Ethereum: Nach dem Merge kommen Surge, Verge, Purge und Splurge

  • Buterin gab bekannt, es gebe weitere Pläne für zukünftige Upgrades nach dem Merge, die er Surge, Verge, Purge und Splurge nannte.
  • Die Umstellung auf Proof-of-Stake, genannt „The Merge“ wird das Ethereum Mainnet mit der Proof-of-Stake Beacon Chain verbinden.

Ethereum wird in Kürze seine Umstellung auf den Proof-of-Stake (PoS) Algorithmus abschließen. In einer Rede am Donnerstag auf der Ethereum Community Conference in Frankreich sagte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin, dass nach dem Merge noch viel mehr kommen werde. Das Proof-of-Stake-Verfahren wird das Ethereum Mainnet mit der Proof-of-Stake Beacon Chain verbinden. Buterin sagte, es gebe weitere Pläne für zukünftige Upgrades und nannte deren Namen: Surge, Verge, Purge und Splurge.

Laut Buterin verbergen sich dahinter Maßnahmen zur Skalierung, Bereinigung und Weiterentwicklung des Netzwerks. Ziel all der einschneidenden Änderungen ist, Ethereum als Netzwerk leistungsfähiger und gleichzeitig robuster zu machen. Allein durch die Umstellung auf PoS werde man bereits mehr als 99 Prozent Energie einsparen, bezogen auf den aktuellen Verbrauch.

Nach  dem Merge folgen die Upgrades Surge, Verge, Plunge und Splurge

Das Surge-Upgrade wird im Wesentlichen aus der Einführung des Sharding bestehen. Sharding ist eine Skalierungslösung, die eine kostengünstige Layer-Two-Blockchain ermöglichen wird. Das senkt die Kosten für Rollups und macht es den Kunden leichter, Nodes zu betreiben, die das Netzwerk sichern. Nach Implementierung des gesamten Prozesses wird das Netzwerk Transaktionen schneller verarbeiten, sagt Buterin:

„Ethereum kann heute 15-20 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten. Das neue Ethereum einschließlich der Rollups, und des Shardings…  wird in der Lage sein, 100.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten.“

Das Verge-Upgrade hingegen implementiert so genannte Verkle-Bäume. Dadurch werden die Kunden zu Netzwerk-Validatoren, ohne dass sie riesige Datenmengen auf ihren Rechnern speichern müssten. Buterin zufolge ist der das Verge-Upgrade „großartig für die Dezentralisierung“.

Buterin erklärt weiter die folgende Bereinigung werde auch die Bereinigung der alten Netzwerkhistorie beinhalten.

„Bereinigung bedeutet hier, den Speicherplatz auf der Festplatte zu reduzieren, das Ethereum-Protokoll zu vereinfachen und die Knoten nicht zu verpflichten, den Verlauf zu speichern.“

Derzeit verwendet das Netzwerk den gleichen Konsensalgorithmus wie Bitcoin, der die Aktivitäten der Miner einbezieht. Mithilfe des Proof-of-Work-Algorithmus lösen sie komplexe mathematische Probleme, um Transaktionen zu verifizieren und zu validieren und das Netzwerk zu sichern.

Beim vorerst letzten in der Planung befindlichen Upgrade Splurge soll es laut Buterin um „all die anderen lustigen Dinge“ gehen.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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