Ethereum: Neuer Vorschlag soll Fusion von Eth1 und Eth2 beschleunigen

  • Die Kernentwickler von Ethereum erwägen, „die Verschmelzung“ zu Eth2 Phase 1.5 zu beschleunigen, um die Funktionsfähigkeit der Beacon Chain zu ermöglichen.
  • Eth2-Koordinator Danny Ryan bestätigte die Zuweisung von Ressourcen, um die Implementierung von „the Merger“ zu beschleunigen.

Über 3 Monate sind seit dem Start von Beacon Chain, Ethereum’s Proof of Stake basierter Blockchain (Eth2), und dem Beginn von Phase 0 im Übergang von Proof of Work (Eth1) vergangen. Während Eth1 weiterhin unter hohen Gebühren und starker Überlastung leidet, ist ein Rollout von Eth2 noch nicht geplant.

Um den Prozess jedoch zu beschleunigen, haben Projektkoordinator Danny Ryan und Mikhail Kalinin von Teku in einem Eth2-Entwickler-Call einen Weg – „The Merge“ – vorgestellt, um Eth2 schneller für Projekte nutzbar zu machen. Mit einem geschätzten Rollout der Phase 1.5 innerhalb des nächsten Jahres ist die Verschmelzung von Eth1 und Eth2 der nächste große Meilenstein für den Übergang von Ethereum.

Das Ereignis wird es Anwendungen und Entwicklern, die auf der bestehenden Blockchain arbeiten, ermöglichen, auf die Beacon Chain zu wechseln. In dem angesprochenen Call stellte Kalinin die ersten Spezifikationen für „the Merge“ vor. Kalinin postete am 09. März auch einen Pull Request auf GitHub.

Buterin drängt auf Beschleunigung der „Fusion“

Wie der Entwickler Alex Stokes berichtet, wurde darüber diskutiert, diesen Vorgang zu beschleunigen, indem man sich auf die Implementierung der „Minimum Viable Specifications“ konzentriert und sich dann den komplexeren Anforderungen zuwendet. Auf diese Weise würden sie eine „ausführbare Beacon Chain“ implementieren. Stokes erklärte:

(…) wir haben darüber diskutiert, wie man die Merge-Timeline beschleunigen kann, mit dem Hauptaugenmerk darauf, mehr Augen auf die Spezifikation aus Sicht der Client-Implementierung zu richten und sich auf die Minimum-Viable-Spezifikation zu konzentrieren (da der Design-Raum ziemlich groß ist, aber die ausgefalleneren Sachen länger brauchen, um ausgeliefert zu werden).

Während der Diskussion äußerte der Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin, von dem die Idee stammt, den Wunsch, die Zusammenführung schneller voranzutreiben oder zumindest Möglichkeiten dafür zu erkunden. Als Reaktion darauf erklärte Projektkoordinator Danny Ryan, dass in den nächsten Tagen Ressourcen bereitgestellt werden, um dies zu ermöglichen.

Josh Stark, Mitglied der Ethereum Foundation, erklärte diesen Meilenstein, indem er die Eth1-Blockchain mit einem Netzwerk von Bussen verglich, die fossile Brennstoffe verwenden. In diesem Fall ist die Beacon Chain die Alternative, welche die Community durch ein Modell ersetzen will, das „99,98% weniger Energie verbraucht“.

Diese Flotte ist bereits auf der Straße, wird getestet, aber noch nicht mit Fahrgästen (…). Deshalb muss die Community die eine Flotte gegen die andere austauschen, und zwar auf einmal. Dies wird üblicherweise als „Merge“ bezeichnet – das bestehende Ethereum-Netzwerk steigt auf die Verwendung der Beacon Chain anstelle des Proof of Works um.

Die Beacon Chain wird skalierbarer sein als die PoW basierte Blockchain. Mit dem Anstieg der Netzwerkgebühren für DeFi-Anwendungen, NFTs und der Kontroverse um die Miner, die EIP-1559 ablehnen, könnte Phase 1.5 von Eth2 daher der heilige Gral sein, der den Beginn der Lösung einer Menge von Problemen darstellt.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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