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ETH Staking einfach gemacht: Ethereum Stiftung veröffentlicht Launchpad

  • Die Ethereum Stiftung hat mit dem Eth2 Validator Launchpad ein Tool veröffentlicht, welches das Staking wesentlich vereinfachen wird und es ermöglicht Rewards zu verdienen.
  • Das Tool wird mit dem Medalla Testnetz zusammen lanciert und soll später auch im Mainnet eingesetzt werden. 

Ethereum 2.0 macht weiterhin große Schritte in Richtung des Launchs. Nachdem zuletzt bekannt wurde, dass am 04. August mit Medalla das finale Multi-Client-Testnetz vor dem Launch von Ethereum 2.0 Phase 0 starten wird, kündigte die Ethereum Stiftung nun das Eth2 Validator Launchpad an.

In der heutigen Mitteilung wurde erklärt, dass das oberste Ziel des Launchpads darin besteht, Validatoren bei der Ausbildung in allen Aspekten des Prozesses zu unterstützen und es so einfach wie möglich zu machen, ein ETH 2.0 Validator zu werden. Via Twitter kommentierte der Ethereum Mitbegründer und ConsenSys Gründer Joseph Lubin:

Das #Medalla Eth2.0-Testnet kommt. Dies ist der nächste große Schritt zum Start der Phase 0, also machen Sie Ihr Testnet ETH bereit. Das #Eth2Launchpad, eine Zusammenarbeit zwischen Codefi und Ethereum ist für ein leichteres Einsteigen konzipiert, um als Validator auf der Beacon Chain tätig zu werden.

Wenn Ethereum 2.0 freigegeben ist, sind mindestens 32 ETH erforderlich, um am Staking teilzunehmen. Zwar wird von den größten Krypto-Börsen erwartet, dass sie dies im Namen ihrer Benutzer tun und so die Barriere von 32 ETH beseitigen, dennoch hat dies einige Nachteile. So bieten beispielsweise Binance und Coinbase einen Staking-Service für zahlreiche Proof of Stake Coins, wie Tezos oder Cosmos an.

Allerdings erfordert dies die Abgabe der privaten Schlüssel bzw. sind andere Dienste gebührenpflichtig. Das Launchpad löst beide Problem, indem es einen kostenlosen und einfachen Service anbietet, mit welchem ETH Inhaber ihren Private Key für sich behalten können. Gleichwohl konstatierte die Ethereum Stiftung:

Diese Verantwortung bringt einen unausweichlichen Kompromiss zwischen Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Bildung mit sich.

Aufgrund dessen weist die Ethereum Stiftung auf der neu eingerichteten Website auch ausdrücklich auf die Risiken hin. Potenzielle Validatoren müssen 10 Schritte durchlaufen, um zu beweisen, dass sie wissen, was es bedeutet ein Validator im ETH2.0 Netzwerk zu sein und was es bedeutet seine eigenen Schlüssel zu verwalten, und dass die gestakten ETH für einige Zeit unzugänglich sind.

Wie der Website zu entnehmen ist, muss für den Launch von Medalla eine Startschwelle von 524.288 Görli-Ethereum (GöETH) und 16.384 Validatoren überwunden werden, wobei zum Redaktionszeitpunkt 217.568 ETH gestaked wurden. Zur Auswahl als Client stehen für das Medalla Testnetz Lighthouse, Nimbus, Prysm sowie Teku.

ethereum eth2 medalla

Source: https://medalla.launchpad.ethereum.org/

Validierer werden für das vorschlagen und verifizieren von Blöcken belohnt. Die Belohnungen sind an die Gesamtzahl der GöETH, die in dem Netzwerk gestaked werden, gebunden. Wie das nachfolgende Chart zeigt, liegt der maximale Reward bei 21,6% (Jahresprozentsatz), wenn 524.288 ETH gestaked werden. Mit zunehmender Menge an gestakten ETH fällt der Reward. Bei 3 Millionen GöETH liegt der Reward aber immer noch bei 9%.

ethereum eth2 staking

Source: https://medalla.launchpad.ethereum.org/

Wie wir zuletzt berichteten, kam vermehrt Kritik an einer möglichen, erneuten Verzögerung des Launchs von Ethereum 2.0 auf. In der Folge sprach Vitalik Buterin jedoch ein Machtwort, dem sich zahlreiche Core-Entwickler anschlossen. Wie Buterin auch erklärte, muss das Medalla Testnetz mindestens drei Monate ohne größere Probleme laufen, um sich zu bewähren. Dies wiederum könnte bedeuten, dass Phase 0 von Ethereum 2.0 bereits am 4. November lanciert wird.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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