ADVERTISEMENT

Deutsche Bank stellt 4-Stufen-Plan für Krypto-Verwahrung und Handel vor

  • Die Deutsche Bank gab in einem Bericht des Weltwirtschaftsforums bekannt, dass sie beabsichtigt, digitale Assets in traditionelle Bankdienstleistungen zu integrieren.
  • Die Deutsche Bank prognostizierte kürzlich, dass Kryptowährungen innerhalb von zwei Jahren den Mainstream erobern werden.

Eine der größten Banken Europas arbeitet an einer Plattform für die Verwahrung und den Handel mit digitalen Assets. Die Deutsche Bank gab zudem bekannt, dass sie davon ausgeht, dass der Sektor in naher Zukunft auf 24 Billionen Dollar ansteigen wird, was Verwahrungslösungen zu einem zentralen Service macht. Das Institut entwickelt bereits die Plattform, die es in insgesamt vier Stufen einführen will.

Kryptowährungen werden zum Mainstream

Die Deutsche Bank hat dies in einem Bericht des Weltwirtschaftsforums vom Dezember mitgeteilt. Diese Ankündigung, die tief in dem 38-seitigen Bericht versteckt war, erregte zu der Zeit nicht viel Aufmerksamkeit. Das Krypto-Nachrichtenportal CoinDesk hat es kürzlich entdeckt und offenbart, dass die Deutsche Bank damit schneller war, als Unternehmen wie Tesla.

Derzeit machen tokenisierte Versionen von traditionellen Assets nur 5 Milliarden Dollar aus, heißt es in dem Bericht. In den nächsten zehn Jahren könnte dieser Markt auf 24 Billionen Dollar anwachsen, prognostiziert die Deutsche Bank. Dies wird Lösungen zur Verwahrung von digitalen Assets zu einer der am stärksten nachgefragten Dienstleistungen machen.

Die Deutsche Bank hat sich zum Ziel gesetzt, eine vollständig integrierte Verwahrungsplattform für institutionelle Kunden und deren digitale Assets zu entwickeln, die eine nahtlose Anbindung an das breitere Kryptowährungsökosystem bietet.

Die größte Bank Deutschlands beabsichtigt, eine sichere Verbindung zwischen digitalen Assets und traditionellen Bankdienstleistungen zu schaffen. Sie wird es Benutzern ermöglichen, ihre digitalen Assets und Fiat-Bestände auf nur einer Plattform zu verwalten. Dabei soll die Aufbewahrung der digitalen Assets durch eine institutionelle Lösung sichergestellt werden.

Die Deutsche Bank wird die Plattform zur Verwahrung digitaler Assets in vier Stufen einführen. In der ersten Stufe wird sie die Verwahrung von geprüften digitalen Assets für institutionelle Investoren anbieten. Dazu gehören Familienunternehmen, Vermögensverwalter, digitale Fonds und Unternehmensfonds.

In der zweiten Phase wird sie es Kunden ermöglichen, digitale Assets zu kaufen und zu verkaufen. Hierfür wird die Bank mit Brokern und geprüften Börsen zusammenarbeiten. In der dritten Phase wird die Bank Mehrwertdienste wie Besteuerung, Staking und Voting, Kreditvergabe und Fondsverwaltung anbieten. Darüber hinaus wird sie eine offene Bankplattform bereitstellen, die das Onboarding von Drittanbietern ermöglicht. Und zu guter Letzt wird sie Emissions- und Handelsfunktionen zur Verfügung stellen.

Banken setzen auf Bitcoin

Wie der Bericht enthüllt, beabsichtigt die Deutsche Bank, die Plattform zu einem One-Stop-Shop für alle Bedürfnisse ihrer Kunden in Bezug auf digitale Assets zu machen. Es wurde erklärt:

Die Plattform wird mit einer kompletten Suite von regulierten Bankdienstleistungen ausgestattet sein, einschließlich KYC/AML, Compliance, Abwicklung und mehr. Intuitive UX und CX werden entscheidend sein. Die Deutsche Bank wird den Benutzern helfen, sich auf das zu konzentrieren, was wichtig ist – ihre Investitionsentscheidungen.

Die Plattform wird sich auf die Vereinfachung des Kundenerlebnisses und die Designimplementierung als Mittel zur Schaffung eines differenzierten Produkts konzentrieren.

Die Deutsche Bank hat den Proof of Concept bereits abgeschlossen und beabsichtigt, das Produkt noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.

Die Bank, welche mit einem verwalteten Vermögen von 1,3 Billionen Euro die achtgrößte Bank Europas ist, hat sich bereits seit einiger Zeit für digitale Währungen ausgesprochen. In ihrem Bericht vom letzten Monat prognostizierte sie, dass digitale Währungen in den nächsten zwei Jahren den Mainstream erobern könnten.

Sie hob Chinas digitalen Yuan und Facebooks Libra als einige der vielversprechendsten Projekte hervor. Der Yuan würde 1,5 Milliarden chinesischen Bürgern zur Verfügung stehen, während Libra für 2,5 Milliarden Facebook-Nutzer verfügbar sein würde.

…Doch wenn das Wachstum der Benutzer von Blockchain-Wallets weiterhin das der Internetnutzer widerspiegelt, dann werden es bis zum Ende des Jahrzehnts 200 Millionen sein, was einer Vervierfachung gegenüber dem heutigen Stand entspricht.. Dies wird von Regierungen, Banken, Unternehmen und Zahlungsanbietern gefördert werden, die alle von der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs profitieren.

Der Wettlauf um die Verwahrung von Kryptowährungen

Mit dem Eintritt in den Sektor der Verwahrung von Kryptowährungen schließt sich die Deutsche Bank anderen globalen Finanzgiganten an, die bereits ähnliche Produkte angekündigt oder eingeführt haben. Die größte Bank in Südostasien, Singapurs DBS, kündigte bereits vor einem Monat eine Verwahrungslösung an.

Spaniens zweitgrößte Bank BBVA, die größte Bank der Niederlande ING und die Schweizer Börse sind ebenfalls einige der Giganten, die Verwahrung von Kryptowährungen anbieten. Erst vor zwei Tagen verkündete die älteste Bank der USA, BNY Mellon, dass sie einen Bitcoin Verwahrungs-Service lancieren wird. Die Bank, die 41 Billionen Dollar an verwahrten Vermögenswerten besitzt, wird alle Top-Kryptowährungen anbieten.

About Author

Steven Msoh

Steve has been a blockchain writer for four years, and a crypto enthusiast for even longer. He is most excited by the application of blockchain to solve the challenges facing developing nations.

Die Kommentare sind geschlossen.