El Salvador schenkt jedem Büger 30 Dollar und bereitet den Abschluss der Bitcoin-Einführung vor

  • El Salvador hat ein Airdrop für Bürger angekündigt, die die Chivo-Geldbörse herunterladen.
  • Ungefähr 195 Millionen Dollar in Bitcoin würden im ganzen Land abgeworfen werden, wobei die Nutzerbasis um 2,5 Prozent steigen würde.

El Salvador führt als erstes Land den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein; in diesem Zusammenhang erklärte Präsident Nayib Bukele, dass die Einführung der Kryptowährung im September abgeschlossen sein werde..

Als Teil der Bemühungen, seinen Status als Bitcoin-freundliches Land zu etablieren, kündigte der Präsident an, dass Chivo die offizielle Wallet für das Land sein werde. Die neueste Entwicklung der Bitcoin-Implementierung ist, dass das Land für jeden Bürger Bitcoin im Wert von 30 Dollar aus der Luft abwerfen lässt, um die Nutzung von Kryptowährungen zu fördern.

Zugang zu dem Geld erhalten die Bürger nach dem Herunterladen der entsprechenden App und der Registrierung in der App. Der Präsident selbst erklärte die Nutzung der App Schritt für Schritt im Fernsehen. Die darin gespeicherten Bitcoin können in Dollar umgewandelt werden. Darüber hinaus wird Chivo keine Internetdaten verwenden.

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„Die Wallet-App funktioniert auch überall, wo es eine Mobilfunkverbindung gibt, und Sie müssen keinen Mobilfunkvertrag für die App haben.“

Die App ermöglicht Zahlungen über QR-Codes und wird für Android und iOS verfügbar sein. Darüber hinaus wird sie mit anderen digitalen Wallets auf dem Markt kompatibel sein.

Die Nutzerbasis von Bitcoin könnte nach dem Airdrop um 2,5% steigen

Die salvadorianische erwachsene Bevölkerung wird auf 6,5 Millionen geschätzt. Laut Yahoo Finance Anchor Zack Guzman würden demnach etwa 195 Millionen Dollar in Bitcoin über dem Land abgeworfen werden. 2019 schätzte Statista, dass die Gesamtzahl der Menschen ab 15 Jahren in El Salvador 4,72 Millionen beträgt.

Bukele zählte erneut die Vorteile des Bitcoin auf, wie  Überweisungen, die zu jeder Tageszeit getätigt werden können, gepaart mit einer Vermittlungsfunktion. Es wurden jedoch Bedenken geäußert, vor allem in Bezug auf die Zahlung von Gehältern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Bedenken wegen rechtlicher und makro-ökonomischer Fragen geäußert. Auch die Weltbank sieht die Bitcoin-Einführung in El Salvador skeptisch. Die Bürger von El Salvador verhalten sich meist gleichgültig gegenüber Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel, da die Volatilität sich als Problem erweisen, aber auch diejenigen belohnen könnte, die ihn haben.

Onchain-Analyst Willy Woo sagte, dass Bitcoin vom Massen-Zustrom der Salvadorianer profitieren wird, wenn man davon ausgeht, dass 4,5 Millionen Menschen das Angebot annehmen. In diesem Fall wird die globale Nutzerbasis voraussichtlich um 2,5 Prozent steigen.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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