Ethereum wird gesamten Kryptomarkt absorbieren – MakerDAO Gründer

  • MakerDAO Gründer Rune Christensen prognostiziert, dass die Nachfrage nach Tokens und Dienstleistungen aus dem DeFi-Sektor den gesamten Marktwert in Ethereum absorbieren wird.
  • Die Kosten für Transaktionen auf der Ethereum Blockchain haben sich seit Ende April vervierfacht.

Der Gründer von MakerDAO, Rune Christensen, twitterte eine Vorhersage über die Zukunft der Ethereum Blockchain und machte seine Vorhersage dabei unter Bezugnahme auf die Hinterlegung einer hohen Menge an Wrapped Bitcoin (wBTC) im MakerDAO Protokoll zur Ausgabe von 4 Millionen DAI, dem Stablecoin des Protokolls.

Christensen äußerte sich äußerst optimistisch über die Zukunft des DeFi-Sektors und über die Ethereum Blockchain. Der Gründer von MakerDAO glaubt, dass der DeFi-Sektor zu einer Art Vakuum werden wird, das den gesamten Wert des Kryptomarktes auf die ETH Plattform verlagern wird. Christensen sagte:

4 Millionen Dai wurden soeben mit dem wBTC in einer einzigen Transaktion geprägt. Dies zeigt wirklich die latente Nachfrage nach Nicht-ETH-Vermögenswerten, und es ist der Beginn eines breiteren Trends, dass die DeFi als ein wirtschaftliches Vakuum fungiert, das schließlich fast den gesamten Wert in die Ethereum Blockchain anziehen wird.

Andrew Keys, geschäftsführender Gesellschafter von Digital Asset Risk Management Advisors, teilt eine ähnliche Ansicht. In einer Veröffentlichung für ConsenSys erklärte Keys, dass die „unendlichen“ Anwendungsfälle von Ethereum eine Marktchance im Wert von etwa 80 Billionen Dollar darstellen:

Wir werden in der Lage sein, Fiat, Gold, Softwarelizenzen, Eigenkapital, Schulden, Derivate, Treuepunkte, Reputations-Ratings und vieles mehr, das wir uns noch gar nicht vorstellen können, vertrauenswürdig und digital darzustellen.

Der Beitrag von Christensen ging vor allem in der Ethereum-Gemeinschaft viral. Zudem ist anzumerken, dass der DeFi-Sektor im Jahr 2020 schwere Rückschläge erlitten hat. Nach einer Reihe von Diebstählen in Millionenhöhe und Fehlern in Protokollen durchlief der DeFi-Sektor eine Vertrauenskrise bei den Nutzern. Langfristig könnte dies ein Hindernis für die Erfüllung von Christensen Vorhersage sein.

Transaktionskosten im Ethereum-Netz vervierfachen sich

Ein weiteres Problem könnten die aktuell sehr hohen Transaktionskosten sein, mit denen sich die Ethereum Blockchain infolge von Überlastung konfrontiert sieht. Laut dem Analysten Ceteris Paribus sind die Gas-Preise und damit die Tarife für den Versand einer Transaktion im Ethereum-Netz seit Ende April um das Vierfache auf 41 Gwei gestiegen.

Im Gegensatz dazu stellte Ceteris Paribus fest, dass sich die Kosten für Gas in einer Zeit starken Belastung normalerweise zwischen 10 und 15 Gwei erhöhten. Der Anstieg stellt auch eine Gefahr für den Betrieb bestimmter Protokolle dar, die von einem stabilen Preis der Transaktionsgebühren abhängen.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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