Ethereum und Ripple: Alter Streit kocht ohne neue Argumente wieder hoch

  • Ethereum-Gründer Buterin schimpft, Ripples XRP habe den Anspruch auf Schutz verloren, seit die Firma Ethereums ETH als „chinesisch kontrolliert“ bezeichnet hat.
  • Ripple-CTO Schwartz ranzt zurück, Buterin treibe ein falsches Spiel, indem er auf die Regierung einwirke, jeden, der nicht mit seinen Ansichten übereinstimme, in ein schlechtes Licht zu rücken.

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin hat jüngst erneut seine Abneigung gegenüber Ripples nativer Kryptowährung XRP zum Ausdruck gebracht. Buterins Kommentare kamen während der Diskussion über die neuen Vorschriften in Kanada, die bestimmte Einschränkungen für digitale Vermögenswerte vorsehen.

Die neuen Vorschriften sehen Beschränkungen für eine der größten Smart-Contract-Plattformen, Solana (SOL), vor. Ein Mitglied der Ethereum-Community sagte dazu, dass es ihn nicht gestört hätte, wenn XRP eingeschränkt worden wäre. Daraufhin sagte Buterin:

„XRP hat bereits sein Recht auf Schutz verloren, als sie versuchten, uns als „von China kontrolliert“ zu diffamieren.“

Damit bezieht sich Buterin an einen früheren Tweet vom Dezember 2020, als Ripple Bitcoin und Ethereum als „chinesisch kontrolliert“ bezeichnet hatte.

Im Dezember 2020 verklagte die US-Börsenaufsicht SEC Ripple wegen des Verkaufs der XRP-Token als nicht registrierte Wertpapiere. Bis heute ist der Fall vor Gericht, Ende offen, auch wenn es derzeit gut für Ripple aussieht. In diesem Jahr gab es mehrere Anhörungen, während Krypto-Experten weiter über den möglichen Ausgang des Rechtsstreits orakeln.

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Anfang dieser Woche konnte Ripple einen wichtigen Sieg verbuchen, als Richterin Sarah Netburn Ripple erlaubte, sieben Videos mit Reden früherer SEC-Mitarbeiter verifizieren.

In Bezug auf die kanadischen Regulierungsmaßnahmen lobte Vitalik Buterin das Ethereum-Community-Mitglied David Hoffman, weil der sich gegen neue Regulierungsgesetze gestellt hatte. Buterin sagte:

„Es ist schön zu sehen, dass Ethereum-Leute gegen Regelungen vorgehen, die ETH gegenüber anderen legitimen Kryptowährungen bevorzugen.“

Ripple-CTO keilt zurück

Vitalik Buterins Kommentare zu XRP kamen bei der XRP-Community, die genervt auf das Ende des Rechtsstreits mit der SEC wartet, nicht gut an. So riefen denn Buterins Kommentare eine scharfe Antwort von Ripple CTO David Schwartz hervor. Er sagte:

„Ich denke, es ist durchaus fair, Miner in PoW-Systemen mit Aktionären in Unternehmen zu vergleichen. Genauso wie die eBay-Aktionäre an den verbleibenden Reibungen zwischen Käufern und Verkäufern verdienen, die eBay nicht beseitigt, tun dies auch die Miner in ETH und BTC. Das ist einer der Gründe, warum sie höhere Gebühren haben als XRPL.
So wie die eBay-Aktionäre so viel Reibung wie möglich zwischen Käufern und Verkäufern lassen wollen, weil das ihre Einnahmequelle ist, so wollen das auch die Miner in ETH und BTC.
Denken Sie, dass diese Debatte von der Regierung oder dem Markt gelöst werden sollte, @VitalikButerin?“

In ihrer jüngsten Stellungsnahme gegen die SEC hat Ripple – nicht zum ersten Male – die Rede des ehemaligen SEC-Abteilungsleiters William Hinman zitiert, in der dieser erklärte, dass ETH kein Wertpapier sei.

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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