ADVERTISEMENT

Cardano: Hoskinson weist Scam-Vorwürfe von Stephen Diehl zurück

  • Charles Hoskinson hat die Vorwürfe von Stephen Diehl zurückgewiesen, dass die Krypto-Industrie und konkret Cardano ein Betrug ist.
  • Diehl wirft Hoskinson und IOHK vor den Ruf von Haskell auszunutzen, um Kleinanleger zu betrügen und den Token Preis damit zu fördern.

Charles Hoskinson hat in einem neuen Video auf einen gestern veröffentlichten Artikel von Stephen Diehl reagiert, in welchem der renommierte Informatiker der Krypto-Gemeinschaft vorwirft eine große Betrugsindustrie zu sein, die sich den Ruf von Haskell zunutze macht, um Kleinanleger „auszuplündern“. In dem Artikel „The Haskell Elephant in the Room“  geht Diehl sogar so weit zu sagen, dass Software zu einem Instrument von Rechtsextremismus wird. Unter anderem schrieb Diehl:

Jeden Tag werden Kleinanleger durch das Versprechen einfacher Renditen umsonst angelockt. Sie werden von dieser riesigen Industrie ausgeplündert, die nicht mehr von glatthaarigen „Wolf der Wall Street“-Figuren, sondern von Software-Ingenieuren wie Ihnen und mir geführt wird. […]

In dieser neuen Ära ist die Haskell-Gemeinschaft selbst einfach zu einem Tool geworden, um Legitimität zu kaufen und Token-Werte zu fördern. Der Ruf unserer Gemeinschaft wird jetzt dazu benutzt, die Öffentlichkeit zu betrügen und nicht-technische Nutzer von der Solidität einer völlig unsoliden Investition zu überzeugen.

Hoskinson erklärte seine Empörung über den Artikel und erzählte, dass Diehl sogar Angestellte von IOHK kontaktiert hat, um ihnen mitzuteilen, dass sie sich im Rahmen der Arbeit an Cardano an einem Schneeballsystem beteiligen. Diesem Vorwurf widersprach Hoskinson jedoch vehement. Wie Hoskinson emotional erklärte, hat Cardano nichts mit betrügerischen ICOs zu tun, da es bei Cardano nicht darum geht mit Lizenzen Geld zu verdienen. Stattdessen ist es ein Open-Source-Projekt, welches jedermann offensteht zu nutzen.

Ich habe mein Leben der Aufgabe gewidmet, Millionen von Menschen eine wirtschaftliche Identität zu geben. Das als Betrug zu bezeichnen, ist verwerflich, und meinen Mitarbeitern zu schreiben und ihnen zu sagen, dass sie sich an einem Betrug beteiligen, ist ein abscheuliches Verhalten. [In Bezug auf Partnerunternehmen] […] zu sagen, dass sie korruptes Geld annehmen, ist ebenfalls verwerflich.

Cardano und die gesamte Krypto-Industrie stehen an der Spitze einer Finanzrevolution, die Diehl nicht erfasst, wie Hoskinson erklärte:

Ein globales Gespräch über die grundlegende Neuerfindung des Geldes ist im Gange. Wie Regulierung funktionieren sollte, wie Geld funktionieren sollte, wie Eigentumsrechte funktionieren sollten, wie Online-Abstimmungen durchgeführt werden sollten, die Art der Privatsphäre und wie viel wir haben sollten, wie man eine andere Art der Datenökonomie statt einer Überwachungsökonomie aufbauen kann. Und die Technologie, die unsere Industrie aufbaut, steht in dieser Diskussion an vorderster Front. Das ist kein Betrug.

Wie Hoskinson weiter eruierte gibt es für die zukünftige Finanzindustrie zwei Möglichkeiten. Entweder wird die Zukunft von der Open-Source-Community geschaffen oder von Menschen entschieden, „die wir nie getroffen haben, in Darkrooms“. In der Krypto-Industrie geht es darum Menschen ihre finanzielle Freiheit zurückzugeben und eine Selbstbestimmung über ihr Leben, so Hoskinson. Dies hat auch nichts mit Rechtsextremismus zu tun, wie Diehl behauptet.

Hoskinson zeigte sich auch empört darüber zu behaupten, dass seine Angestellten „schmutziges Geld“ annehmen, um eine Open-Source-Technologie zu entwickeln, die der Menschheit zugutekommt.

Aus einigen Gründen scheint er sich nicht darüber zu beschweren, dass [seine]Firmen viel Geld vom US-Verteidigungsministerium, dem US-Militär, nehmen, sicherlich hat diese Institution etwas Blut an seinen Händen und Verbrechen, die sie in der Vergangenheit begangen hat, das ist okay. Aber Leute, die den Menschen eine wirtschaftliche Identität geben und Menschen befreien wollen, das ist offensichtlich falsch, denn es gibt einige schlechte Akteure in unserer Branche.

Wie bereits auch in der Vergangenheit übte Hoskinson auch scharfe Kritik an dem Bankensystem, welches jegliche Transparenz und Richtlinien aufgegeben hat und nur noch für sich und ihren Profit arbeitet:

Und wenn wir als Industrie die Kühnheit haben, zu erkennen, dass die alte Industrie ineffektiv und korrupt und exklusiv geworden ist […] und von Rettungsaktion zu Rettungsaktion lebt, alle zehn Jahre versagt und das amerikanische Volk, das europäische Volk und andere zusammenkommen und im Grunde für die Exzesse dieser Industrien bezahlen müssen, und wenn wir die Kühnheit haben, dass es moralisch falsch ist, 6 Billionen Dollar in den Vereinigten Staaten aus dem Nichts zu drucken, ist das falsch? Dass wir Geld mit Prinzipien haben wollen, ist das ein Ponzi-System?

Anzeige
Last updated on

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

Die Kommentare sind geschlossen.

Suivez nous sur la Lune!

Send this to a friend