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Chainalysis könnte US-Regierung beim Verkauf von 69.369 Bitcoins helfen

  • Chainalysis könnte der US-Regierung beim Verkauf der in der vergangenen Woche beschlagnahmten 69.369 Bitcoin (BTC) helfen. 
  • Der Verkauf könnte eine „epische Einstiegsmöglichkeit“ für institutionelle Investoren sein.

Chainalysis, ein Unternehmen für Blockchain-Analysen, gab kürzlich den Start eines Programms zur Verwertung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen bekannt, das Regierungsbehörden und Insolvenzverwalter bei der Handhabung, Lagerung, Verwertung und Überwachung beschlagnahmter Vermögenswerte unterstützen soll. Die Ankündigung folgt auf die bisher größte Beschlagnahmung durch die US-Regierung vor weniger als zwei Wochen.

Wie CNF berichtete, gelang es dem US Justizministerium 69.369 Bitcoin (BTC) im Wert von über einer Milliarde US-Dollar zu beschlagnahmen, die mit der legendären Darknet-Plattform, der Silk Road, in Verbindung standen. Maßgeblich zum Erfolg der Operation hat Chainalysis mit seinen Tools und der Ermittlungshilfe beigetragen. Das Unternehmen half den Strafverfolgungsbehörden bei der Identifizierung und Untersuchung der Krypto-Wallets.

Da die Strafverfolgung, wie Chainalysis konstatiert, bei der Untersuchung illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen, einschließlich der Einziehung illegaler Erlöse, immer raffinierter wird, wächst der Bedarf an Dienstleistungen zur Verwertung von Kryptowährungen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen nun einen neuen Dienst entwickelt:

Wenn die Strafverfolgungsbehörden illegale Krypto-Gelder entdecken und untersuchen, müssen sie diese beschlagnahmen und aufbewahren, bis sie legal eingezogen werden können. Daher benötigen Regierungsbehörden und Insolvenzverwalter – lizenzierte Fachleute, die in Insolvenzangelegenheiten beraten – einen sicheren Weg, beschlagnahmte Krypto-Vermögenswerte zu verfolgen, zu lagern und schließlich gegen Fiat-Währung zu verkaufen.

Jason Bonds, Chief Revenue Officer, Chainalysis konstatierte, dass „sich Kryptowährungen immer mehr durchsetzen“ und „zunehmend von guten und schlechten Akteuren gleichermaßen genutzt werden“. Da Regierungen bei der Ausrottung böser Akteure immer erfolgreicher werden, sei „die Unterstützung bei der Rückgewinnung und Realisierung von Vermögenswerten ein natürlicher nächster Schritt“.

Hierzu wird Chainalysis mit Asset Reality zusammenarbeiten, die über ein „erfahrenes Team von Rechts- und Strafverfolgungsexperten“ auf internationaler Ebene verfügt, um zu ermitteln, wie beschlagnahmte Kryptowährungen verkauft werden können.

Chainalysis könnte der US-Regierung beim Verkauf der Bitcoins helfen

Anders gesagt, könnte Chainalysis bald der US-Regierung beim Verkauf ihrer mehr als 69.000 BTC behilflich sein. Wie Messari CEO Ryan Selkis spekulierte, könnte der Verkauf indes „eine epische institutionelle Einstiegsmöglichkeit sein“. Er spekulierte auch, dass Square, Fidelity oder sogar PayPal daran interessiert sein könnten, die Coins zu ersteigern:

(…) diese Auktionen werden eine epische institutionelle Einstiegsmöglichkeit sein. Der Gewinner eines Direktkaufs von den US-Behörden kauft im Wesentlichen „jungfräuliche“ Münzen. Square oder Fidelity oder PayPal oder DCG, usw. werden unter den Gewinnern dieser Auktion sein.

Unterdessen schlugen einige Beobachter vor, dass die US-Regierung die beschlagnahmte Bitcoin überhaupt nicht verkaufen sollte.

Umstrittene Meinung: Das DOJ sollte beschlagnahmte Bitcoins nicht verkaufen, es sollte damit beginnen, eine nationale Reserve von BTC aufzustocken, um den USD nach dem Ende der Fiat-Ära zu stützen.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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