- Chainlink und SBI bündeln ihre Kräfte, um Tokenized Assets und Stablecoins im asiatischen Finanzwesen zu etablieren.
- Japan steht vor der Zulassung des ersten Yen-Stablecoins, während SBI neue Vertriebskooperationen für Krypto-Produkte in Asien vorantreibt.
Chainlink gab heute auf X bekannt, dass es eine strategische Partnerschaft mit einem der größten Finanzkonglomerate Japans eingegangen ist, das Vermögenswerte im Wert von mehr als 200 Milliarden US-Dollar hält. Die Partnerschaft zielt darauf ab, tokenisierte Fonds, tokenisierte Real-World-Assets und regulierte Stablecoins im asiatischen Finanzsektor zu fördern.
We’re excited to announce a strategic partnership between Chainlink and SBI Group one of Japan’s largest financial conglomerates with the USD equivalent of over $200 billion in total assets.https://t.co/ZNyq7bVvUb
SBI Group and Chainlink will focus on powering several… pic.twitter.com/tdbLXOkUnW
— Chainlink (@chainlink) August 25, 2025
Die SBI Group wird zusammen mit Chainlink auf Technologien wie das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP), SmartData (NAV) und Proof of Reserve setzen. Diese Tools werden dazu beitragen, die Liquidität des Sekundärmarktes zu erhöhen und gleichzeitig die Compliance- und Datenschutzanforderungen für tokenisierte Vermögenswerte zu erfüllen. Chainlink-Gründer Sergey Nazarov lobt SBI:
„Es ist eine der zukunftsorientiertesten und technisch fortschrittlichsten Unternehmensgruppe der Blockchain-Branche.“
Er betonte ihre gemeinsame Arbeit an der Tokenisierung von Fonds und Stablecoin-Zahlungslösungen und hob ihre Fortschritte in Richtung breiterer Anwendungen hervor.
Chainlink stärkt die globale Transaktionssicherheit von SBI
Nazarov fügte hinzu, dass die Annahme des Chainlink-Standards durch die SBI die Bedeutung von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Compliance bei der Erleichterung großer institutioneller Transaktionen, die weltweite Konnektivität erfordern, zeigt. Seine Ausführungen unterstreichen den Schwerpunkt der beiden Gruppen auf die regulierte und sichere Verwaltung von Vermögenswerten.
Yoshitaka Kitao, Representative Director, Chairman, President & CEO von SBI Holdings, kommentierte:
„Chainlink ist ein natürlicher Partner für SBI, der unsere Finanzpräsenz mit seiner marktführenden Interoperabilität und Zuverlässigkeit im Bereich Onchain ergänzt.“
Diese Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die japanische Finanzdienstleistungsbehörde voraussichtlich im nächsten Monat den ersten japanischen Yen-Stablecoin des Landes genehmigen wird. Medienberichten zufolge wird das Fintech-Unternehmen JPYC die Markteinführung anführen und dabei die zunehmende Akzeptanz digitaler Währungen unter Japans regulierten Finanzinstituten anführen
SBI schließt in wenigen Tagen vier bedeutende Krypto-Geschäfte ab
Der Chainlink-Deal ist der vierte Krypto-Geschäftsabschluss von SBI innerhalb weniger Tage. Letzte Woche bestätigte SBI entsprechende Partnerschaften mit der Circle Internet Group, Ripple Labs und dem Web3-Startup Startale und zeigte damit, dass das Unternehmen schnell in Allianzen mit digitalen Vermögenswerten in verschiedenen Sektoren einsteigt.
SBI und Chainlink hatten zuvor mit UBS Asset Management im Rahmen des von der Monetary Authority of Singapore geförderten Project Guardian zusammengearbeitet. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wurden Smart Contracts erfolgreich zur Automatisierung der Fondsverwaltung und der Transferagentur eingesetzt, wodurch das Vertrauen der Institutionen in Blockchain-Lösungen gestärkt wurde.
Chainlink gilt als das branchenübliche Oracle-Netz, das den Großteil der dezentralen Finanzaktivitäten weltweit absichert. Seine Infrastruktur wird bereits von führenden Finanzinstituten genutzt und erfüllt die Compliance- und Datenschutzanforderungen, die zur Unterstützung von tokenisierten Krediten, Zahlungen und Vermögenstransaktionen erforderlich sind.

