Cardano’s Hoskinson erwägt Sammelklage und Twitter, Facebook & Co. zu verlassen

  • Cardano Erfinder Charles Hoskinson könnte Twitter und andere Social Media Plattformen verlassen, wenn Scams durch die Plattformen weiterhin nicht vereitelt werden. 
  • IOG und Hoskinson untersuchen derzeit die Möglichkeit einer Klage bzw. Sammelklage als gesamte Krypto-Industrie, um die Twitter, Facebook und Co. zur Rechenschaft zu ziehen.

Charles Hoskinson, der CEO von IOG, hat in einem neuen Video über Scams und „Blaue Häkchen“ auf Twitter gesprochen. Wie der Erfinder von Cardano (ADA) erklärte, sind „Giveaway Scams“ vor 4 bis 5 Jahren aufgetaucht und seitdem zu einem ernsthaftem Problem für die gesamte Krypto-Szene geworden. Betrüger geben sich auf Social Media Plattformen, wie YouTube oder Twitter, als Hoskinson, Vitalik Buterin, Elon Musk, Adam Back oder eine andere bekannte Persönlichkeit aus dem Krypto-Space aus.

Die Betrüger verlangen, dass die Nutzer einen Betrag an eine fremde Adresse senden, und versprechen, dass sie einen größeren Betrag zurückerhalten. Diese Transaktion bleibt allerdings aus, während die Gutgläubigen ihre Gelder verlieren. Eine große Verantwortung trifft dabei die großen Social Media Plattformen, wenn beispielsweise eine „Fake Elon Musk“ ein blaues Häkchen bekommen kann, oder ein Fake Daedalus Wallet es in den Google Play Store schafft. Auf Instagram gibt es momentan einen Charles Hoskinson Account mit 12.000 Followern.

Letztlich hat auch der Twitter Hack und der anschließende Giveaway Scam durch die Accounts von Joe Biden, Bill Gates, Barack Obama u. v. m. „auf nationaler Ebene“ gezeigt hat, dass Twitter unbestreitbar von diesen Mißbräuchen weiß, ohne etwas zu unternehmen. Da Twitter und auch andere Plattformen nichts unternehmen, könnte die Verantwortung bei ihm liegen, so Hoskinson. Via Twitter schrieb er seinen 256.000 Followern:

Wenn es keinen Weg zur Verifizierung gibt, dann erwäge ich, Twitter zu verlassen. Es scheint der einzige Weg zu sein, um die Probleme zu lösen. Ich bin enttäuscht von Twitter, sie scheinen sich einfach nicht um Betrug, Scams und Identitätsbetrug zu kümmern.

Zudem könnte sich Hoskinson auch von allen anderen Social Media Plattformen zurückziehen, um Scam aufzudecken:

Vielleicht ist die Lösung für mich, einfach alle sozialen Medien zu verlassen. Und dann können wir über unsere offiziellen Accounts verbreiten, dass jede einzelne Charles Hoskinson Facebook-Seite, Instagram-Seite, jeder Twitter-Feed, jeder YouTube-Kanal einfach nur ein Fake ist. Vielleicht ist das die Lösung, zu der wir gezwungen sind – das Selbst-De-Platformning.

Unternimmt der Cardano Erfinder rechtliche Schritte wie zu vor auch Ripple?

In dem neuen Video verriet Hoskinson auch, dass IOG auf der Suche nach einem neuen Angestellten mit Strafverfolgungshintergrund ist, einem ehemaligen FBI-Agent oder einem ehemaligen Strafverfolgungsbeamten, der nur für die Aufdeckung und Verhinderung von Scam auf Social Media zuständig ist.

Andererseits prüft IOG momentan intern, ob es Sinn ergibt als Unternehmen oder gesamte Industrie eine Klage bzw. Sammelklage gegen die Social Media-Plattformen anzustreben. Wie Hoskinson eruierte, hatten Ripple und Steve Wozniak „großen Erfolg“ damit.

Wenn wir feststellen können, dass diese Unternehmen von Betrug durch Werbeeinnahmen profitieren, direkt oder indirekt – da gibt es definitiv ein Drehmoment. Und vielleicht werden sie nach einer Sammelklage, vielleicht nach einer enormen negativen Presse, dieses Thema ernst nehmen, denn ich bin es leid, jeden Tag E-Mails von Opfern zu bekommen.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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