Craig Wright wird in allen strafrechtlichen Anklagepunkten freigesprochen

  • Die Geschworenen in Miami erklärten, dass Wright nicht in einer formellen Partnerschaft mit David Kleiman stand, so dass er freizusprechen war.
  • Wright sagte, er fühle sich erleichtert, müsse aber noch seinen Besitz von Satoshis Bitcoin-Wallet beweisen.

Der australische Informatiker Craig Wright, der behauptet, der Erfinder von Bitcoin zu sein, hat einen wichtigen Prozess in den USA gewonnen. Eine Jury in Miami sprach Craig Wright von allen Vorwürfen frei. Am Donnerstag wurde entschieden, dass Wright nicht die Hälfte der 1,1 Millionen Bitcoins besitzt, die der Familie von David Kleiman gehören.

Die Kleiman-Erben hatten behauptet, Craig Wright sei Partner des verstorbenen David Kleiman bei der Erfindung von Bitcoin gewesen und erhoben Anspruch auf mehr als die Hälfte der 1,1 Millionen Bitcoin in der Satoshi Nakamoto-Wallet. Wright hatte eine solche Partnerschaft immer bestritten.

Mehr zum Thema: Im Zivilprozess Kleiman/Wright ist die Jury noch immer unentschieden – immerhin geht es um 62 Milliarden Dollar

David Kleimans Bruder Ira hat seit 2018 einen langen Prozess gegen Wright geführt, der nun zugunsten des Beklagten entschieden wurde.

Kurz nach Bekanntgabe des Urteils sagte Wright: „Ich bin sehr glücklich und fühle mich bestätigt. Ich bin kein Betrüger“. Er fügte hinzu, dass er Kleimans Erben vor vielen Jahren 12 Millionen angeboten habe, die, „wenn sie sie damals in Bitcoin genommen hätten, als der Kurs bei 200 Dollar lag – nun, man kann es sich ausrechnen“. Sein Anwalt Andres Rivero von Rivero Mestre LLP sprach ebenfalls von einem „großartigen Sieg.“

 Wright soll trotzdem 100 Millionen Dollar zahlen

Wright wurde jedoch aufgefordert, 100 Millionen Dollar als Entschädigung für den Zivilprozess an die Kleiman-Erben zu zahlen. Wright scheint darüber nicht betrübt zu sein – bei einem Prozessausgang zu seinen Ungunsten wären es 3,2 Milliarden gewesen.

„Das ist ein bemerkenswert gutes Ergebnis, und ich fühle mich vollkommen bestätigt. Wir werden alles ändern: Kryptowährung zu digitalem Bargeld, so wie es sein soll.“

Andererseits erklärten die Anwälte der Kleiman-Erben , dass sie „immens erfreut“ seien. Nachdem sie 100 Millionen Dollar für Rechte an geistigem Eigentum bekommen, haben die Kleimans „ihren gerechten Anteil an dem, was David zu schaffen half“.

Kann Wright beweisen, dass er der Satoshi Nakaomot ist?

Die Bitcoin-Community ist nun gespannt, ob Wright den Beweis erbringen wird, ob er die Schlüssel zu Satoshi Nakamotos Bitcoin-Wallet besitzt und der wahre Erfinder von Bitcoin ist.

Die Identität des Bitcoin-Erfinders bleibt weiterhin ein Rätsel. Craig Wright hat jedoch angekündigt, dass er seinen Bitcoin-Besitz beweisen würde, falls er den Prozess gewinnen würde. Außerdem wolle er einen Großteil seines Bitcoin-Vermögens für wohltätige Zwecke spenden. Nun bleibt abzuwarten, ob sich Craig Wright als der wahre Eigentümer von Nakamotos Wallet erweist, das 1,1 Millionen Bitcoin im Wert von 62 Milliarden Dollar enthalten soll.

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