Dogecoin erobert die Top 10, während Elon Musk erneut DOGE bewirbt

  • Elon Musk ist zum Synonym für das Pumpen von Dogecoin geworden, und er ist wieder dabei, dieses Mal mit „Who let the Doge out?“.
  • Andere Prominente haben sich angeschlossen, sodass Dogecoin zum ersten Mal beliebter als Bitcoin bei den Google-Suchanfragen war.

Elon Musk ist zu einem Krypto-Paten geworden und hat im Alleingang einige der jüngsten Kursanstiege entfacht. Der Tesla CEO hat eine besondere Vorliebe für Dogecoin und twittert weiter unermüdlich über die Meme Kryptowährung. Dies hat zu einem Kursanstieg nach dem anderen geführt.

Dogecoin ist jetzt die zehntgrößte Kryptowährung der Welt, wertvoller als Stellar, Bitcoin Cash und der USDC Stablecoin. Seine Google-Suchanfragen in den USA haben auch zum ersten Mal die von Bitcoin übertroffen.

Who let the Doge out?

Musk ist schon seit einiger Zeit ein Doge-Fan. Bereits im April letzten Jahres änderte er seine Twitter-Bio in „ehemaliger CEO von Dogecoin.“ Während dies nur ein Scherz gewesen sein mag, hat seine Twitter-Befürwortung der Kryptowährung in den letzten Monaten den Markt stark beeinflusst.

Erst vor wenigen Stunden twitterte er: „Who let the Doge out?“ in Anlehnung an das beliebte Lied „Who let the dogs out“. Der Tweet, genau wie alle seine anderen über Dogecoin, haben den Preis gepumpt. In den letzten 24 Stunden hat Dogecoin 27% zugelegt.

Durch den jüngsten Pump hat DOGE erneut Schwergewichte wie Stellar, BCH, Aave, Bitcoin SV und EOS hinter sich gelassen. Dogecoin, eine Kryptowährung, die als ein Witz begann, ist jetzt wertvoller als Western Union, British American Tobacco und Gap.

Allerdings war „who let the Doge out“, nur einer in einer Reihe von Tweets des reichsten Mannes der Welt über Dogecoin. Am 6. Februar hielt er eine Twitter-Umfrage darüber ab, was die zukünftige Währung der Erde sein soll. „Dogecoin to the moon“ erhielt 71,3% der 2,4 Millionen Stimmen, was über 1,7 Millionen Stimmen entspricht. „Alle anderen Kryptowährungen zusammen“ erhielt nur 28,7%.

Der „Musk-Effekt“ greift zudem auch auf andere Prominenten über, die begonnen haben Dogecoin auf Twitter zu bewerben. Die Hip-Hop-Legende Snoop Dogg sprang auf den Zug auf und twitterte ein Meme-Foto mit dem Shiba Inu, dem Dogecoin-Maskottchen.

Gene Simmons, der Leadsänger der Rockband KISS, ist auch unter denen, die Dogecoin pumpen. Allerdings offenbarte er im Gegensatz zu den anderen beiden, dass er ein Dogecoin Investor ist. Simmons hat bereits DOGE  im Wert von über 100,000 gekauft.

Könnte Musk den Kryptowährungsmarkt negativ beeinflussen?

Seit Monaten kommen Musk’s Tweets über Bitcoin und Dogecoin bei der Kryptowährungsgemeinschaft gut an. Vor allem seine Dogecoin-Memes haben ihn zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Branche gemacht. Allerdings beginnen einige dies zu überdenken.

Der Kryptowährungsmarkt wird seit Jahren von den Regulierungsbehörden aufgrund von Marktmanipulationen kritisiert. Bitfinex und Tether kämpfen bereits mit einem Gerichtsverfahren wegen angeblicher Manipulation. Die SEC hat zuvor auch mehrere Bitcoin ETFs abgelehnt und behauptet, dass der Markt zu anfällig für eine breite Manipulation sei.

Da Musk mit jedem seiner Tweets im Alleingang zu einer Marktpumpe führt, verstärkt er damit womöglich den Glauben, dass der Kryptowährungsmarkt leicht zu manipulieren ist, wie ein Nutzer auf Reddit erklärte:

Elon Musk hat buchstäblich „Doge“ getwittert und es ist deshalb in die Höhe geschossen. Dies liefert nur mehr Gründe für Regierungen, rechtliche Schritte gegen Krypto zu unternehmen. Viele werden dadurch Geld verlieren; jede Glaubwürdigkeit von Elon Musk gegenüber Krypto wird weg sein.

Die ganze Doge-Sache ist lustig, sicher, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir wollen, dass die Mainstream-Medien es verwenden, um Krypto als einen wörtlichen Witz zu definieren.

Allerdings haben einige behauptet, dass sogar die regulierten Aktienmärkte anfällig für Manipulationen sind. Sie argumentieren, dass Musk hat jedes recht zu tweeten, was er will und verwiesen auf die jüngste GameStop Saga, die zeigte, dass selbst die Wall Street anfällig für Manipulationen ist.

An der Börse ist es jedoch illegal, den Markt zu manipulieren. Musk weiß das nur zu gut. Im Jahr 2018 leiteten die SEC und das DoJ eine Untersuchung gegen ihn wegen eines Tweets ein. Musk einigte sich später mit der SEC und zahlte 40 Millionen Dollar als Strafe.

About Author

Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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