Cardano stellt 100 Millionen Dollar für DeFi und NFT-Projekte bereit

  • Cardano reserviert 100 Millionen Dollar für die Unterstützung von DeFi- und NFT-Projekten, die Cardano beinhalten.
  • Die Investition wird zur weiteren Entwicklung des Netzwerks beitragen, insbesondere zu Initiativen wie dem Plutus dAppStore.

Cardano investiert 100 Millionen Dollar in neue Produkte rund um Cardano. Die Mittel werden auf zwei Investitionstranchen verteilt. Jede wird einen eigenen Schwerpunkt haben, und beide sollen zur weiteren Entwicklung des Cardano-Ökosystems beitragen.

Anfang September führte Cardano mit der Alonzo-Hardfork Smart-Contract-Funktionen ein. Seitdem kann das Netzwerk, dezentralisierte Finanzprojekte (DeFi) durchführen und dezentralisierte Anwendungen (DApps) starten. Durch die Umgestaltung wurde Cardano neben Ethereum, Solana und Avalanche zu einem der konkurrierenden Netzwerke im DeFi-Ökosystem.

Die Cardano Tochter Emurgo Ventures hat die Aufgabe, Unternehmen, die Cardano in ihre Produkte integrieren, eine Startfinanzierung zu gewähren. Zu diesen Projekten gehören NFT- und DeFi-Plattformen, die die neuen Fähigkeiten von Cardano nutzen. Der CEO von Emurgo, Ken Kodama, bemerkte dazu:

„Wir konzentrieren uns mehr denn je darauf, die Entwicklung des Cardano-Ökosystems mit einer reichhaltigen Mischung dezentraler Dienstleistungen für eine globale Gemeinschaft zu beschleunigen, deren Bewusstsein für die Blockchain insgesamt wächst.“

Erweiterung des Cardano-Ökosystems

Der zweite Investmentfonds mit dem Namen Emurgo Africa wird sich auf die auf Kryptowährungen basierenden Anwendungen in Afrika konzentrieren. Die Tochtergesellschaft wird dreihundert afrikanischen Start-ups eine Startfinanzierung bieten. Vorrang haben Projekte, die Cardano nutzen, um sozial wirksame Lösungen anzubieten. Mit diesen Maßnahmen will Cardano seine Popularität steigern und seine Vorherrschaft in der Region ausbauen.

Cardano hat Afrika als Standort für seine zweite Tochtergesellschaft gewählt, weil die Region unter einer zunehmenden finanziellen Ineffizienz leidet. Darüber hinaus ist die Abdeckung durch Banken in der Region gering und ein großer Prozentsatz der Einwohner hat noch keine Bankverbindung. Afrika ist daher offener für dezentralisierte Blockchain-Projekte für sozio-ökonomische Zwecke.

Zusätzlich zu diesen Entwicklungen kommt in Kürze der Cardano-Plutus-dAppStore. Er wird es Entwicklern ermöglichen, ihre DApps hochzuladen, ohne Angst vor Zensur haben zu müssen. Der Store wird auch als einheitliche Plattform für die Betrachtung von DApps dienen, eine bessere Alternative zur zufälligen Entdeckung von DApps auf anderen Plattformen.

Inmitten all dieser guten Nachrichten hat Cardano-Gründer Charles Hoskinson bekräftigt, dass es keinen Mechanismus zur Gebührenverbrennung im Netzwerk geben wird. Andere Blockchains haben sich mit dieser Methode einen Namen gemacht, aber Hoskinson verglich sie mit dem Ausspannen der Ehefrau eines anderen.

Harter Wettbewerb im DeFi-Bereich

Ethereum (ETH), einer der größten Konkurrenten von Cardano, rüstet jedoch auf, um in der Kryptoindustrie an der Spitze zu bleiben. Nach dem EIP-1559 der Londoner Hard Fork im Juli bereitet sich Ethereum nun darauf vor, im nächsten Monat auf den Proof-of-Stake-Algorithmus umzusteigen. Es wird erwartet, dass das Upgrade die Gasgebühren auf dem von den Entwicklern bevorzugten Netzwerk deutlich senken und die Blockchain zudem wesentlich skalierbarer machen wird. Einige Kryptoanalysten haben jedoch Zweifel an diesen potenziellen Vorteilen geäußert.

Unseren Daten zufolge wurde ADA bei Redaktionsschluss mit 2,74 Dollar gehandelt und hat in den letzten 24 Stunden 13,42% zugelegt. Der Konkurrent ETH wurde bei 2.925 Dollar gehandelt, ein Minus von 0,57% im Tagesverlauf.

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