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Cardano: Hoskinson legt die Roadmap für Basho und die Skalierung dar

  • Bei der vierten Ära von Cardano, Basho, wird sich alles um die Skalierung des Netzwerks mit der Second-Layer-Lösung „Hydra“ drehen. 
  • Der zweite Schwerpunkt wird die Interoperabilität mit anderen Proof of Work, Proof of Stake und Permissioned Ledger Systemen sein. 

In einem gestrigen Interview mit „Show Me The Crypto“ tauchte Charles Hoskinson tief in Cardano ein, und sprach über die Anfänge, die initialen Fehler in der Entwicklung, wie er ein Team von führenden Kryptographen und Entwicklern zusammenstellte, über die Cardano Community, Project Catalyst und viele weitere Dinge.

In dem für die Cardano Community sehr empfehlenswerten Interview warf Hoskinson zudem einen Blick auf die Roadmap, und zeichnete einen Weg für die Entwicklung von Cardano nach der Implementierung des Alonzo Hard Forks, der die Goguen Ära und damit die Smart Contract Funktionalitäten vollständig aktivieren wird. Mit Goguen wird Cardano seinen dritte von fünf Entwicklungszyklen abschließen. Anschließend folgt Basho.

Basho wird Cardano in die Millionen skalieren

In dieser Ära geht es darum zu skalieren. Es wird um die Frage gehen: „Wie kommt man von Tausenden zu Zehntausenden zu Hunderttausenden von Millionen zu Milliarden“, wie Hoskinson konstatierte. Eine zentrale Rolle wird dabei die Second Layer Skalierungslösung Hydra spielen. Wie der Erfinder von Cardano darlegte, sind sowohl Plasma als auch das Lightning Network „gute Ideen“.

Sie haben jedoch das Problem, dass sie unabhängig vom Buchhaltungsmodell, den Smart Contracts und dem Konsensalgorithmus entwickelt worden. Hoskinson hat in seinem Unternehmen, IOG, daher die Forscher und Entwickler dieser zentralen Komponenten auch an die Entwicklung von Hydra gesetzt, wodurch sie in der Lage sein werden, „etwas zu entwickeln, das Hand und Fuß hat und nahtlos ist, und es tut all die Dinge, die es mit Lightning und Plasma tun soll, aber es funktioniert tatsächlich“.

Mit der Infrastruktur von 2.000 Stake Pools bedeutet dies, dass 2.000 Kanäle parallel laufen können, wobei mit steigender Dezentralisierung auch der Durchsatz steigt, wie Hoskinson erläuterte:

[…] und sie sind wirklich parallel und es gibt eine Möglichkeit zu sharden und on-chain und off-chain zu gehen, was bedeutet, dass Sie unbegrenzten Durchsatz für Mikro-Zahlungen für Transaktionen und Transaktionsbatching und so weiter haben.

Diesen Monat haben wir das Team dafür aufgestockt und das ganze Jahr über werden wir einen Prototyp bauen und im Grunde können wir ihn irgendwann, wenn wir ihn brauchen, in das Netzwerk einbringen und die Stake Pool-Betreiber betreiben ihn, und wenn wir dezentraler werden, also mehr Betreiber das System betreiben, bekommt man mehr Kanäle, was bedeutet, dass man mehr Durchsatz bekommt.

Darüber hinaus betrachtet IOG aber auch andere Lösungen für das Base Layer. So hat IOG ein Paper mit dem Titel „Parallel Chains and Ledger Redux“ geschrieben, weshalb „man wisse“, wie man das macht.

[…] und schließlich werden wir das ausrollen und ein Protokoll namens Ouroboros Omega veröffentlichen. Aber es ist nicht notwendig, die Basisschicht hat genug Durchsatz. Selbst bei verrücktem Wachstum sind wir für dieses und nächstes Jahr gut aufgestellt. Und Hydra wird uns dahin bringen, wo wir hinmüssen.

Der zweite Schwerpunkt von Basho wird auf dem Thema Interoperabilität liegen, um Sidechains in das Netzwerk integrieren zu können. Wie Hoskinson sagte, wird es darum gehen, mit anderen Proof of Work Systemen und Proof of Stake Systemen und Permissioned Ledgern kommunizieren zu können. Hierzu wurden bereits einige Projekte angestoßen.

Wir sind also der Hyperledger-Allianz beigetreten und haben mit diesen Leuten gesprochen, und wir haben dort großartige Ideen. Wir sind dem W3C beigetreten und haben mit diesen Leuten über Interledger gesprochen, und haben auch dort großartige Ideen. Wir haben auch das erste Sidechain-Protokoll für Proof of Work entwickelt. Blockstream hat es zwar aufgeschrieben, aber sie haben die harte mathematische Arbeit nie wirklich gemacht. Das haben wir getan. Wir haben etwas geschaffen, das NiPoW heißt, Non-Interactive Proof of Work […]

Nach Basho wird die Voltaire Ära folgen, die Hoskinson in dem Interview als den „schwierigste Teil“ von Cardano bezeichnete. Es wird darum gehen ein Governance-System zu etablieren, sodass das Netzwerk sich selbst tragen kann.

About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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