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EOS evaluiert DAO-ähnliches Modell, um Projekte finanziell zu unterstützen

  • Das Finanzierungssystem EOS Worker Proposal ist ein Mechanismus, der es Entwicklern ermöglicht, eine Finanzierung aus den Gebühren der EOS Blockchain zu erhalten.
  • Der Vorschlag wurde von Block.one Gründer Brendan Blumer scharf kritisiert.

Ein neuer Finanzierungsmechanismus für EOS wurde von zwei Blockproduzenten vorgestellt. Attic Labs und EOS Nation veröffentlichten Details zum EOS Worker Proposal System (EWS). Der Vorschlag soll es Entwicklern ermöglichen, die Finanzierung ihrer Projekte über die EOS-Blockchain abzuwickeln.

Der Vorschlag ermöglicht es allen EOS-Inhabern, ein Budget für ihre Projekte einzureichen. Danach wird das Projekt bewertet und von den Blockproduzenten, die von den Inhabern der Token ausgewählt wurden, abgestimmt. Wenn ein Vorschlag genehmigt wird, werden dem Entwickler die finanziellen Mittel auf sein EOS-Konto von eosio.wps gutgeschrieben.

Das eosio.wps-Konto erhält das Kapital aus den Gebühren, die auf den Konten eosio.name und eosio.ramfee gesammelt wurden. Diese Konten besitzen einen geschätzten Betrag von 3,5 Millionen EOS. Die Mittel wurden im Rahmen der „EOS Namensauktionen und RAM-Kaufgebühren“ gesammelt. Die Gelder besitzen keine Inflation oder Steuern, da sie aus Dienstleistungen des Netzwerks für bestimmte Personen stammen.

Laut Attic Labs und EOS Nation wurde das EWS nach dem Vorbild des DASH-Budgetvorschlagssystem erstellt. Die Produzenten von EOS-Blöcken halten den DASH-Finanzierungsmechanismus für erfolgreich und nachhaltig. Darüber hinaus stellen die Schöpfer des EWS fest:

Wir haben das reale Verhalten von Knoten, Entwicklern und Token-Haltern in diesen beiden Systemen über einen längeren Zeitraum analysiert, um eine verbesserte Version für das EOS Mainnet zu entwickeln.

Das EWS wird über 50.000.000 EOS verfügen, die innerhalb von 30 Tagen den vorgeschlagenen Projekten zugewiesen werden sollen. Der Zeitraum und der Zeitpunkt der Zuweisung der Mittel kann durch die Genehmigung der MSIG von 15 der 21 wichtigsten EOS-Blockproduzenten geändert werden. Die Hauptblockproduzenten können sich auch dafür entscheiden, das EWS zu deaktivieren, indem sie keine Mittel mehr bereitstellen:

Wir werden vorschlagen, 50.000 EOS oder zwei Perioden im Wert von 50.000 auf das eosio.wps-Konto zu übertragen, sobald das EOS WPS-System aktiviert wird. Wir werden eine Aufstockung um weitere 25.000 EOS einen Monat vor jeder Periode vorschlagen. Dies gibt den Top 21 [Blockproduzenzezn] die Flexibilität, das WPS-System jederzeit einzustellen, indem sie es einfach nicht finanzieren.

Die von den Entwicklern vorgebrachten Vorschläge müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um bewertet und genehmigt zu werden. Erstens müssen Entwickler eine Gebühr von 100 EOS zahlen, um ihre Projekte in das FWS einzupflegen. Darüber hinaus müssen die Vorschläge mindestens 2 positive Netto-Stimmen von gültigen Wählern erhalten. Die für das FWS beschriebenen Merkmale und Funktionen sind in einer dezentralisierten autonomen Organisation (DAO) ähnlich. Wie beim FWS beruht auch das System der DAO auf dem Votum der Token-Inhaber, um Entscheidungen zu genehmigen, die durch einen Smart Contract ausgeführt werden.

Kritik am neuen Vorschlag

Brendan Blumer, CEO von Block.one, kritisierte das EWS scharf. Während er die Bemühungen und den Beitrag von EOS Nation und Attic Lab zum EOS-Ökosystem lobt, beschreibt Blumer auf Twitter:

Ich bin persönlich besorgt über die Auswirkungen, die das kürzlich vorgeschlagene EOS Worker Proposal System auf das Netzwerk haben könnte.

Blumer argumentiert, dass der Mechanismus zur Genehmigung von Geldern keine wirksame Methode zur Messung von Projektrisiken hat. Blumer erklärte auch, dass das FWS anfällig für externe Kontrolle und Korruption sein könnte. Der CEO von Block.one sagte, dass das FWS EOS von der Blockchaingemeinschaft entfremden könnte, indem es das Risiko des Netzwerks erhöht:

Ich glaube, ohne Nachhaltigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und messbare Erträge haben sie eine schlechte Prognose.

In dem folgenden Video kannst du mehr über das EOS Worker Proposal System erfahren:

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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