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Cardano: IOHK plant Fortune 500 Unternehmen für Adaption in Afrika an Bord zu holen

  • Charles Hoskinson plant Fortune 500 Unternehmen bei der Adaption von Cardano (ADA) in Afrika an Bord zu holen.
  • Sofern die Kooperation mit Litecoin erfolgreich ist, könnte IOHK die Interoperabilität mit Bitcoin und Dash anstreben. 

In einem neuen Interview mit Forkast.News hat der IOHK CEO, Charles Hoskinson, interessante Einblicke in seine  Strategie für das Jahr 2021 gegeben. Der Cardano Erfinder behauptete, dass Fortune 500 Unternehmen, die in sich entwickelnde Volkswirtschaften in Afrika und dem Nahen Osten expandieren wollen, ein schnelleres und günstigeres Zahlungssystem für lokale Transaktionen brauchen.

In Cardano sieht Hoskinson die ideale Lösung, weshalb er „aggressiv Fortune 500 verfolgen“ werde, um die größten amerikanischen Unternehmen an Bord zu bekommen und ADA als Lösung an sie zu verkaufen.

Ein Fortune 500 Unternehmen braucht neue Werkzeuge, um in der Lage zu sein, in diesen Markt zu kommen und mit diesen Verbrauchern zu arbeiten. Wir können das erleichtern, weil wir in diesen Ländern, vor allem in Äthiopien, zum Beispiel, seit über drei Jahren sind.

Bereits seit Längerem weist Hoskinson auf die riesige Potenzial des afrikanischen Kontinent für die Distributed Ledger Technologie und digitale Währungen hin. Vor der Covid-19-Pandemie schätzte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Top fünf der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt in Afrika liegen.

Laut Hoskinson gibt es eine wachsende Adaption von Kryptowährungen unter jungen Afrikanern und ein großes Interesse einzelner afrikanischer Länder an Cardano. Wie der IOHK CEO im Oktober letzten Jahres verriet, gibt es bereits Zentralbanken in Zentralafrika, die auf IOHK zugekommen sind und vorgeschlagen haben „etwas“ in Bezug auf eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) „zu machen“.

In dem Interview mit Forkast.News betonte Hoskinson in diesem Sinne, dass Afrika aufgrund der zersplitterten Wirtschaft und seines unterentwickelten Bankensystems „reif für dezentrale Finanzen“ (DeFi) sei. Referenzierend auf die Anwerbung von Fortune500 Unternehmen konstatierte er:

Wie locken Sie die Fortune 500 an? Man macht es, indem man sagt: ‚Hey, wollt ihr Zugang zu den 100 Millionen Kunden auf meiner Plattform, die jetzt Geld haben und eure Produkte konsumieren möchten?‘

Wird Cardano in 2021 zum „Ethereum-Killer“?

Das Label des „Ethereum-Killers“ trägt Cardano bereits seit geraumer Zeit. Den Worten könnten in 2021 auch große Taten folgen. So hat Hoskinson , der seines Zeichens ein ehemaliger Mitbegründer von Ethereum ist, die Rivalität zu seinem Vorgängerprojekt im vergangenen Jahr mehrfach angeheizt, indem er auf die Unzulänglichkeiten der Ethereum Blockchain hinwies und die Vorteile der zukünftigen Cardano Blockchain darlegte. Nach jahrelanger Forschung werden diese in 2021 mit der Goguen Ära im Mainnet integriert:

Jetzt fangen wir an, über Smart Contracts [bei Cardano]zu sprechen. Wir fangen an, über viel mehr Nutzen und Nützlichkeit zu sprechen, über die reine Zählung von Metadaten und Speicherwerten hinaus. Dies ist also das Zeitalter der DApps, das Zeitalter der DeFi. Und es wird wirklich aufregend sein, zu sehen, wie Cardano das erforscht und dafür kämpft. […]

Alles in allem denke ich, dass es wahrscheinlich das produktivste Jahr ist, das wir je hatten. Und ich freue mich auf das Jahr 2021. Wenn wir diesen Schwung beibehalten und ausbauen können, werden wir Ethereum und dem Rest dieser Jungs allerhand Marktanteil abnehmen.

Cardano versucht aber nicht eine Brücke zum afrikanischen Kontinent zu schlagen, wie Hoskinson betonte, sondern innerhalb der Blockchain-Welt. So arbeitet IOHK derzeit mit der Litecoin Foundation zusammen, um Interoperabilität zwischen den Blockchains zu erreichen.

Wenn es mit Litecoin funktioniert, wird es wahrscheinlich auch mit Bitcoin oder Dash oder einem dieser anderen Typen funktionieren.

Während Cardano eine Zukunft mit interoperablen Blockchains anstrebt, betonte Hoskinson, dass sich die Kryptographie vor dem Aufkommen von Quantencomputing und Quantentechnologie weiterentwickeln muss.

Sie möchten Ihre Kryptographie aufrüsten und so bald wie möglich Post-Quantum-Krypto verwenden – also Kryptographie, die immun gegen Quantencomputer ist. […]

Was die Blockchain-Technologe betrifft, so glaubt der IOHK CEO, dass Quantencomputer keine Gefahr darstellen. Mit einer „kompetenten Blockchain-Architekt“ könne die Bedrohung verhindert werden. Stattdessen prophezeit Hoskinson „riesige Probleme“ für die Internetkommunikation:

Sie werden den Nationalstaaten, die versuchen, Geheimnisse zu bewahren, großen Schaden zufügen. Außerdem könnten Satoshis private Schlüssel geknackt werden, so dass Leute mit Satoshis PGP-Schlüssel signieren können, wann sie das wollen.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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