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Credit Suisse Bericht: Western Union testet Ripple und XRP weiterhin

  • Ein Bericht der Credit Suisse enthüllt, dass der weltweite Marktführer für Bargeld- und Konto-zu-Bargeld-Überweisungen, Western Union weiterhin Ripple und den XRP Token testet.
  • Laut Credit Suisse hat Ripple und dessen XRP Technologie im B2B Bereich das Potenzial Abwicklungszeiten zu verkürzen und Einsparungen zu erzielen.

In einem öffentlich gewordenen Forschungsbericht der Credit Suisse von Ende Januar 2020 stellt die Investmentbank fest, dass Western Union weiterhin Potenzial in der Kryptowährung XRP sieht und dessen Anwendungsfälle testet. Laut dem Bericht führt Western Union, der weltweite Marktführer mit einem Anteil von 17 % bei Bargeld- und Konto-zu-Bargeld-Überweisungen, weiterhin Tests durch (frei übersetzt):

Obwohl die Bewertung von Ripple anfangs weniger optimistisch ausfiel, gehen die Studien weiter.

Der Bericht darüber kommt insofern überraschend, als sich Western Union im vergangenen Jahr nach mehreren Monaten des Testems nicht sehr begeistert von Ripple und dessen Zahlungstechnologie für den XRP Token zeigte. In einem Interview erklärte der CEO von Western Union, Hikmet Ersek, damals, dass das Unternehmen ein eigenes Überweisungssystem besitzt, dass fünfmal günstigere Überweisungen ermöglicht als XRP.

Andererseits sagte Molly Shea, Generaldirektorin für den Asien-Pazifik-Raum des Unternehmens im Februar 2019, dass Western Union Kryptowährungen nutzen wird, wenn sich herausstellt, dass sie effizienter arbeiten und Kosten eingespart werden können:

Wenn Sie über Kryptowährungen nachdenken, wenn diese in Gang kommen, müssen wir bereit sein. Aus technologischer Sicht müssen wir bereit sein. Die Regulierung muss da sein; aber wir müssen ständig nach den Trends Ausschau halten, nach denen die Kunden Ausschau halten, und sicherstellen, dass Sie bereit sind, diese Bedürfnisse und Erwartungen zu erfüllen.

Credit Suisse sieht Ripple Nutzung im B2B Bereich

In dem Bericht der Credit Suisse heißt es weiter, dass Kryptowährungen, wie XRP, zunächst einen geringen Einfluss auf den C2C (Consumer-to-Consumer) Markt haben werden. Bestehende Plattformen, wie Transferwise, Remitly oder Western Union haben laut der Studie bereits globale Systeme entwickelt, die grenzüberschreitende C2C-Zahlungen in Echtzeit zu relativ niedrigen Gebühren ermöglichen.

Allerdings hält der Bericht auch ein Potenzial für Zahlungen in und aus Schwellenländern fest. Wie der Bericht konstatiert, funktioniert das Matching („Netting“) in Ländern mit einem hohen Volumen, wie den Industrieländern der G10 sehr gut. In Schwellenländern „bleiben die Herausforderungen in den Währungen der Schwellenländer mit geringerem Volumen“ aber bestehen.

Dem Bereich der C2B Zahlungen, zwischen Verbrauchern und Unternehmen, misst die Credit Suisse ebenfalls wenig Chancen bei, da Kryptowährungen „zumindest mittelfristig nicht die Annahme“ finden werden. Im Gegensatz dazu führt die Credit Suisse weiter aus, dass der B2B Bereich zwischen Unternehmen ein enormes Entwicklungspotential bereithält, da die bestehenden Lösungen lange Bearbeitungsgebühren und Transaktionszeiten erfordern.

Grenzüberschreitendes B2B ist der aussagekräftigste mittelfristige Anwendungsfall für Krypto-Zahlungen im Vergleich zu einem bestehenden Banküberweisungssystem (SWIFTmessaging), das als nicht ideal angesehen wird und mehrere Korrespondenzbanken pro Transaktion nutzt, was zu unsicherem Timing (3-5 Tage), hohen (und auch unsicheren) Gebühren und hohen Ausfallraten führt. Plattformen wie Ripple haben das Potenzial, die Abwicklungszeiten zu verkürzen (von Tagen auf Sekunden) und Einsparungen zu erzielen (niedrige bps, aber hohe absolute Dollars).

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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