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Ex-JP Morgan Banker: Könnten Iran und Nordkorea Ripple’s XRP nutzen?

  • Der Ex-JP Morgan Banker, Tony Vays, hat mit einem Tweet für Aufregung gesorgt, in dem er die Hypothese in den Raum stellte, dass der Iran und Nordkorea Ripple’s XRP Token nutzen könnten.
  • Im Fokus der Kritik steht die Zentralisierung von XRP durch das Unternehmen Ripple Labs.

Der Kryptowährungs-Experte und ehemalige Vizepräsident von JP Morgan Chase, Tone Vays, hat mit einem neuen Tweet für Aufregung gesorgt. Vays ist dafür bekannt, dass er Ripple, gelinde gesagt, nicht mag. Im vergangenen Jahr hat Vays zahlreiche virale Angriffe auf Ripple gestartet, um den XRP Token als „Shitcoin“ abzustempeln.

So erklärte Vays unter anderem, dass XRP ein Wertpapier ist, welches sich als Kryptowährung ausgibt. Wie andere Experten auch, führt er an, dass Ripple Labs den XRP Token kontrolliert und das gesamte Projekt XRP Ledger zentralisiert ist. Zudem hat XRP, laut Vays, auch keinen wirklichen Nutzen. Laut dem Ex-Banker gibt es keine Notwendigkeit für einen volatilen Token, der für die Überweisung von Geld zwischen zwei Finanzinstitutionen dient.

Letztlich erklärte Vays auch, dass Ripple’s Geschäftsplan unehrlich ist. Der Token diene lediglich dazu ein paar wenige „superreich“ zu machen und mit dem Verkauf von XRP Token an Börsen und Partner Geld zu verdienen, um dann in „scheiternde Unternehmen wie MoneyGram“ zu investieren.

Kann XRP vom Iran oder Nordkorea genutzt werden?

Die neuen Vorwürfe gegenüber Ripple werfen dem Unternehmen vor, dass Ripple zentralisiert ist. In einem neuen Tweet kommentierte Vays eine kürzliche von Ripple CEO Brad Garlinghouse getroffene Aussage, dass Ripple keinen Einfluss auf den Preis von XRP hat.

Der Ex-Banker stellte die hypothetische Frage in den Raum, ob für wirtschaftlich durch die USA sanktionierte Länder, wie Nordkorea und den Iran möglich wäre, die von Ripple entwickelte Überweisungsplattform und ihre On-Demand Liquidity Zahlungslösung ohne die Einmischung der Vereinigten Staaten zu nutzen. Laut Vays wäre nur ein kurzer Anruf von den US-Behörden bei Ripple CEO Brad Garlinghouse nötig, damit das Unternehmen den Ländern die Nutzung von XRP untersagen würde. Konkret sagte Vays:

Ich habe es schon einmal gesagt und werde es wieder tun. @Ripple behauptet, dass ihre $XRP-Betrugsmünze dezentralisiert und unkontrollierbar ist, aber wenn der Iran und Nordkorea anfangen, #Ripple als globale Währung und Werttransfer zu verwenden, ist ein Telefonanruf der US-Behörden an Garlinghouse ausreichend —> „Shitcoin Gone“

Einerseits sollte bemerkt werden, dass die These von Vays sehr spekulativ ist. Nach jetzigen Gesichtspunkten ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ripple neue Geschäftspartner in verfeindeten Ländern der USA, wie dem im Iran oder Nordkorea, sucht. Ripple ist durch diverse Initiativen darauf bedacht mit dem bestehenden Finanzsystem zusammenzuarbeiten.

Anderseits ist vermutlich genau dies der Punkt, den Vays hervorheben möchte. Im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen gibt es mit Ripple ein Unternehmen hinter dem XRP Token, welches einen großen Einfluss auf das gesamte XRP Ökosystem hat und zudem noch immer fast 60% des gesamten XRP Supply besitzt.

Wie wir gestern berichteten, könnten neue Argumente belegen, dass die amerikanische Börsenaufsicht, die Securities and Exchange Commission (SEC), den XRP Token als Wertpapier einstufen könnte. Die Tatsache, dass Ripple als zentrale Instanz hinter XRP einen Großteil seines Gewinns durch den programmatischen Verkauf von XRP und nicht durch die Softwarelizenzen erwirtschaftet, könnte dabei ein entscheidendes Argument sein.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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