Dego Finance ist das jüngste DeFi-Hack-Opfer – es wurden über 10 Millionen Dollar geklaut

  • DeGo Finance wurde in den frühen Morgenstunden des 10. Februar gehackt und verlor zusammen mit dem GameFi-Inkubator Cocos-BCX 10 Millionen Dollar.
  • Infolgedessen fiel der DEGO-Token um 20% von 4,50 Dollar auf 3,65.

Die dezentralisierte Finanzbranche ist weiterhin von Hacks, Rugpulls und anderen Betrügereien betroffen. Dieses Mal erwischte es Dego Finance, ein Protokoll, das auf der Binance Smart Chain (BSC) basiert.

Am 10. Februar wurde die Liquiditätsadresse der Plattform gehackt. Die Täter erbeuteten 10 Millionen Dollar, die für die Liquidität der dezentralen Börsen Uniswap und PancakeSwap bestimmt waren.

Laut dem Blockchain-Sicherheits- und Analyseunternehmen Peckshield haben die Angreifer das Geld von Dego Finance und dem Ethereum-basierten GameFi-Inkubator Cocos-BCX abgezogen. Es wurde von insgesamt 13 Adressen gestohlen, die zu den Blockchains BSC, Ethereum und Cronos gehören.

Über 10 Millionen Dollar Schaden

Kurz nach dem Angriff hat Dego Finance Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergriffen. Die Plattform hat sich mit den Kryptobörsen Binance, Kucoin und Gate.io darauf geeinigt, keine weiteren Einzahlungen für ihren nativen Token DEGO mehr vorzunehmen. Sie hat auch Uniswap, Poloniex, PancakeSwap und WazirX und weitere Börsen aufgefordert, die gleiche Maßnahme zu ergreifen. Dego Finance sucht nun das Gespräch mit den Hackern, um möglicherweise Verhandlungen zu führen und die gestohlenen Gelder zurückzuerlangen:

„Wir werden alle Beteiligten über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten und mit renommierten Sicherheitsteams darüber sprechen, wie der Hacker identifiziert und der ersetzt werden kann. Wir möchten den Hacker bitten, sich zu melden und zu kommunizieren.“

Das DEGO-Token stürzte nach dem Hack um 20% von 4,50 Dollar auf 3,65 ab. Bei Redaktionsschluss hatte DEGO einen Teil dieses Verlustes wieder wettgemacht und ist auf 4,07 Dollar gestiegen, liegt aber immer noch 10,4% unter dem Tageswert.

Dego Finance wurde 2020 gegründet und bezeichnete sich selbst als Anbieter von DeFi und NFT (nicht-fälschbare Token). Es präsentiert sich als offenes NFT-Ökosystem, das seinen Kunden ermöglicht, NFTs zu prägen, zu minen, zu versteigern und zu handeln. Ein weiterer Service ist eine cross-chain Infrastruktur, die es Blockchain-Unternehmen ermöglicht, ihre Nutzerbasis zu vergrößern, Token zu verteilen und vielfältigere NFT-basierte Anwendungen zu erstellen. Binance listete das Projekt im März 2021 in seiner Innovationszone.

DeFi-Kriminalität steigt

Kriminelle machen immer mehr Beute in der Krypto-Branche. 2021 machten Rugpulls 37% der gestohlenen Gelder aus, verglichen mit nur 1% im Jahr 2020. Ein Bericht von Chainalysis vom Januar besagt, dass Cyberangriffe durch nordkoreanische Hacker 2021 um 40% zunahmen und in ihrem bisher „besten“ Jahr digitale Vermögenswerte für umgerechnet 400 Millionen Dollar stehlen konnten.

Der aufstrebende DeFi-Sektor ist dabei, seine Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und die Fähigkeit der Nutzer zu verbessern, zweifelhafte Projekte zu erkennen. Peckshield hat bereits berichtet, dass über 50 verdächtige Plattformen auf BSC entdeckt wurden. Zu den typischen Administrator-Berechtigungen solcher Plattformen gehören das unbegrenzte Minting von Token, die Einschränkung des Token-Verkaufs und die Sperrung von Konten.

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