Experte: Cardano und Doge sind keine Wertpapiere, doch Polkadot und Uniswap sind in Gefahr

  • Während die SEC und Ripple vor Gericht streiten, ob XRP ein Wertpapier ist, hat ein Rechtsexperte DOGE, Cardano, XRP, Polkadot und Uniswap im Hinblick auf diese Frage untersucht.
  • DOGE ist auf der sicheren Seite, da es keine ICO hatte, auch Cardano ist sicher, weil sein Token-Verkauf außerhalb der USA stattfand, doch Polkadot droht möglicherweise Ungemach.

Ripple Labs und die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) streiten seit über sechs Monaten vor Gericht, ob XRP ein Wertpapier ist. Dies hat viele Investoren verunsichert, die sich jetzt fragen, ob auch ihre Token sich als Wertpapiere herausstellen könnten. Ein Experte hat die Antworten. Wenn Sie Dogecoin und Cardano halten, Sie sind definitiv sicher, aber bei Uniswap und Polkadot könnte die Sache anders aussehen.

Rechtsanwalt Jeremy Hogan befasst sich detailliert mit der Anwendung des U.S. Howey-Tests, der bestimmt, ob ein Vermögenswert ein Wertpapier ist. Er wandte ihn bereits auf einige der führenden Kryptowährungen an, nämlich Bitcoin, Ethereum, Binance Coin, Tether und Ethereum.

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Diesmal nimmt Hogan Cardano, DOGE, Uniswap, Polkadot und XRP unter die Lupe.

Cardano und DOGE sind sicher

Cardano und DOGE gehören zu den größten Kryptos, sowohl in der Benutzerbasis als auch an Wert. Für Cardano gilt: die ADA Inhaber können ruhig schlafen, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die SEC tätig wird.

Laut Hogan war der Schritt von Cardano, seine ADA-Token hauptsächlich auf dem japanischen Markt zu verkaufen, ein genialer Schachzug. „Etwa 95 Prozent der Käufre sind Japaner,“ so der Anwalt. ADA machte seinen Weg über Börsen nach Amerika. Das hält Cardano außerhalb der Zuständigkeit der SEC.

Er hat Cardano eine SEC-Gefahrenbewertung von 2,5/10 zugewiesen.

Für die Memecoiner – DOGE-Besitzer – steht es sogar besser als bei Cardano. Eine Woche nach dem Start des Projekts im Jahr 2013 waren 5% der DOGE-Münzen geschürft worden. Ein Jahr später waren es 95%.

„Ich denke, die SEC würde nur noch mehr zur Lachnummer werden, wenn sie eine Scherzmünze verklagen würde, daher sehe ich keine Probleme am Horizont.“

Hogan gab DOGE eine SEC-Gefahrenbewertung von 2/10.

Polkadot und Uniswap in Gefahr

Danach wamdte sich der Anwalt zwei der spannendsten Projekte der Branche zu – Polkadot und Uniswap.

Für Polkadot, entstehen die Probleme durch die Web3-Stiftung, die das Projekt betreibt und die zu diesem Zweck 200 Millionen Dollar eingesammelt hat. Die Stiftung verkaufte einige der DOT-Token noch bevor der überhaupt live ging, und deswegen liegt der Fall anders, denn er impliziert die Erwartung früher Käufer, dass die Bemühungen der Stiftung den DOT-Preis beeinflussen würden. Dies bringt Polkadot direkt auf den Radarschirm der SEC.

Was Polkadot wohl rettet, ist die Tatsache, dass die Stiftung eine gemeinnützige Organisation ist, was es unwahrscheinlich macht, dass sie den Zorn der SEC auf sich zieht. Das Projekt wies auch in einer frühen Dokumentation darauf hin, dass es chinesische und amerikanische Investoren vom Kauf von DOT-Token ausschließt.

Polkadot erhält deshalb eine 5/10 in der SEC Gefahrenbewertung.

Für Uniswap sieht es zunächst weniger gut aus. Stephen Palley, ein in Washington ansässiger Anwalt, hat in der Vergangenheit erklärt, er halte den UNI-Token von Uniswap „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für ein Wertpapier“.

Zum Glück für Uniswap wurden die UNI-Token aber nie verkauft und sondern stattdessen über einen Airdrop verschenkt. Uniswap Labs hat also keinen Gewinn eingefahren – der Fall ist also kaum attraktiv für die SEC.

Uniswap erhält eine SEC-Gefahrenbewertung von 4/10.

 

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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