, ist viel passiert. Bei ihren Ermittlungen sind die südkoreanischen Staatsanwälte offenbar den Bitcoin-Reserven von Do Kwon auf die Spur gekommen. Berichten zufolge sollen 3.313 Bitcoins im Wert von 67 Millionen Dollar, die Do Kwon kontrolliert, verschoben worden sein.

Das hat die Staatsanwaltschaft veranlasst, Schritte zum Einfrieren dieses Geldes zu unternehmen, dass der flüchtige Kwon vermutlich an sich bringen will. Prompt twitterte Kwon, die Medien verbreiteten „Fehlinformationen“ über ihn. Er behauptet, er habe sich seine Bitcoin-Reserven, die derzeit bei der Luna Foundation Guard lagern, nicht auszahlen lassen. In dem Tweet heißt es:

„Was wahrscheinlich das Überraschendste an der ganzen Sache ist, ist die Menge an Fehlinformationen, die verbreitet wird. Es gibt keine „Auszahlung“ wie behauptet; ich habe kucoin oder okex zumindest im letzten Jahr nicht verwendet, und keine Gelder von irgendwelchen Unternehmen wurden eingefroren.“

Anfang dieser Woche hat Interpol auf Ersuchen der südkoreanischen Staatsanwaltschaft einen internationalen Haftbefehl wegen der vielen Ungereimtheiten bei der Implosion des Terra-Ökosystems Anfang des Jahres herausgegeben, die zum Verlust von mehr als 60 Milliarden Dollar an Anlegergeldern geführt hat. Kwon hatte getwittert, er halte sich nirgendwo versteckt:

„Ja, wie ich schon sagte, ich mache keine Anstalten, mich zu verstecken, ich gehe spazieren und in Einkaufszentren, auf keinen Fall ist mir in den letzten paar Wochen einer von CT begegnet.“

Die Ermittlungen zeigen etwas anderes

Do Kwon behauptet keine Gelder irgendwohin verschoben zu haben, sprechen die Ermittlungen eine andere Sprache. Laut südkoreanischen Staatsanwälten hat eine Wallet, die mit Kwons Luna Foundation Guard verbunden ist, 3.313 Bitcoins im Wert von 67 Millionen Dollar an die Krypto-Börsen KuCoin und OKX transferiert.

Beide Börsen haben sich bis jetzt nicht dazu geäußert. Eine Untersuchung von CryptoQuant zeigt, dass eine Wallet-Adresse, die der Luna Foundation Guard gehört, am 15. September erstellt wurde. Auch CryptoQuant fand heraus, dass 3.310 Bitcoins von der Wallet an KuCoin und OKX verschoben wurden. In einer E-Mail an Bloomberg stellte CryptoQuant fest:

„CryptoQuant spezifizierte neue Bitcoin-Adressen im Besitz der Luna Foundation Guard auf der Grundlage von Transaktionsmustern, angrenzenden Strömen und wesentlichen nicht-öffentlichen Informationen.“

Folge uns für tägliche Crypto-News!

Während Do Kwon behauptet, keine Bitcoin aus den Reserven der Luna Foundation Guard verschoben zu haben, warnt CryptoQuant Chef Ki Young Ju in seinem jüngsten Tweet, man verfüge über „wesentliche nicht-öffentliche Informationen“ in dieser Angelegenheit.

Zuvor hatte Do Kwon erklärt, er werde bei Bedarf mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit scheint zu funktionieren: er versteckt sich nicht und eine weltumspannende Polizeiorganisation findet ihn nicht.

About Author

Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

Comments are closed.