Die in der Türkei regierende AKP soll sich mit Kryptowährung und dem Metaverse befassen

  • Der türkische Präsident Erdoğan hat die Regierungspartei angewiesen, sich mit Kryptowährungen und dem Metaverse zu befassen.
  • Die Türkei fiel bisher nicht durch Sympathie für die Kryptobranche auf, umso mehr aber durch galoppierende Inflation und eine Lira im freien Fall.

Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, hat seine regierende AKP angewiesen, neue Entwicklungen zu untersuchen, einschließlich derjenigen, die mit Kryptowährungen und dem Metaverse zu tun haben.
Einem Bericht lokaler Medien vom Mittwoch zufolge erteilte Erdoğan diese Anweisungen um 25. Januar während einer Parteivorstandsitzung der AKP, der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt – kein Witz, die heißt wirklich so. Die Partei ist die derzeit größte politische Partei der Türkei und Präsident Erdoğan ist ihr Vorsitzender.
Parallel zur Untersuchung von Kryptobranche und Metaversum soll  die Parteimitglieder ein Forum organisieren, in dem diese Bereiche diskutiert werden. „Es ist ein sensibles Thema. Es sollte eine gute und sorgfältige Studie durchgeführt werden,“ sagte Erdoğan.
Ömer Çelik, der AKP-Sprecher  EX-Minister für EU-Angelegenheiten der Türkei, sagte unterdessen, dass es zahlreiche Probleme gebe, die das Leben der Menschen und die Wirtschaft betreffen.

„Bei der Erörterung all dieser Fragen wird deutlich, dass es neben den Vorteilen auch einige Gefahren gibt.“

Er forderte außerdem eine gesetzliche Regelung dieser Fragen.

Kryptowährung und Metaverse sollen umfassend diskutiert werden

Darüber hinaus unterstrich Çelik die Anordnung des Präsidenten mit den Worten:

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„In naher Zukunft wird ein Forum unter dem Vorsitz unseres Präsidenten stattfinden. Die technologischen, philosophischen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen dieser Konzepte (Kryptowährung und Metaverse) werden umfassend diskutiert werden.“

Was das Metaverse betrifft, so wurden Berichten zufolge bereits Tausende virtueller Grundstücke in der Türkei auf spielebasierten Metaverse-Plattformen gekauft und die türkische Regierungspartei hielt letzte Woche eine Sitzung im Metaverse ab, um über die Regulierung von Kryptowährungen zu diskutieren. Der Vorsitzende der Großen Nationalversammlung der Türkei, Mustafa Elitaş, befürwortet die Technologie offenbar: „Ich glaube, dass Metaverse-basierte Treffen rasch verbessert werden und zu einem wesentlichen Bestandteil unseres Lebens werden.“
Die Türkei ist nicht das einzige Land, das die Dynamik, Risiken und Vorteile digitaler Vermögenswerte und Währungen untersuchen möchte. Vor ein paar Tagen berichtete Bloomberg, dass die Regierung Biden an einer Executive Order des Präsidenten arbeitet, die ähnliche Fragen untersuchen soll. Mehr als 100 Länder erwägen auch bereits die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen, darunter die USA, Großbritannien und Israel. Im vergangenen September gab die türkische Zentralbank bekannt, dass sie sich zu Forschungen über eine eigene digitale Zentralbank-Währung mit Technologieunternehmen beraten will. Ergebnisse werden für dieses Jahr erwartet.

Kryptoverbot

Allerdings hat die Türkei in der Vergangenheit eine nicht gerade freundliche Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Im vergangenen April erließ das Land ein Verbot für alle direkten und indirekten Zahlungen mit Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten und begründete das mit Sicherheitsrisiken.
Dennoch verzeichnete die Türkei im Dezember einen Anstieg des Krypto-Handelsvolumens auf über eine Million Trades pro Tag. Dies wurde durch die galoppierende Inflation angeheizt, durch die die Lira die Hälfte ihres Wertes gegenüber dem Dollar verlor. Der jüngste Schritt deutet nun eher auf eine Regulierung von Krypto und Metaverse hin als auf ein völliges Verbot.

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