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Deutsche Bank von der Heydt tokenisiert Wertpapiere auf Stellar Blockchain

  • Eine der ältesten deutschen Banken, von der Heydt, setzt auf die Blockchain von Stellar Lumens, um Wertpapiere zu tokenisieren.
  • In Zusammenarbeit mit BitBond wird die Bank einen Euro Stablecoin auflegen.

Das Bankhaus von der Heydt, eine der ältesten Banken in Deutschland, baut sein Engagement im Bereich Kryptowährungen und Blockchain weiter aus. Wie das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung mitteilte, wird die Bank die Stellar Blockchain nutzen, um Wertpapiere zu tokenisieren. Die Entscheidung auf die Blockchain von Stellar Lumen zu setzen, dürfte dabei wenig überraschen, da diese genauso wie das XRP Ledger von Ripple für Banken geschaffen wurde.

Die in München ansässige Bank hat sich für die Umsetzung mit dem Berliner Unternehmen BitBond zusammengetan, die im Januar 2019 die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Durchführung des ersten öffentlichen Security Token Offerings (STO – Wertpapieremission) erhalten hat und den ersten deutschen STO im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt hat. Nach einem Wechsel des Geschäftsmodells bietet Bitbond nun Dienstleistungen, wie Kreditvergabe und Tokenisierung an.

Diesen Service nutzt das Bankhaus von der Heydt bereits seit 2019 im Rahmen einer Verwahrungslösung für Kryptowährungen. Im Rahmen des neuen Projekts möchte die Bank Verbriefungen und Schuldverschreibungen auf der Blockchain abbilden. Nach Einschätzung von Radoslav Albrecht von Bitbond gehört von der Heydt damit zu den ersten, die in Deutschland die Blockchain-Technologie einsetzen, um Wertpapiere zu tokenisieren.

Dabei wird die Stellar Blockchain genutzt, um die Wertpapiere als Token abzubilden, die von der Heydt institutionellen Kunden über Privatplatzierungen anbieten wird. Somit soll die Tokenisierung über Stellar den Aktienverkauf vereinfachen und Kosten eliminieren, so die Bank:

Aktien können direkt und ohne Zwischenhändler gehandelt werden, was die Finanzierung viel billiger und weniger kompliziert macht.

Die Token werden allerdings nur im Rahmen von Privatplatzierungen zur Verfügung gestellt und bleiben für die Öffentlichkeit unzugänglich. Darüber hinaus sollen Anleger künftig einen Euro Stablecoin erwerben können, der ebenfalls von der Heydt ausgegeben wird und anschließend in tokenisierte Wertpapiere umgewandelt werden kann.

Die Kunden werden die „traditionellen“ Euro in den Euro Stablecoin umtauschen können, der auch in der Verwahrungslösung der Bank gespeichert werden kann. Die Kunden der Bank sollen durch den Euro Stablecoin von schnelleren und transparenteren Prozessen profitieren. Eine Produktivversion wird voraussichtlich Anfang April auf den Markt kommen.

Deutsche Banken entdecken ihr Interesse an Kryptowährungen

In letzter Zeit könnte man meinen, dass sich Deutschland zu einem Mekka für Kryptowährungen entwickelt. Ende letzten Jahres ist ein Gesetz verabschiedet worden, das zum 01. Januar in Kraft getreten ist und alle Kryptowährungsbörsen und Krypto-Verwahrer dazu zwingt eine Lizenz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu beantragen. Der positive Effekt hieraus war eine Legitimierung des Kryptomarktes, weshalb bereits 40 kommerzielle Banken, so ein Bericht des Handelsblatts, einen Antrag auf die Lizenz gestellt haben

Die Verwendung der Blockchain von Stellar Lumens durch von der Heydt’s ist eine weitere gute Nachricht aus Deutschland, die darauf hindeutet, dass die Blockchain-Technologie mehr Anwendungsfälle und eine höhere Akzeptanz findet.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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