Elon Musk nennt NFT-Avatare von Twitter „Bullshit“ – es gebe dringendere Probleme

  • Elon Musk bezeichnete die neue Twitter-Funktion für NFT-Avatare als „Bullshit“ und sagte, das Unternehmen solle seine Ressourcen besser für dringendere Aufgaben einsetzen.
  • Er warf Twitter vor, nicht gegen Krypto-Betrüger vorzugehen, die die Plattform missbrauchen nutzen, um sich als Prominente auszugeben und ahnungslose Opfer zu schröpfen.

Twitter hat in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt, weil es eine Funktion eingeführt hat, die die Verwendung von NFTs als Profilbilder ermöglicht, wenn auch derzeit nur für ausgewählte iOS-Nutzer. Nach Ansicht von Elon Musk ist das eine Verschwendung wertvoller Ressourcen. Er warf Twitter vor, sich auf Trivialitäten zu konzentrieren, während die Kunden größere und dringendere Probleme hätten.

Mit der neuen Twitter-NFT-Funktion können die Kunden ihre öffentlichen Wallet-Adressen, in denen ihre NFTs gespeichert sind, mit ihren Profilen verknüpfen. Die Funktion ist nur Kunden von Twitter Blue – der 3-Dollar-pro-Monat-Version von Twitter – zugänglich und zeigt die NFT als Profilbild an. Sie synchronisiert sich mit der Wallet, um sicherzustellen, dass ein Verkauf der NFT im Profil angezeigt wird.

Wie CNF berichtete, nutzt bereits ein prominenter Sportler diese Funktion. Neymar Jr., der brasilianische Fußballstar, der für Paris St. Germain spielt, gab 1 Million Dollar aus, um zwei Bored Ape Yacht Club NFTs zu kaufen, von denen er eins als sein Twitter Blue-Profilbild verwendet.

Dies ist zwar ein großartige Werbung für NFTs, aber Musk sagt, man hätte besser tatsächliche Probleme gelöst, die die Twitter-Nutzer plagen.

Musk fügte hinzu:

„Twitter setzt technische Ressourcen für diesen Blödsinn ein, während Krypto-Betrüger in jedem Thread eine Spambot-Blockadeparty veranstalten!?“

Der Beitrag von Musk erregte, wie üblich, viel Aufmerksamkeit in der Branche und darüber hinaus. Microstrategy-Chef Michael Saylor sagte, das Spam-Problem sei per Bitcoin zu lösen.

Man könne beispielsweise Bitcoin in Twitter integrieren und eine bestimmte Gebühr einfordern, deren Zahlung als Verifikatione diene. Saylor erklärte weiter, dass Bitcoin verwendet werden könne, „um Cybersecurity-Depots zu erstellen, die mit echten Konten auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen verbunden sind, so dass jeder die Möglichkeit hat, sich in wenigen Minuten für ein paar Dollar verifizieren zu lassen“.

Musks Tweet erregte auch die Aufmerksamkeit der Twitter-Entwickler, die versprachen, mehr zu tun, um Bots und Betrüger zu stoppen. Bruce Falck, General Manager für Revenue Product bei Twitter, sagte, dass sich das Entwicklerteam mit dem Problem befasse:

„Die Zuweisung von technischen Ressourcen für die wichtigsten Probleme ist etwas, das wir ernst nehmen.“

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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