Ethereum erreicht neue Phase „The Scourge“, wird der ETH Kurs steigen? Alle Details

  • „The Scourge“ ist Phase zwei von fünf auf der längerfristig angelegten Ethereum-Roadmap von Chef-Entwickler Vitalik Buterin.
  • Buterin teilte mit, die SNARK-Technologie werde als Upgrade erst in Phase drei, dem „Verge“, eingeführt.

Der nun zu implementierende „Scourge“ erhöht die Dezentralisierung des Netzwerks und verbessert seine Zensurresistenz. Buterin twitterte Einzelheiten darüber am Wochenende.

Das Hinzufügen des „Scourge“ bedeutet, dass die technische Roadmap von Ethereum nun auf sechs Phasen angewachsen ist, wenn man den „Merge“ als die erste betrachtet. Es sei daran erinnert, dass Ethereum nach der Umstellung auf den Proof-of-Stake-Konsens vor zwei Monaten die Rollups eingeführt hat, gewissermaßen einen „Netzwerk-Turbolader“, so dass das Netz nun 100.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann.

Nun ist also der Scourge da, die nächste Stufe in der technischen Ethereum-Roadmap – danach folgen noch „Verge“, „Purge“ und „Splurge“ – also „Ausmisten, Entschlacken und Ausgeben“. „The Scourge“ ist übrigens „die Geißel“. So sieht wohl Humor unter Entwicklern aus.

Wie auch immer, In der Ethereum-Roadmap heißt es, „the Scourge“ solle sicherstellen, dass die Einbeziehung von Transaktionen neutral und glaubwürdig ist. Außerdem soll sie – die Geißel – das Netzwerk vor Risiken schützen, die mit dem Miners‘ extractable Value (MEV) verbunden sind. Das ist schlicht die Summe, die die Miner/Validatoren rechtmäßig für sich behalten dürfen –  und sie soll eine Zentralisierung verhindern. Buterin schlägt nun eine vertrauenswürdige, neutrale Konsens-Ebene vor, die sich auf früher validierte Fälle stützt.

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Es ist nämlich vorgekommen, dass Miner/Validatoren das Ethereum-Netzwerk für ihre Zwecke ausgenutzt, soll heißen, andere betrogen haben, und das funktionierte ganz einfach: MEVs können herbeigeführt werden, wenn ein Miner anderen Netzwerkteilnehmern zuvorkommt, und die Reihenfolge der Transaktionen und ihre Blockplatzierung ändert. So lässt dieser Miner seine eigenen Transaktionen vor denen der anderen Validierer ausführen und erschleicht sich dadurch mehrere Gewinnrunden.

Weitere Updates

Es ist nicht überraschend, dass viele Branchenanalysten behaupte, der Merge habe den Grad der Zentralisierung und Zensur im Ethereum-Netzwerk erhöht. Nach der Umstellung von Ethereum auf den PoS-Konsenz waren 73 Prozent der Blöcke ab dem 3. November mit dem US Office of Foreign Asset Control (OFAC) konform.

Viele Branchenanalysten glauben, dass diese Zahl zu hoch ist. Dennoch sagte Anthony Sassano, ein einschlägig bekannter Ethereum-Fan, dass „derzeit die Skalierung weniger wichtig ist als die Zensurresistenz“. Auch wenn Ethereum noch keine vollständigen Details über den Scourge preisgibt, schlägt Buterin bereits eine „partielle Blocklösung“ vor.

Dabei kann ein Blockersteller über einen Teil des Blockinhalts entscheiden. Es gab auch schon andere Vorschläge, um Zensur auf der Konsens-Ebene zu verhindern. Buterin fügte außerdem hinzu, dass die SNARK-Technologie mit dem Verge-Upgrade – also in der nächsten Phase  – in das Ethereum-Netzwerk aufgenommen werden soll.

Snark ist ein Akronym für „Succinct Non-interactive Argument of Knowledge“ und soll dem Ethereum-Netzwerk mehr Datenschutzfunktionen hinzufügen, ohne die Rückverfolgbarkeit anonymer Transaktionen zu beeinträchtigen. Buterin bemerkte weiter, dass das Netzwerk in jeder Phase der technischen Roadmap eine größere „Quantenbeweisbarkeit“ implementieren werde.

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Er fügte hinzu, dass diese Implementierung entscheidend für die Fertigstellung des Netzwerks sei. Derweil ist ETH laut aktuellen Daten in den letzten 24 Stunden um 7 Prozent gesunken und wird bei rund 1.400 Dollar gehandelt,

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