Eine brandneue Terra-Blockchain und ohne Do Kwon – wird der neue Vorschlag angenommen?

  • Die Terra-Community stimmt derzeit über einen Vorschlag ab, der die „Wiedergeburt“ der Blockchain neben einer Reihe anderer Änderungen unterstützt.
  • Kwon ist nach wie vor eine fragwürdige Figur im Kryptobereich, und die Regulierungsbehörden warnen vor ähnlichen drohenden Zusammenbrüchen.

Die Terra (LUNA) Community stimmt derzeit darüber ab, ob Terra eine komplett neue Blockchain bilden soll. Es verbleiben noch etwa 6 Stunden bis zur endgültigen Abstimmung. Bislang unterstützt die Mehrheit der Wähler diesen Vorschlag.

Nach Angaben von Terra Station haben etwa 80 Prozent aller LUNA-Token-Inhaber an der Abstimmung teilgenommen. Die Befürworter des Vorschlags liegen mit 67 Prozent in Führung, während die Gegner 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Etwa 20 Prozent der LUNA-Besitzer haben noch keine Stimme abgegeben. Darüber hinaus scheinen die meisten derjenigen, die mit „Ja“ gestimmt haben, Validierer des Netzwerks zu sein.

Einzelheiten über die Reinkarnation von Terra

Neben dem Schmieden einer völlig neuen Blockchain schlägt die „Terra Builders Alliance: Rebirth Terra Network“ schlägt mehrere andere Änderungen vor. Die alte Terra-Blockchain soll in Terra Classic umbenannt werden, und der dazugehörige Token in LUNA Classic (LUNC). Der Token für das neue Netzwerk würde den Namen LUNA beibehalten.

Außerdem würde das Netzwerk LUNA an alle bisherigen Inhaber und Staker von Luna Classic und UST ausgeben. Derzeit sammeln Kwon und die Terraform Labs (TFL) die Daten derjenigen, die für einen Airdrop in Frage kommen, in einer Momentaufnahme. Luna Classic- und UST-Inhaber, die den Token vor dem Zusammenbruch von Terra (9. Mai) besaßen, werden den Löwenanteil des Airdrops erhalten. Spekulanten vermuten, dass „der Post-Snapshot-Block 7.790.000 bereits am Donnerstag, den 26. Mai 2022, stattfinden könnte.“

Sollte der Vorschlag durchgehen, würde dies das Ende des algorithmischen Stablecoins UST bedeuten. Die neue Kette, auf der anderen Seite, würde live gehen, sobald 27. Mai, nach Kwon.

Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass Terraform Labs, oder TFL, nicht Teil des neuen Token-Airdrops sein wird. Dadurch werden das Unternehmen und sein Gründer Do Kwon effektiv abgeschnitten. Die Änderung soll „Terra zu einer vollständig in Gemeinschaftsbesitz befindlichen Kette“ machen.

Auf der Suche nach Antworten, Lösungen und Gerechtigkeit

Seit dem Zusammenbruch von Terra hat Kwon mehrere Versuche unternommen, die Mitglieder der Terra-Community, wenn nicht sogar die gesamte Krypto-Community, zu beschwichtigen. Er ist nun eine umstrittene Figur in der Branche, insbesondere nachdem der „Kill Switch“ des Netzwerks enthüllt wurde.

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Es wurden viele andere Theorien zur Erklärung des Absturzes aufgestellt. Ein Terra-Inhaber beschloss jedoch aus Frustration über einen Verlust von 2,4 Millionen Dollar, persönlich nach Antworten und möglichen Lösungen für den Absturz zu suchen.

Die Aufsichtsbehörden blicken nun mehr denn je auf die Kryptoindustrie, und zwar in einer Art „Ich hab’s ja gesagt“. Die südkoreanischen Steuerbehörden haben Kwon bereits wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe verurteilt. Inzwischen sagt der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht (SEC), dass ähnliche Abstürze wahrscheinlich folgen werden.

Dennoch sagt die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass Investoren sich nicht von Kryptowährungen distanzieren sollten, nur weil ein einziges Projekt aus der Reihe zusammengebrochen ist.

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