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Diese News aus der Cardano 360-Show hast du verpasst: KI DSL, Oracles mit Wolfram, P2P …

  • Während der Cardano 360 Show wurden Fortschritte zur Dezentralisierung und Smart Contracts enthüllt. 
  • SingularityNet arbeitet an einer domänenspezifischen Sprache für künstliche Intelligenz namens „Fire“. 
  • Wolfram Blockchain Labs kann bereits Daten von der Cardano Blockchain empfangen; eine Oracle-Lösung um Daten zu versenden, wird derzeit entwickelt. 

Die letztwöchige Cardano 360 Show war mit einer Länge von 3,5 Stunden vollgepackt mit Informationen. Während der vorläufige Rollout-Plan für die Smart Contracts die größte Aufmerksamkeit erhielt, gab es jedoch noch zahlreiche weitere spannende Ankündigungen, die bisher untergegangen sind.

Cardano’s Weg zu vollständiger Dezentralisierung

Eine Ankündigung war, dass Cardano’s Reise zu einer vollständigen Dezentralisierung immer näher rückt. Bereits am 31. März, mit der nächsten Epoche, wird D=0, was bedeutet, dass ab diesem Moment alle Blöcke zu 100% durch Stake Pool-Betreiber produziert werden, nachdem Shelley am 29. Juli 2020 aktiviert wurde. Allerdings wird trotzdem ein Teil des Netzwerks noch föderiert sein, da IOG zahlreiche Relays für Daedalus-Benutzer und Börsen betreibt, weshalb erst der Peer-to-Peer Rollout für vollständige Dezentralisierung sorgen wird.

Des Weiteren enthüllte IOG, dass sich mittlerweile mehr als 1.200 Entwickler für die Teilnahme am Plutus DevNet gemeldet haben. Zudem soll es Anfang April einen Community-Call geben, im Rahmen dessen die neue IOG Stake-Delegation für ein nachhaltiges, dezentrales und vielfältiges Netzwerk diskutiert wird. Wie CNF berichtete, möchte IOG sogenannte „Purpose Pools“ und „Inkubator-Pools“ fördern.

Ebenfalls enthüllt wurde, dass Runtime Verification in etwa 6 Monaten eine erste Implementierung des IELE Backends veröffentlichen wird, womit der erste Schritt für Universalität von Cardano in Bezug auf Programmiersprachen gemacht wird. Mit Alpha Frontier ist Cardano zudem auf dem Weg zu einem gemeinen Zertifizierungsstandard für sichere Smart Contracts. Nicht zuletzt wurde auch eine erste öffentliche Demo einer Uniswap-artigen App, die auf Plutus läuft, von Lars Brünjes enthüllt.

Neues zu den Partnerschaften mit SingularityNet und Wolfram

Jenseits von IOG kamen während der Show aber auch Partner, wie Ben Goertzel, der Erfinder von SingularityNet, zu Wort. Nachdem Goertzel vor wenigen Wochen erst den Start von Phase 2 der Migration zu Cardano angekündigt hatte, verriet er nun, dass sein Unternehmen an einer domänenspezifischen Sprache für KI (Künstlichen Intelligenz) namens „Fire“ arbeitet:

Auf der tiefen technischen Ebene habe ich eine Menge an dem gearbeitet, was wir die KI DSL nennen, die KI Domain Specific Language. Dies ist eine Sprache für KI-Agenten, die auf der SingularityNet und Cardano Plattform laufen, um miteinander zu kommunizieren und ihre Eigenschaften und Anforderungen zu teilen. […] Damit können sich mehrere KIs koordinieren und zusammenarbeiten, um ihre Ziele zu erreichen.

Nicht zuletzt gab Jon Woodard, CEO von Wolfram Blockchain Labs bekannt, dass Cardano jetzt mit der Wolfram-Sprache integriert ist, womit Cardano Transaktionen gelesen werden können. Als nächsten Schritt wird Woodard’s Team daran arbeiten Transaktionen an Cardano senden zu können, womit eine Oracle-Integration realisiert wird. Hiermit werden Entwickler aus dem Cardano Ökosystem auf die weltweit größte Quelle für computergestütztes Wissen zugreifen können.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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