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Cardano: Hoskinson spricht über Zusammenarbeit mit Litecoin und IOTA

  • Der Vorschlag zur Interoperabilität von Cardano und Litecoin könnte auf Zcash, Dash und andere Netzwerke mit ähnlichem Konsens angewendet werden.
  • IOHK und IOTA Foundation werden prüfen, ob es ein Protokoll gibt, das die Entwicklung einer „Brücke“ zwischen den Netzwerken ermöglicht.

In seinem neuesten Video für seinen YouTube-Kanal gab der Erfinder von Cardano und CEO von IOHK, Charles Hoskinson, ein Update über eine mögliche Zusammenarbeit mit IOTA und die bereits laufende Partnerschaft mit Litecoin. Darüber hinaus teilte er seine Erwartungen für 2021 in Bezug auf Interoperabilität und sprach über den Schlüsselfaktor bei der Schaffung einer Brücke zwischen zwei Blockchains.

Eine Brücke zwischen Cardano und Litecoin

Zunächst gab Hoskinson ein Update über die Zusammenarbeit mit der Litecoin Foundation. Ende 2020 diskutierten der Direktor der Litecoin Foundation, David Schwartz, und Hoskinson darüber, dass Litecoin und Cardano eine „Velvet Fork“ in Verbindung mit einem Non-Interactive Proof-of-Work (NiPoPoWs) implementieren könnten. Diese Fork würde es ermöglichen, Änderungen vorzunehmen, für die sich die Benutzer freiwillig entscheiden können, ob sie diese annehmen oder ignorieren wollen.

Hoskinson erklärte nun, dass Litecoin eine Kryptowährung ist, die Änderungen nicht sehr schnell adaptiert, weshalb es bislang noch keine großen Neuigkeiten gibt. Allerdings bezeichnete er dies als ein „Feature, nicht als Bug“. In den kommenden Monaten werden beide Parteien Tests durchführen. Darüber hinaus benötigt der Vorschlag noch die Unterstützung der Community:

Der Vorteil von NiPoPoWs ist, dass sie etwas Besonderes sind, dass man nicht viel eingeben muss und dass sie keine dramatischen Änderungen am Konsens oder der Validierung erfordern. Man bekommt eine große Bank für sein Geld und verliert dabei nicht an Sicherheit. Es ist im Protokoll-Design äußerst selten, dass man etwas sieht, bei dem man etwas erhält, ohne etwas anderes dafür hergeben zu müssen.

Aus diesem Grund ist Hoskinson optimistisch, dass der NiPoPoWs-Vorschlag umgesetzt werden wird, auch wenn es einige Zeit dauern könnte, bis er Unterstützung erhält. Wenn er erfolgreich ist, könnten ihn auch  andere Netzwerke mit ähnlichen Konsensmechanismen implementieren, wie zum Beispiel Zcash und Dash.

Mögliche Zusammenarbeit mit IOTA

Der Erfinder von Cardano berichtet, dass IOTA-Mitbegründer Dominik Schiener hofft etwas Ähnliches für IOTA zu implementieren. Wie bereits von CNF berichtet, hat Schiener erst kürzlich Kontakt zu Hoskinson aufgenommen. Beide haben bereits ein baldiges Treffen vereinbart, um Details über die Schaffung einer Brücke zwischen den Netzwerken zu besprechen.

Hoskinson stellte jedoch klar, dass sie zuerst sehen müssen, ob es ein Protokoll gibt, das die Interoperabilität ermöglicht und ob genügend Unterstützung der Community vorhanden ist.

Wenn die Community es nicht unterstützt, lohnt es sich für niemanden, eine Implementierung zu forcieren, da sie dann nichtig wäre.

IOHK wird sich im ersten und zweiten Quartal 2021 verstärkt auf die Interoperabilität konzentrieren. Innerhalb dieses Zeitrahmens wird IOHK die Entwicklung der IOTA Foundation bezüglich IOTA 2.0 überprüfen. Derzeit arbeiten die Entwickler an Komponenten für die Einführung der zweiten Phase von Chrysalis, bekannt als IOTA 1.5, die es ihnen ermöglichen wird, sich in Richtung Coordicide zu bewegen. Hoskinson räumte jedoch ein, dass er mit den Details dieses Fortschritts nicht vertraut ist, hält aber das Internet of Things (IoT) für ein „interessantes Feld“.

Darüber hinaus betonte Hoskinson, dass ein wichtiger Aspekt beim Aufbau einer interoperablen Cross-Chain-Brücke die Zusammenarbeit sei, weshalb er mehrfach betonte, dass es eine Community-Adaption geben müsse, um das Projekt zu unterstützen.

Hoskinson ist zudem der Ansicht, dass die Interoperabilität mit IOTA aufgrund der Komplexität des Protokolls schwierig sein wird. Er erwartet jedoch, dass 2021 ein wichtiges Jahr für die Schaffung von Brücken zwischen Netzwerken, Assets, Asset-Transfer-Protokollen, Oracles und anderen sein wird.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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