Cardano Foundation wird von ehemaligem Partner Z/Yen verklagt

  • Die Cardano Foundation wird von ihrem ehemaliger Partner Z/Yen Group Limited verklagt, wie gestern bekannt wurde.
  • Charles Hoskinson stellte klar, dass es bei dem Rechtsstreit weder um geistiges Eigentum noch um etwas geht, was im Cardano Protokoll implementiert wurde.

Die Cardano Foundation gab gestern über einen Blogbeitrag bekannt, dass die in London ansässige Denkfabrik Z/Yen Group Limited ein Gerichtsverfahren gegen sie eingeleitet hat. Das Unternehmen ist ein ehemaliger Partner der Cardano Foundation unter der Leitung von Michael Parsons, der im November 2018 wegen „mangelnder Aktivität und Fortschritte bei den zugewiesenen Aufgaben“ abgesetzt wurde.

In dem Blogbeitrag sind die Information rundum dem Rechtsstreit sehr spärlich. In der Erklärung heißt es lediglich, dass sich das Verfahren um eine angebliche Vereinbarung zwischen den beiden Parteien dreht, die auf Juli 2017 zurückgeht und bereits aufgelöst wurde. Aufgrund des laufenden Verfahrens können zum derzeitigen Zeitpunkt keine genaueren Details bekannt gegeben werden, so die Cardano Foundation (frei übersetzt):

Das Verfahren bezieht sich auf eine angebliche Vereinbarung zwischen der Z/Yen Group Limited und der Cardano Foundation vom Juli 2017. Die Cardano Foundation hat die Vereinbarung aus verschiedenen Gründen aufgehoben/gekündigt. Die Cardano Foundation weist die von der Z/Yen Group Limited erhobenen Ansprüche vollumfänglich zurück. Aufgrund der laufenden Natur dieses Gerichtsverfahrens werden während des Verfahrens keine weiteren Informationen gegeben.

IOHK und das Cardano Protokoll sind nicht betroffen

Via eines kurzen YouTube Updates gab Charles Hoskinson, CEO von Input Output Hongkong, weitere Einzelheiten bekannt. Hoskinson betonte, dass es um eine alte Vereinbarung geht, welche auf die frühere Administration der Cardano Foundation unter Michael Parsons zurückgeht. Parsons war befreundet mit dem Direktor der Z/Yen Group und stellte den Kontakt zu dem Unternehmen her, die branchenweite Forschungen durchführte. Zu der Art der Partnerschaft und der Trennung sagte Hoskinson:

Es war also nicht Cardano-spezifisch oder das Design des Protokolls betreffend. Die Art der Beziehung war, nach meinem Verständnis, dass sie eine Reihe von Berichten im Namen der Cardano Stiftung schreiben würden. Als die Verwaltung wechselte, wurde offensichtlich versucht, alle früheren Beziehungen neu zu verhandeln und neu zu bewerten. Wegen der Art der Entlassung von Herrn Parsons aus der Cardano Stiftung.

Weiterhin betonte Hoskinson auch, dass IOHK keine Beziehungen zu der Z/Yen Group hatte. Zudem ist laut Hoskinson nichts im Cardano Protokoll implementiert wurden, was die Z/Yen Group entwickelt oder entworfen hat. Bei dem Rechtsstreit geht es also nicht um geistiges Eigentum, stattdessen handelt es sich um einen „Geschäftsstreit“. Hoskinson zeigte sich zudem optimistisch, dass der Rechtsstreit schnell beendet werden kann:

Im Grunde wird es sehr bald gelöst sein. Es handelt sich nicht um eine beträchtliche Summe Geld. Es ist eigentlich ziemlich klein, wenn man alles in Betracht zieht.

Schließlich wird es auch keine Auswirkungen auf die Entwicklung von Cardano sowie Zeitpläne haben, wie Hoskinson betonte. Folge uns auf Facebook und Twitter und verpasse keine brandheißen Neuigkeiten mehr! Gefällt dir unsere Kursübersicht?

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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