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Buterin: Ethereum 2.0 wird in Phase 1 auf 100.000 TPS skalieren

  • Laut Ethereum Erfinder Vitalik Buterin wird die Rollup-Technologie in den ersten Jahren von Ethereum 2.0 das dominierenden Skalierungsmodell sein.
  • In Phase 1 von Ethereum 2.0 soll eine Transaktionsrate von bis zu 100.000 TPS mittels der Rollups möglich sein.

Der Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin hat kürzlich ein Update bezüglich der Skalierung des Ethereum 2.0 Netzwerkes gegeben. Zwar steht ein genauer Veröffentlichungstermin weiterhin nicht fest, dennoch erklärte Buterin, dass er genaue Vorstellungen darüber hat, wie Ethereum 2.0 in den ersten Jahren skalieren wird.

Während Buterin in der Vergangenheit betonte, dass Ethereum mit dem Sharding über eine Million Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeiten kann, werden Rollups in den ersten Jahren von Ethereum 2.0 das dominierenden Skalierungsmodell sein. Während aktuell (Ethereum 1.0) mittels der Rollup-Technologie Transaktionsraten von bis zu 3.000 TPS erreicht werden könnten, soll die Phase 1 von Ethereum 2.0 bis zu 100.000 TPS ermöglichen:

Die ETH2-Skalierung für Daten wird *vor* der ETH2-Skalierung für allgemeine Berechnungen verfügbar sein. Dies impliziert, dass Rollups für mindestens ein paar Jahre das dominierende Skalierungsparadigma sein werden: zuerst ~2-3k TPS mit Eth1 als Datenschicht, dann ~100k TPS mit Eth2 (Phase 1). Entsprechend anpassen.

Als Reaktion auf den Tweet von Vitalik Buterin Tweets fragte Daniel Larimer, der CTO von Block.One, dem Entwicklungsunternehmen hinter der Kryptowährung EOS und dem einstigen „Ethereum-Killer“, wie viele sequentiell abhängige Transaktionen pro Sekunde Ethereum tatsächlich verarbeiten könnte. Hierauf antwortete Buterin, dass potenziell tausende von Transaktionen nacheinander verarbeitet werden könnten:

Tatsächlich könnten Rollups auch in dieser Dimension potenziell in die Tausende oder mehr gehen. Seltsamerweise müssen die Shards nicht synchron miteinander reden, um ein synchrones Rollup zu haben, das die Skalierbarkeit der Shards kombiniert.

Zudem wies der ETH Mitbegründer auch darauf hin, dass die Rollup-Technologie bereits heute eine tragende Rolle bei der Skalierung von Ethereum 1.0 spielen könnte. In Bezug auf derzeit akute Problem der hohen Gas-Gebühren und die Überlastung des Netzwerks sagte Buterin, dass für normale Werttransfers über Rollups realisiert werden sollten. Hierdurch könnten komplexere Anwendungen, die Smart Contracts verwenden, den Hauptteil der Base Chain Transaktionen ausmachen und die Gas Gebühren wesentlich gesenkt werden.

Jeder, der *nur* ETH / ERC20 / ERC721 Token verschiebt, sollte sich überlegen, wie er heute auf einen Rollup kommt. Die Gas-Preise auf der Base Chain würden wahrscheinlich stark fallen, wenn sie nur für die komplexeren Sachen verwendet würde.

Buterin nannte in einem nachfolgenden Tweet mit zkSync, Loopring, Fuel Labs, Optimism, StarkWare auch Projekte, welche die Rollup-Technologie bereits bereitstellen und entwickeln. Wie CNF berichtete, stellte Loopring Anfang Juni eine Krypto-Alternative zu PayPal vor, die auf den ZK-Rollups basiert und das derzeitige Problem der Netzwerküberlastung von Ethereum lösen könnte. Loopring Pay ermöglicht den Werttransfer von ETH und ERC20-Token in nahezu Echtzeit und zu einer Gebühr von nur 0,00006 USD pro Transaktion.

Vorletztes Testnet vor dem Launch von Ethereum 2.0. gestartet

Während Buterin Skalierbarkeit diskutiert, rückt der Launch von ETH 2.0 näher. Vorgestern wurde ein neuer Meilenstein mit dem Start des Altona Testnetzes mit vier verschiedenen Clients: Prysmatic Labs, Sigma Prime, Nimbus und PegaSys erreicht.

Wenn Altona keine größeren Probleme mit sich bringt, wird lediglich ein weiteres Testnetz erforderlich sein und danach das Ethereum 2.0 Mainnet eingeführt. Da sich ein Testnetz laut früheren Aussagen der Core-Entwickler aber mindestens 3 Monate bewähren muss, ist voraussichtlich erst Ende des Jahres mit dem Launch von Phase 0 zu rechnen.

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Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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