Metaversum: Entwicklungsländer sind aufgeschlossen – reiche Länder nicht

  • Eine Umfrage zeigt, dass in Entwicklungsländern mehr Wissen und Begeisterung über das Metaversum vorhanden sind als in entwickelten Ländern.
  • Eine ähnliche Umfrage ergab dasselbe für Blockchain und Kryptowährung.

Das Metaversum markiert eine Trennungslinie in der technologischen Entwicklung zwischen Entwicklungsländern und Industrie-Nationen, wie eine Umfrage ergab. Die Menschen in der dritten Welt sind im Vergleich zu denen in Ländern mit hohem Einkommen aufgeschlossener. Die Umfrage ergab auch, dass die das Wissen um das Metaversum in Entwicklungsländern weiter verbreitet ist.

Das Metaverse ist für Entwicklungsländer attraktiver als für die „erste“ Welt

Die am 25. Mai veröffentlichte Umfrage wurde von Ipsos in 29 Ländern durchgeführt. Von den über 21.000 befragten Erwachsenen gaben 52% an, mit dem Metaverse vertraut zu sein. Darüber hinaus äußerten sich 50% positiv über die Nutzung der Technologie in ihrem täglichen Leben.

China mit 78%, Indien mit 75%, Peru, Saudi-Arabien und Kolumbien stehen an der Spitze des Optimismus gegenüber dem Metaversum. In diesen Ländern äußerten sich zwei Drittel oder mehr der Befragten positiv über das Metaversum.

In den industrialisierten Ländern ist weniger als ein Drittel der Befragten optimistisch, was das Metaversum angeht. In Deutschland waren nur 31% der Befragten positiv gestimmt, in Japan am wenigsten – nur 22%. Weitere Länder waren Frankreich, Kanada, Belgien und das Vereinigte Königreich mit Werten zwischen 31% und 26%.

Außerdem weiss man in Ländern mit hohem Einkommen, die im Allgemeinen als technikaffiner gelten, weniger über das Metaversum. Frankreich, Belgien und Deutschland erreichten diesbezüglich weniger als 30%.

Die Türkei lag mit 86% an der Spitze der Metaverse-Vertrautheit. Indien und China folgten mit 80% und 73%, während das einkommensstärkste Land Südkorea 71% erreichte. In Polen war die Technologie am wenigsten bekannt – nur 27%.

In der Umfrage wurden auch die Lebensbereiche abgefragt, in denen das Metaversum nach Ansicht der Befragten die größten Auswirkungen haben wird. Für Entwicklungsländer wie Südafrika, China und Indien waren dies virtuelles Lernen, Unterhaltung, digitale Kontakte und Fern-Chirurgie. In den Industrieländern Japan, Belgien und Frankreich waren die Hoffnungen auf signifikante Auswirkungen am geringsten.

Hohe Inflation = hohe Akzeptanz von Kryptowährung

Bereits im April hatte die Krypto-Börse Gemini ähnliche Ergebnisse veröffentlicht. 50% der Befragten aus Brasilien, Indien und dem asiatisch-pazifischen Raum haben 2021 zum ersten Mal Kryptowährung gekauft. Bis Ende 2021 stiegen die meisten Kryptowährungen auf ihre Höchststände.

Der Gemini-Bericht hob hervor, dass Inflation und Abwertung der lokalen Währungen die Hauptmotivatoren für die Verwendung von Kryptowährung in diesen Ländern waren. Bürger von Ländern, deren Währung 50% oder mehr an Wert verlor, kauften mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit Kryptowährungen als Bürger in Ländern mit geringer Inflation.

Die beiden oben genannten Faktoren waren die Hauptgründe für die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador und der Zentralafrikanischen Republik. Andere Länder könnten dem Beispiel folgen, möglicherweise noch in diesem Jahr.

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