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Buterins Vorschlag für einen schnelleren Übergang zu Ethereum 2.0 wird genehmigt

  • Die Entwickler von Ethereum haben dem Vorschlag von Vitalik Buterin für einen schnelleren Übergang von Eth 1.0 auf Eth 2.0 zugestimmt.
  • Mit Aktivierung der Phase 0 von Ethereum 2.0 könnte sich die Sicherheit des Ethereum 1.0 Netzwerks erhöhen.

Die Ethereum Entwicklergemeinschaft hat sich noch nicht auf ein festes Datum geeinigt, wann Ethereum 2.0 mit Phase 0 gelauncht werden soll. Viele Kommentare deuten momentan auf den Sommer bzw. das dritte Quartal hin. Trotz dieser Unsicherheit über das Startdatum macht die Entwicklung aber weiterhin große Fortschritte.

In einem kürzlich stattgefundenen Eth2.0 Implementation Call 31 haben sich die Core-Entwickler von Ethereum darauf geeinigt, den beschleunigten Übergang von Ethereum 1.0 zu Ethereum 2.0 entsprechend eines Vorschlags von Vitalik Buterin umzusetzen. Dieser beschleunigt die Verlagerung zur Beacon Chain und erfordert insbesondere „stateless Clients“, aber keine „stateless Miner“ und kein Webassembly, und wird daher viel weniger Umstrukturierung des Codes erfordern.

Die ‚Stateless Clients‘ Prozedur erlaubt es den Validatoren, das Herunterladen der beiden ETH1 und ETH2 Knoten zu vermeiden. Laut Buterin kann Eth 2.0 dadurch auch von Maschinen mit begrenzten Ressourcen betrieben werden. In einer Diskussion auf Reddit beschreibt Vitalik:

Es wäre eine erhebliche Belastung, wenn jeder Validator den vollständigen eth1-Knoten ausführen müsste. Im Moment haben wir hart daran gearbeitet, die Gesamtgröße des eth2-Status unter 1 GB zu bringen, so dass man alles im RAM machen kann und die Anforderungen niedriger als das heutige eth1-System sein können; eine vollständige Kopplung der beiden würde diese Gewinne umkehren und somit die Zugänglichkeit des Staking erheblich verringern.

Ein neues Release der Ethereum 2.0-Spezifikationen (Netzbetriebsregeln) wurde ebenfalls auf GitHub veröffentlicht. Die Version V.0.10.0 ist ein Hauptrelease mit dem Schwerpunkt auf die Integration der IETF-BLS-Standards in die Eth2-Spezifikation.

Erhöhte Sicherheit durch Ethereum 2.0

Nach der Aktivierung von Ethereum 2.0, Phase 0, wird die Sicherheit von Eth 1.0 aufgrund der Finality Gadget Funktion erhöht. Der Analyst Alex Stokes ist der Ansicht, dass das Finality Gadget das Netzwerk wesentlich sicherer macht, da bei Eth 2.0 eine Transaktion nur dann rückgängig gemacht werden kann, wenn ein Drittel der nachgewiesenen Staked ETH verbrannt wird.

Wie Stokes in seinem Medium Post erklärt, nutzt das Finality-Gadget den Konsens der Phase 0 von Ethereum 2.0, um die Sicherheit von Eth1.0 zu erhöhen. Somit könnte Eth1.0 vom Launch der neuen Beacon Chain profitieren, wie Stokes schreibt:

Wenn wir Ethereum 1.0-Blockdaten in Caspers „Finality Engine“ einspeisen können, dann können wir die erhöhte Sicherheit des Proof-of-Sake-Protokolls auf dem bestehenden Proof-of-Work-Netzwerk nutzen.

Die Idee hinter dem Finality-Gadget ist es, die Finalität des Casper-Proof-of-Sake-Konsensusprotokolls auszunutzen. In Phase 0 von Ethereum 2.0 generieren die Validatoren der Beacon Chain die Endgültigkeit der Transaktionsdaten („Finalität“). Eine rückwirkende Änderung ist nur möglich, wenn als 1/3 der validierenden ETH kontrolliert wird. Stokes schreibt hierzu:

Unter der Annahme einer gesunden Anzahl von 10 Millionen teilnehmenden ETHs würde ein erfolgreicher Angriff das Verbrennen von etwa 3,3 Millionen ETHs zur Folge haben, was zum Zeitpunkt des Schreibens über 600 Millionen Dollar kostet.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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