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Äthiopien vermeldet Launch von nationalem ID-System – Cardano doch nicht involviert!

  • Das äthiopische Friedensministerium hat den Start eines nationalen Identifikationssystems angekündigt. 
  • Ein Reddit-Thread suggerierte aufgrund lokaler Berichte, dass das System auf Cardanos Atala PRISM basiert – das tut es aber nicht.

UPDATE: Ein IOG Partner hat uns kontaktiert, um zu erklären: „Wir können bestätigen, dass wir derzeit nicht mit dem Friedensministerium zusammenarbeiten.“Obwohl Afrika-bezogene Neuigkeiten in der Pipeline sind, gibt es zu diesem Zeitpunkt keine konkreten Ankündigungen. Die Grundlage für den Artikel, der Reddit-Thread und die lokalen Berichte sind Spekulationen. Die Grundlage für den Artikel, den Reddit-Thread und die lokalen Berichte beruhen lediglich auf Spekulationen, wie uns mitgeteilt wurde. Atala PRISM ist nicht die Basis für das digitale Identitätssystem.


Der erste von Charles Hoskinson’s „Vögeln“ könnte womöglich in Äthiopien gelandet sein. In den vergangenen Tagen hat der Erfinder von Cardano immer wieder die Analogie von Vögeln für anstehende Ankündigungen verwendet. Und wie das äthiopische Friedensministerium gestern via Facebook vermeldete, könnte ein nationales Identifikationssystem die erste „große News“ zu sein.

Wie CNF berichtete, kündigte IOG’s John O’Connor, Director of African Operations, vor zwei Wochen den weltgrößten Einsatz der Blockchain in Afrika an. O’Connor sagte, dass sich IOG in der Endphase eines Regierungsvertrags in Äthiopien befindet, um mehrere Millionen Nutzer auf die Cardano Blockchain zu bringen. Ebenfalls war bereits durchgesickert, dass es sich um eine Digital Identity-Lösung handelt.

Der Facebook-Post sieht nun wie die Bestätigung der News aus, auch wenn die Nachricht in Amharic, der offizielle Sprache von Äthiopien ist, und damit eine gewisse Sprachbarriere birgt, sowie zunächst IOG und Cardano nicht erwähnt.

Äthiopien rollt digitale Identitätslösung aus

Laut dem Friedensministerium wurde diese Woche der erste Pilotversuch unter dem Motto „One Man is One“ erfolgreich abgeschlossen. Das System speichert grundlegende persönliche Informationen (vollständiger Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Nationalität und aktuelle Adresse) sowie biometrische Daten (Foto, Fingerabdrücke und Augäpfel). Ferner heißt es in der Ankündigung:

Mit diesem System kann die Identität einer Person nicht nur mit einer Karte, sondern auch mit einem biometrischen System mithilfe digitaler Technologie überprüft werden.

Das Ministerium kündigte auch an, dass „verschiedene Dienstleister ihre Systeme in dieses Basissystem integrieren werden, damit sie ihre Kunden sicher und schnell bedienen können. Derzeit laufen Konsultationen mit Interessengruppen, um die für die Implementierung des Systems auf nationaler Ebene, um die erforderlichen Ressourcen weiter zu mobilisieren.“

Bürger des afrikanischen Landes müssen scheinbar lediglich ein Foto per Smartphone machen und die erforderlichen Daten auf ihrem Device eingeben, um sich zu registrieren. Als Anreiz bietet die äthiopische Regierung eine finanzielle Belohnung für die Registrierung. Ein Kommentator erklärte:

Die souveräne Identität wird nicht von der Regierung ausgestellt. Sie wird vielmehr einem selbst gegeben. Sobald Sie sich mit Ihrem Mobiltelefon registrieren (mit Ihrem Foto, das von der Kamera Ihres Telefons aufgenommen wurde), sind Sie bereits im System und das Einzige, was bleibt, ist, dass staatliche Stellen Ihre Ansprüche zertifizieren.

Der Zertifizierungsprozess kann auf die Bürger verlagert werden. Das heißt, dass die Bürger sich gegenseitig zertifizieren, durch ihre Kebeles, Idirs, Kirchen und Freundschaft und Familie. Durch die Schaffung von Anreizen für den Bürgerzertifizierungsprozess (d.h. durch die Zahlung eines kleinen Betrages für jede korrekte Verifizierung und die Bestrafung von Täuschungsversuchen) kann jeder, der ein mit einer Kamera ausgestattetes Mobiltelefon besitzt, Geld verdienen, indem er andere, die kein Mobiltelefon haben, einbindet.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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