Weltbank lehnt Hilfegesuch von El Salvador im Zusammenhang mit Bitcoin ab

  • Die Weltbank hat einen Antrag von El Salvador auf Hilfe zur Einführung des Bitcoin als offizielle Währung abgelehnt.
  • Sie begründet dies mit Umweltproblemen  und Transparenzmangel.

Marktführer warnten, dass El Salvador wegen des Bitcoin-Alleingangs unter Beschuss internationaler Organisationen kommen würde. Dies zeigt sich jetzt in der Ablehnung eines Antrags El Salvadors an die Weltbank. Das Land suchte Unterstützung bei der Umstellung auf Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel. Die internationale Organisation führte Umwelt- und Transparenzmängel der Technologie als Begründung an, den Staat in seinem Vorhaben nicht zu unterstützen.

El Salvador hat Bitcoin Anfang des Monats offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Während der Schritt in der Krypto-Community weithin gefeiert wurde, gab es Kritik von einigen Wirtschaftsexperten. Einer von ihnen ist der renommierte Ökonom Steve Hanke, Professor für angewandte Ökonomie an der John Hopkins University in Maryland. Der Ökonom bezeichnete die Entscheidung als dumm und sagte, dass sie tiefgreifende Folgen für die Wirtschaft haben würde.

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Ein Sprecher der Weltbank Bank erklärte in einem Interview:

„Obwohl die Regierung an uns herangetreten ist, um Unterstützung für Bitcoin zu erhalten, ist dies etwas, das die Weltbank angesichts der Umwelt- und Transparenzmängel nicht unterstützen kann.“

El Salvador suchte technische Unterstützung und regulatorische Klarheit von der Bank, während es mit seinem Plan voranschreitet.

Obwohl die Bank erklärt hat, dass sie den Staat in dieser Hinsicht nicht unterstützen kann, hat sie klargestellt, dass sie auf andere Weise unterstützen wird, einschließlich durch „Währungstransparenz und regulatorische Prozesse“.

Krypto-Community reagiert negativ auf Ablehnung

Nach der Ablehnung hat die Krypto-Gemeinschaft schnell Kritik daran geübt. Der prominente Bitcoin-Befürworter Anthony Pompliano beschuldigte die Bank, den Schritt nur deswegen nicht zu unterstützen, weil sie damit kein Geld verdienen kann. „Die Weltbank hat noch nicht herausgefunden, wie man mit Bitcoin Geld verdienen kann“, erklärte der Gründer von Pomp Investments auf Twitter.

Der CSO des Blockchain-Entwicklers Blockstream, Samson Mow, merkte an, dass die Weltbank El Salvador nicht helfen werde eine Technologie zu übernehmen, die die Weltbank obsolet machen könnte.

Die Ablehnung kommt nicht überraschend. Internationale Gremien sind seit langem kritisch gegenüber digitalen Vermögenswerten gewesen. Die Gründe dafür reichen von den Auswirkungen auf die Umwelt bis hin zu ihrer Verwendung zur Finanzierung illegaler Aktivitäten. Mit zunehmender Akzeptanz, werden internationale Organisationen jedoch unter Druck geraten, ihre Ansicht zu überdenken und eine Lösung zu finden.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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